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Die Übernahme einer Patenschaft für die Jägerndorfer durch
die Stadt Ansbach folgte den Bemühungen des Freistaates Bayern, die
entwurzelten Sudetendeutschen wirtschaftlich, sozial und kulturell einzugliedern.
Zahlreiche Gemeinden, vor allem Städte, kamen im zweiten Jahrzehnt
nach Kriegsende dem Aufruf nach. Viele Tausend der vertriebenen Familien
fanden in Bayern eine zweite Heimat. Mit Recht bezeichnet man heute die
Sudetendeutschen als Vierten Stamm Bayerns. |
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Patenschafttafel am Rathaus AnsbachPatenschaft Ansbach - Jägerndorf Von 1523 bis 1603 waren die Markgrafen von Brandenburg-Ansbach auch die Herzöge des schlesischen Herzogtums Jägerndorf. Eingedenk dessen übernahm die Stadt Ansbach 1954 die Patenschaft für die aus ihrer Heimat vertriebenen Deutschen aus Stadt und Kreis Jägerndorf. Dr. Ing. Herbert Krause - Jägerndorf/österr. Schlesien-Stiftung |