Dank für die Patenschaft

Die Übernahme einer Patenschaft für die Jägerndorfer durch die Stadt Ansbach folgte den Bemühungen des Freistaates Bayern, die entwurzelten Sudetendeutschen wirtschaftlich, sozial und kulturell einzugliedern. Zahlreiche Gemeinden, vor allem Städte, kamen im zweiten Jahrzehnt nach Kriegsende dem Aufruf nach. Viele Tausend der vertriebenen Familien fanden in Bayern eine zweite Heimat. Mit Recht bezeichnet man heute die Sudetendeutschen als „Vierten Stamm Bayerns“.
Im Jahre 1988 würdigte die bayerische Staatsregierung die freiwillige Verpflichtung Ansbachs durch die abgebildete Urkunde.





Patenschafttafel am Rathaus Ansbach

Patenschaft Ansbach - Jägerndorf

Von 1523 bis 1603 waren die Markgrafen von Brandenburg-Ansbach auch die Herzöge des schlesischen Herzogtums Jägerndorf. Eingedenk dessen übernahm die Stadt Ansbach 1954 die Patenschaft für die aus ihrer Heimat vertriebenen Deutschen aus Stadt und Kreis Jägerndorf.

Dr. Ing. Herbert Krause - Jägerndorf/österr. Schlesien-Stiftung