Herzlich willkommen

beim Freundeskreis zur Förderung der Patenschaft Ansbach-Jägerndorf e.V.



Aktuelles

Hier finden Sie alle Neuigkeiten zur Partnerschaft Ansbach-Jägerndorf.

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CD mit historischen Correspondenz – Ansichtskarten

Aus dem Jägerndorfer Heimatarchiv in Ansbach haben wir eine CD mit alten Correspondens-Ansichtskarten und Bildern zusammengestellt.

Aufgenommen sind die Ansichten und Bilder von Profiateliers aus der deutschen historischen Zeit. Es sind etwa 300 Bilder von Jägerndorf, der Region, dem Altvatergebirge und Sudetenschlesiens zu sehen.

Erwerben kann man die CD zum Preis von 15,00 Euro bei:
Rudolf Dengler
Am Hohlach 34
97990 Weikersheim

Tel. 07934-3783
Fax 07934-3784
Mobil 0171-7047806
E-Mail rudolfdengler53@gmail.com

Oder bei einem Besuch in den Jägerndorfer Heimatstuben bzw Archiv.



 
 

Für Heimat, Recht und Frieden

Heimat,

weil wir wissen was heimatlos heißt,

Recht,

weil wir Rechtlosigkeit erlebt haben,

Friede,

weil nur der Friede Heimatrecht garantiert.

Aus der Charta der deutschen Heimatvertriebenen vom 5. August 1950

Wir haben unsere Heimat verloren. Heimatlose sind Fremdlinge auf dieser Erde. Gott hat die Menschen in ihre Heimat hineingestellt. Den Menschen mit Zwang von seiner Heimat trennen, bedeutet, ihn im Geiste töten.

Wir haben dieses Schicksal erlitten und erlebt. Daher fühlen wir uns berufen zu verlangen, daß das Recht auf die Heimat als eines von Gott geschenkten Grundrechte der Menschheit anerkannt und verwirklicht wird.                                                                       



 
 

Aufruf an alle Jägerndorfer aus Stadt und Kreis sowie den Nachkommen

Der Verein will das geschichtliche Erbe der deutschen Bevölkerung und der Landschaft der Stadt und des Kreises Jägerndorf in allen Bereichen weiter pflegen. Besuchen und informieren Sie sich in den Jägerndorfer Heimatsammlungen in unserer Patenstadt Ansbach.

Bücher, Berichte, Photographien, Ansichtskarten, Exponate, Gegenstände die Sie abgeben wollen an:
Jägerndorfer Heimatsammlungen/Ansbach
Diether Ertel
Peter-Parler-Straße 21
84478 Waldkraiburg
Telefon: 08638/4767

Hier finden Sie unsere Öffnungszeiten und Termine »



 
 

Burgberg

Einer der beliebtesten Ausflugsorte und das Wahrzeichen der in Sudetenschlesien gelegenen Kreisstadt Jägerndorf ist der im Südosten emporragende 437 m hohe Burgberg, welcher eine herrliche Rundsicht bietet.



 
 

 Verlag G. Schlegel und W. Hertel, Jägerndorf

Verlag G. Schlegel und W. Hertel, Jägerndorf



 Photo: Ernst Schleich Jägerndorf 1922 – Die Burgbergkirche Jägerndorf im Winterkleid
Photo: Ernst Schleich Jägerndorf 1922 – Die Burgbergkirche Jägerndorf im Winterkleid.

Bergweihnacht

 

Alter Berge weiter Bogen
drüber hoch der Sterne Heer,
weiß erstarrt der Wälder Wogen,
und nur Stille rings umher.

Und die Stille atmet Frieden
In der unruhvollen Welt,
dass ein jedes Herz hienieden
seiner Zauberkraft verfällt.

Heilige Nacht, so senkst du nieder
Dich auf das geliebte Land
Und die alten, frommen Lieder
Preisen Gottes Vaterhand.

Albert Rotter

 

B u r g b e r g . 

 

Den Gipfel krönt die Kirche altersgrau,
Die Gnadenstätte Unsrer lieben Frau.

Es nahen Pilgerzüge leidbeschwert
Und flehen, daß Maria sie erhört.

Die Kirche füllt sich unter Orgelbraus,
"Te deum" schallt's im hohen Gotteshaus.

In Tälerweitung, an des Berges Fuß
Werkt laut die Stadt, hört nichts von Gottes Gruß.

Die Berge hocken wie gestürzte Riesen
Und Nebel steigen aus den Oppawiesen.

Anton Winter

 



 
 

Liebe Mitglieder und Heimatfreunde aus Stadt und Kreis Jägerndorf, verehrte Besucher unserer Webseiten!


Unser herzlicher Dank geht an die Stadt Ansbach! Ihre Internet-Webseiten wurden neu und übersichtlich gestaltet. Auf www.ansbach.de ist unter „Patenstadt Jägerndorf und Freundeskreis zur Förderung der Patenschaft" eine eigene Webseite erstellt. Vielen herzlichen Dank an unsere Patenschaftsbetreuerin Frau Nadja Wilhelm für die Unterstützung.



 
 




Liebe Mitglieder und Freunde der Patenschaft Ansbach – Jägerndorf, liebe Jägerndorfer und liebe Ansbacher Heimatfreunde!

Allen unseren Mitgliedern, Landsleuten und Freunden wünschen wir mit Ihrer Familie frohe Tage und Mut in dieser schönen Sommerzeit!

Seit 1. Mai 2020 ist Herr Thomas Deffner Oberbürgermeister der Stadt Ansbach.
Seine Stellvertreter sind Frau Elke Homm-Vogel 1. Bürgermeisterin. Herr Dr. Markus Bucka 2. Bm. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und ein glückliche Führung. Herr Thomas Deffner hat bei den Jägerndofer Tage, Jahresmitgliederversammlungen und bei Totengedenken beim Jägerndorfer Gedenkstein die Stadt Ansbach mit Worten vertreten.
Seit Januar 2020 haben wir eine neue Patenschaftsbetreuerin Frau Nadja Wilhelm, Stadt Ansbach. Sie lässt alle Jägerndorfer aus Stadt und Land herzlich grüßen.

Mit Peter Nickmann haben wir einen weiteren Heimatfreund der uns tatkräftig im Jägerndorfer Heimatarchiv und Jägerndorfer Heimatstuben unterstützet. Seine weitläufige Familie stammt aus Jägerndorf und Jägerndorfer Land. Er war Studiendirektor am Adam Kraft Gymnasium in Schwabach bei Nürnberg. Seit 2000 ist er Mitglied beim Freundeskreis.

Mit mir leitet er die Jägerndorfer Heimatsammlungen und er ist ein IT-Fachmann und hat schon angefangen den Bestand im Jägerndorfer Heimatarchiv zu digitalisieren. Sein Schwerpunkt ist die Ahnenforschung im Altvatergebiet und er hat Beziehungen diesbezüglich in die alte Heimat.

Herzlichen Dank für die Spenden und Einsendungen zu den Jägerndorfer Heimatsammlungen in der Patenstadt Ansbach. Mit Tatkraft entwickeln wir uns erfolgreich weiter und halten Sie uns bitte weiterhin die Treue.
Vielen herzlichen Dank für Ihre wichtige Unterstützung!
Unsere Bankverbindung: Sparkasse Ansbach IBAN: DE67765500000008559437, BIC: BYLADEM1ANS

Ganz herzliche Grüße in heimatlicher Verbundenheit
Ihr Diether Ertel, 1. Vorstand

 



 
 
 Herrieder Tor | links: Nordseite mit Glockenspiel, rechts: Südseite mit Springbrunnen
Herrieder Tor | links: Nordseite mit Glockenspiel, rechts: Südseite mit Springbrunnen.

Es geht wieder herzliche Einladung an Sie unsere Patenstadt Ansbach zu besuchen.


In den letzten zwei Jahren hat sich in Ansbach einiges zum Schöneren verändert. Die Außenfassaden der Residenz sind erneuert. Die Prachtstraße Promenade und die Maximilianstraße wurden wunderbar neu angelegt. Der große schöne Springbrunnen vor dem Herrieder Tor wurde erneuert. Das Herrieder Tor mit seinem 47 m Hohen Turm ist eines der Wahrzeichen der mittelfränkischen Bezirkshauptstadt Ansbach. In den Jahren 1750/51 hat Johann David Steingruber den achteckigen Torturm errichtet.

Seit 1987 erklingt um 11 Uhr und 17 Uhr am Tag das Glockenspiel, welches als Melodie den „Hohenfriedberger Marsch" zu Gehör bringt.

Der Text beginnt „Auf, Ansbach-Dragoner! Auf, Ansbach-Bayreuth!"

Bekannt war das Potsdamer Glockenspiel mit dem Text (20 Strophen) „Üb immer Treu und Redlichkeit" von Ludwig Christoph Heinrich Hölty (1775) mit der Melodie von Wolfgang Amadeus Mozart (1791) aus der Zaubeflöte.

Man beachte besonders die Strophe 5:
Der schöne Frühling lacht ihm nicht,
ihm lacht kein Ährenfeld,
er ist auf Lug und Trug erpicht
und wünscht sich nichts als Geld.



 
 

Unser Stand bei der Messe KONTAKTA Ansbach am 15. April 2018 im Onoldiagebäude

Die KONTAKTA ist eine der größten regionalen Verbrauchermessen in Bayern von über 30.000 Besuchern  und beeindruckt durch Vielfalt und immer neue Ideen. Besonders freute sich Oberbürgermeisterin Carda Seidel über die neue Sonderschau „Ansbach erleben".

Wir vom Freundeskreis mit der Hotzenplotzer Klöppelschule belegen einen Stand der Stadt Ansbach mit dem Heimatverein Ansbach im Onoldiasaal. Mit fast 270 Ausstellern sind vielfältige Angebote von Ansbacher Unternehmen, Vereinen und Institutionen, wie auch der Stadt selbst. Wir stellten Prospekte, Informationsmaterial, Jägerndorfer Heimatbriefe und Anschauexponate aus. Ausstellung und Vorführung der Hotzenplotzer Klöpplerinnen.

Der Wert der praktischen Erfahrung mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen ist interessant.

Diether Ertel



 
 



 Winterstimmung am Burgberg in Jägerndorf läßt die Heimat in unserem Inneren aufleben
Winterstimmung am Burgberg in Jägerndorf läßt die Heimat in unserem Inneren aufleben.

Liebe Mitglieder und Freunde der Patenschaft Ansbach – Jägerndorf, liebe Jägerndorfer und liebe Ansbacher Heimatfreunde!

Allen unseren Mitgliedern, Landsleuten und Freunden wünschen wir mit Ihrer Familie im Jahr 2020 Gesundheit, Freude, Glück und Gottes Segen.

Herzlichen Dank für die Spenden und Einsendungen zu den Jägerndorfer Heimatsammlungen in der Patenstadt Ansbach. Mit Tatkraft entwickeln wir uns erfolgreich weiter und halten Sie uns bitte weiterhin die Treue.

So haben wir im Bestand:
Eine umfangreiche Sammlung aus der deutschen Zeit an historischen Correspondenz-Ansichtskarten. Sie umfasst mehr als 3500 Stück über Jägerndorf, Jägerndorfer Land, Altvatergebirge, Sudeten-Schlesien. Das sind 25 Alben-Bände DIN 3 und 4 Metallkofer mit losen historischen Correspondenz-Ansichtskarten Jägerndorf, Jägerndorfer Land und Fotos von "Jägerndorfer Tage" in der Patenstadt Ansbach. Sowie eine Anzahl alte Postalia vor 1945.

Eine ansehnliche Mediathek mit speziellen Themen Jägerndorf, Region Jägerndorf, Altvatergebirge, Sudeten-Schlesien und Sudetenland auf CDs.

Rufen wir uns die Erinnerungen vor Augen, wie unsere Großeltern und Eltern damals in Jägerndorf und den Orten, vor dem Krieg und vor der Vertreibung, die Heimat erlebt wurde. Es freut mich sehr zu sehen, dass wir bis heute mit unseren Jägerndorfer Heimatsammlungen um das Erbe unserer angestammten Heimat unvermindert weiter sorgen. 

Der Freundeskreis war im abgelaufenen Jahr wieder bei Veranstaltungen tägig:  

  • beim Sudetendeutscher Tag mit Fahnenabordnung und den Hotzenplotzer Spitzenklöpplerinnen
  • bei der regionalen Messe KONTAKTA in Ansbach mit einem Informationsstand.
  • Ansbacher Weihnachtsmarkt mit Klöppelschau und Ausstellung, Winterlandschaft im Altvater.

Reger Besuch war wieder beim „Altstadtfest“ und „Grüne Nacht“ in den Jägerndorfer Heimatstuben.

Es ist wichtig, dass wir unsere sudetenschlesische Kultur bewahren und an die nachfolgende Generation weitergeben. Lassen Sie uns die Weihnachtszeit nutzen, um Kraft zu sammeln und mit Zuversicht und Tatkraft die Herausforderungen des Neuen Jahres erfolgreich anzugehen.

Ganz herzliche Grüße in heimatlicher Verbundenheit
Ihr Diether Ertel           

Herzlichen Dank für Ihre wichtige Unterstützung!
Unsere Bankverbindung: Vereinigte Sparkassen Stadt und Landkreis Ansbach
IBAN: DE67765500000008559437, BIC: BYLADEM1ANS



 
 

Neuzugänge in den Jägerndorfer Heimatsammlungen 2020

Die Einsendungen bestehen aus mehreren Einzelstücken oder Kartons

Einsender - Namen, Heimatort / Wohnort, bei wichtigen Einsendungen Inhaltsangaben

  • Rüdiger Bayer Jägerndorf/Spremberg 1 Bericht über den sudetendeutschen Diakon Horst Kaller aus Jägerndorf, wichtige Unterlagen über die Bäckerie Emil und Antonia Bayer "Unter den Lauben", 10 Fotos über Bäckermeister Emil Bayer 1884 bis 1976 Niederring 15 mit Familie und 5 Dokumente
  • Diether Ertel Jägerndorf/Waldkraiburg 1 Deutschböhmen in alten Ansichtskarten, 1 O Böhmen! Hans Watzlik Staackmann Verlag Leipzig 1939,1 Erzählungen in der Urfassung von Adalbert Stifter Adam Kraft-Verlag 1953, 1 Heimat Sudetenland Bruno Brehm, 1 Sudetenland Adam Kraft Verlag
  • Rüdiger Bayer Jägerndorf/Spremberg 1 Bericht über die Zwangsaussiedlung im März 1945 aus Jägerndorf mit 4 Dokumenten, Benutzung der Eisenbahn, Arbeitsamt Neuruppin, Flüchtlingspaß und Bescheinigung Landratsamt Löbau i.Sa.
  • Helmut Irblich Jägerndorf/Schweinfurt Pläne des Hauses in Jägerndorf, Venedigstr. 8
  • Gerhard Hornung 1 CD Video Präsentation Busfahrt nach Jägerndorf 31. Aug. bis 4. Sept. 2005 1 Bericht Familie Hornung Jägerndorf Nikolausstraße 1
  • Franz Kuhn Braunsdorf/Nürnberg 1 CD Die Geschichte der Burgberg-Kirche nach Dr. Cornvall Spatzier, Neuere Vorgeschichtsfunde auf dem Burg- und dem Schellenburgberg nach Karl Schirmeisen, 1 AK Röwersdorf in Schlesien, 1 DIN 4 Tafel Werbung Kümmel-Liquerur Siegried Gessler Jägerndorf u.a.
  • Franz Kuhn Brausndorf/Jägerndorf 1 Porträt DIN 4  von Weihebischof Dr. Josef Schinzel, Fotos der Gedekstätte an die Gefallenen in den Weltkriegen in Kronsdorf
  • Prof.Dr. Reinhard Friede Jägerndorf/Büsingen Bilder Der Birkenweg, Weihnachtsmorgen von Fritz Raida, Bild vom Erbhof der Familie Friede, Bild Hütte mit Bäumen im Winter von Willy Paupie mit Charakteristik
  • Annerose Prüger Deutsch-Paulowitz/Hermsdorf 2 Ordner mit ihren Erinnerungen und die Vertreibung
  • Franz Kuhn Braunsdorf/Nürnberg 1 Biografie über Weihebischof Dr. Josef Schinzel, 2 CDs Jägerndorf und Troppau 1917 und Baugeschichte der Burgbergkirche, 1 AK Roter Berg im Altvatergebirge, 1 Prospekt Heidebrünnel-Kapelle Kaisheim

Neuzugänge 2019

  • Friedrich Schinzel Jägerndorf/Waldbronn Todesanzeige Prof. Erwin A. Schinzel, 10 Fotos DIN 5 Skulpturen von Prof. Erwin A. Schinzel
  • Franz Kuhn Braunsdorf/Nürnberg 3 CD  über Heimatlandschaft Altvater, 1 DIN 3 Tafel Denkmal Peter Rosegger am Hanslberg, 1 DIN 3 Tafel Heiliggeist-Kirche in Jägerndorf 1280,1 Gedenkstätte Burgberg, 3 Ansichtskarten Jägerndorf und 9 weitere AK Gräfenberg Zuckmantel Freiwaldau Schloß Grätz u.a.
  • Josef Lichtblau Lobenstein7Flensburg Odner mit Volksschule Lobenstein, Kriegerdrnkmal Lobenstein, Mappen Bilder Lobenstein, Gebietstreffen der Lobensteiner, Treffen in Mindelheim, 1 Bericht Besuch in Lobenstein 2000, 1 Bericht H. Schneider
  • Franz Kuhn Braunsdorf/Nürnberg 1 DIN 3 Festplatte Stahlstich Ansbach, Bilder DIN 4 Wallfahrskirche Marahilf, Heidebrünnl, Roter Berg im Altvatergebirge, 1 Bilder aus Krotendorf,  AK Freiwaldau, Reihwiesen, Jugendherberge am Roten Berg, 1 CD Freiwaldau Stadtführer & Bilder, Ursulienenkloster, 1 Trauerrede Kaspar Hauser 20.12.1833, 2 Frauenfotos
  • Stefan Guzy Jägerndorf/Berlin 1 Zeitschriftbeitrag Bürgermeister und Ratsherren Jägerndorf 1520-1586
  • Franz Kuhn Braunsdorf/Nürnberg 1 "Der Tschechische Völkermord an den Sudetendeutschen", 1 "Heinz Das Leben eines Sudetendeutschen" Band 1,1 Foto DIN 4 Die Alfredshütte bei Klein-Mohrau, 1 Foto DIN 4 Die Schmalspurbahn von Röwersdorf nach Hotzenplotz 2 Österr. Schlesien Pozorny, 1 Altvaterland, 1 AK Schäferei mit Altvaterturm u.a.
  • Franz Kuhn Braunsdorf/Nürnberg 3 Bilder DIN 4 Jägerndorf Blick zum Oberring, Partie am Ober-Ring, Webschule und Arbeiterheim am Markusplatz, 1 Der Altvaterbote März 1952
  • Streit Edith Röwersdorf/Fürth 3 Karton an Bücher, Literatur über Region Jägerndorf, Altvatergebirge und Sudetenland
  • Franz Kuhn Jägerndorf/Nürnberg 1 Burgengeograpie Nordmährens und Sudetenschlesiens, 1 Patentschrift Kaiserliches Patentamt 7.6.1907 Hermann Brauner Jägerndorf, 1 DIN 4 Farbbild Jägerndorf, 4 Ansichtskarten, 1 CD Austreibung,1 CD Gesangvereine in Österr.Schlesien u.a.
  • Franz Kuhn Braunsdorf/Nürnberg 1 DIN 4 Foto Almauftrieb von Rindern der Weidgenossenschaft Teßtal auf dem 1492 m hohen Altvater, 1 DIN 4 Foto Der Altvaterturm mit meteorologische Station und Posthütte, 1 DIN 3 Festtafel Mahnmal für die Opfer des Hungermarsches von Jägerndorf nach Grulich, 1 CD Jägerndorf Stadtplan & Stadtwald, u.a.
  • Peter Ott Jägerndorf/Crailsheim 1 Schullandkarte Kreis Jägerndorf vor 1900
  • Monika Gitzel Jägerndorf/Cham Sammlung Eberhard Heger Jägerndorf, 8 Albenbände DIN 3 Corrspondenz- und Ansichtskarten von Jägerndorf, 3 Jägerndorf-Landgemeinden, 3 Altvatergebirge, 1 Sudetenland, 1 Album DIN 5 weitere Ansichtskarten von Jägerndorf, 1 Satz Zeichnungen von Professor Ing. Heinrich Kinzer Jägerndorf, 2 Abzeiche Sängerbund Jägerndorf,  1 Altvaterlied Worte: Louis Karschin, Weise: Heinz Musil, 1 Landkarte Altvatergebirge
  • Franz Kuhn Braunsdorf/Nürnberg 1 DIN 4 Bild Seifersdorf, 1 DIN 4 Bild Denkmal des Beuernbefreiers Hans Kudlich in Seifersdorf, 1 DIN 4 Bild Das Krotendorfer Gefallenendenkmal in Jägerndorf wurde 1924 errichtet, 1 DIN 4 Bild Kardinal Johann Baptist Rudolf Kutscher
  • Franz Kuhn Braunsdorf/Nürnberg 1 Das Krotendorfer Gefallenendenkmal,1 Gefallenendenkmal Braunsdorf, 1 Buch Josef Kinzel, 1 Bild DIN 3 von Josef Kinzel, 1 CD Josef Kinzel Maler aus Lobenstein, Die Jägerndorfer Orgelbauer Rieger und ihr Haus von Rudolf Quoika, 6 verschiedene DIN 3 Bilder u.a.
  • Franz Kuhn Braunsdorf/Nürnberg 1 CD Die Familie Skoda Aufstig und Fall einer Industriellen-Familie, Opfer tschechischer Gewalt im Landkreis Mies und der Stadt Pilsen. 1 "Lezte Tage im Sudetenland" von Walli Richter, 1 Original-Rechnung E.L. Affner, Freudenthal vom 22.4.1910 u.a.

 

Herzlichen Dank für Ihre wichtige Unterstützung!

 


Teilnahme beim Großen Festzug

am Sonntag, 10. Juli 2016 in Ansbach

Der Große Festzug hat in Ansbach eine lange Tradition. Schon am 21. Juli 1895 fand anlässlich der „Feier der 25-jährigen Wiederkehr Deutschlands großer Zeit“ (Schlacht bei Sedan 1870) ein Kostümfestzug statt. Initiiert wurde dieses Ereignis durch den „Verein zur Hebung des Fremdenverkehrs“. 

Alle vier Jahre findet der Große Festzug statt, der für die Stadt und die Region zu einem der Höhepunkte im Veranstaltungsreigen geworden ist. Zu diesem folkloristischen Ereignis werden wir vom Freundeskreis Ansbach-Jägerndorf e.V. im Rahmen mit den Gruppen der Landsmannschaften und Heimatgruppen mit einer Abordnung, dem Transparent der zwei Stadtwappen und der Jägerndorfer Fürstenfahne, wie vor vier Jahren teilnehmen.



 
 
 Benesch's Erbe: Herausforderung für den Deutschen Bundestag Copyrigth Gerhard Hess Verlag 2010 -Alle Rechte beim Autor Dr. jur. Wolfgang Philipp Kolpingstraße 18 68165 Mannheim in Kanzlei Philipp, Sudmann & Schendel
Benesch's Erbe: Herausforderung für den Deutschen Bundestag Copyrigth Gerhard Hess Verlag 2010 -Alle Rechte beim Autor Dr. jur. Wolfgang Philipp Kolpingstraße 18 68165 Mannheim in Kanzlei Philipp, Sudmann & Schendel.

Völkermord an den Sudetendeutschen

Nicht nur drei anerkannte Völkerrechtler haben uns diesen Tatbestand bestätigt. Siehe Walter Becher, „Zeitzeuge", Seite 146, Holocaust auf offener Straße, bis Seite 154, und „Weg mit den Benes-Dekreten" von Gerloch Reisegger, Seite 257 bis 275, Abraham J. Frowein, Gutachten, Heidelberg 12.11.2002, und „Das Blumenwitz-Gutachten" Seite 276 bis 286, Würzburg, 21.10.2002, sowie Alfred de Zayas „50 Thesen zur Vertreibung", 50 Seiten.
Im Rundfunk von Zwittau und Brünn, Mai 1945 wurde alle Stunden aufgerufen, „die Deutschen aus ihren Wohnungen zu vertreiben. Nehmt ihnen alles, nehmt ihnen das letzte Taschentuch, damit sie ihre Tränen darin nicht trockenen können". Wir wurden kaltblütig in den Tod getrieben, wie seinerzeit die Armenier.

Resümee: Alles hinter sich zu lassen, was einem lieb und teuer war, bedeutet, sich in einer unsicheren Zukunft und einer fremden Umgebung wiederzufinden. Das Buch beschreibt die Situation nach Kriegsende 1945 in der Region Jägerndorf/Altvater/Sudetenschlesiens mit Berichten über Erlebnisse, Zeitungsartikeln, Zitaten aus Büchern und die politische Situation der Heimatvertriebenen in der BRD/DDR.Es stehen Menschen mit ihrer eigenen Geschichte von Gewalt und Verlust, aber auch Hoffnung, Taperkeit und Hochherzigkeit. Das Zurückgehen an die Wurzeln führt zur Entdeckung der eigenen Identität und Hochachtung der geschichtlichen Leistungen der eigenen Vorfahren und Ahnen. Alle Verträge der Bundesrepublik Deutschland – wie z.B. auch der deutsch-tschechische Vertrag vom 11.12.1973 oder die deutsch-tschechische Erklärung über die gegenseitigen Beziehungen und deren künftige Entwicklung vom 27.2.1997 – sind grundsätzlich nichtig, weil Völkerrechtsverbrechen nicht mit der Unterschrift des vom Sieger lizensierten Besiegen-Vertreters in Recht umgewandelt werden können. Solche Bemühungen widersprechen den primitivsten Menschenrechten. Es bedarf daher gar keiner Analyse der zahllosen Geschichtsverfälschungen, mit denen in solchen Verträgen oder Erklärungen dem Besiegten, dem Opfer, dem Vertriebenen noch die Schuld für die Verbrechen des siegreichen Vertreiberstaats zudiktiert wird. Man kann den Vertriebenen nicht zum Täter oder zum Angehörigen „des Tätervolkes" umfunktionieren; er bleibt Opfer, ebenso wie der Vertreiber und Mörder der Täter bleibt.

„Das Recht, aus der angestammten Heimat nicht vertrieben zu werden, ist ein Fundamentales Menschenrecht".
(José Ayala Lasso, erster UNO-Hochkommissar für Menschenrechte in der Paulskirche zu Frankfurt, anlässlich der Feierstunde vom Mai 1995, „Fünfzig Jahre Vertreibung".)

Für die SL-Führung unter Bernd Posselt und Herr Christoph Lippert, Bundesgeschäftsführer der SL-München haben die Haltung des jetzigen Schirmherr eingenommen und diese Tatsachen sind für die Herren kein Völkermord.

Dank an Kveta Kukelkova als Autorin für Beiträge,  Bundesverdienstkreuz-Träger Helmut Irblich *1930 für Beiträge, Forschung und Einsatz für Verständigung im Altvaterland, Dank an Frau Bürgermeisterin Renata Ramazanova und Stadträtin Ludmila Cajanova für Hilfsbereitschaft seit Jahren. 

 



 
 






 Weihe und Segnung des Jägerndorfer Gedenksteins im Jahr 1988 – von links Oberbürgermeister Dr. Ernst-Günther Zumach, Konsistorialrat Franz Hübel (Weißkirch), Pastor Herkomer (Jägerndorf), Staatssekretär Dr. Gerhard Wacher (Jägerndorf)
Weihe und Segnung des Jägerndorfer Gedenksteins im Jahr 1988 – von links Oberbürgermeister Dr. Ernst-Günther Zumach, Konsistorialrat Franz Hübel (Weißkirch), Pastor Herkomer (Jägerndorf), Staatssekretär Dr. Gerhard Wacher (Jägerndorf).

Totengedenken zum Jägerndorfer Gedenktag am Waldfriedhof in der Patenstadt Ansbach

Der große schlesische Dichter Josef Freiherr von Eichendorff sagt:

„Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus“.

Der Freundeskreis gedenkt ehrend an die verstorbenen Mitglieder
An den Jägerndorfer Elends- Todeszug vom 22. bis 28. Juni 1945 zu Fuß nach Grulich
An weitere Elends- Todesmärsche nach Niederösterreich bis Wien
An die in den 4 Lagern in Jägerndorf durch Tschechen zu Tode gequälten Menschen
Den Opfern von Flucht und Vertreibung 1945 - 1947 bei der etwa 3000 Jägerndorfer zu Tode kamen und in der Jetztzeit an die Opfer von Krieg, Flucht und Vertreibung
An die Gefallenen Soldaten und Kameraden der Kriege.

Um die Patenschaft mit Ansbach zu festigen:
Traurig gedenken wir der 800 Ansbacher Bürger die am 22. und 23. Februar 1945 durch den barbarischen amerikanischen Luftangriff getötet wurden.
An die Ereignisse der Schlacht von Mohacs 1526 gegen die Türken-Osamanen bei der vom Herzogtum 8000 Jägerndorfer unter Markgraf Georg von Hohenzollern, Herzog von Jägerndorf, den Heldentot für ein christliches Europa starben.
Erster Bürgermeister Thomas Deffner und Diether Ertel sprachen Worte des Gedenkens. Am 20. Juni wird der Opfer von Flucht und Vertreibung gedacht. Wir haben die Hoffnung, dass durch diesen offiziellen Gedenktag dem Vergessen entgegengewirkt wird und eine gewisse Sensibilisierung in der Bevölkerung und bei den Politikern zu dieser Thematik erfolgt.

Mit einer Kranznierlegung haben die Mitglieder des Freundeskreises zur Förderung der Patenschaft Ansbach-Jägerndorf der Opfer von Krieg und Vertreibung gedacht. Mit eingeschlossen in das Gedenken sollen auch die Toten sein, die auf den aufgelassenen und teilweise geschändeten Friedhöfen in der Heimat im Sudetenland liegen. Der Jägerndorfer Elends-Hungermarsch in Form der wilden Aussiedlung Deutscher verlief in zwei Wellen und spielte sich unmittelbar in der Woche vom 22. bis 28. Juni 1945 ab, also bevor die siegreichen Großmächte auf der Potsdamer Konferenz ihre Verhandlungen über das weitere Schicksal der Sudetendeutschen begonnen hatten. In Jägerdorf ließ man sie einige Stunden angetreten im Regen stehen, bevor die etwa 3000 sich auf den Weg begaben. Zu Fuß ging die Strecke 120 km über das Altvatergebirge nach Grulich und dann wurden sie mit der Bahn in die sowjetische Besatzungszone gebracht. Zehn Prozent von ihnen überlebten den Hungermarsch nicht. Sie wurden erschossen oder erlagen Krankheiten, Verletzungen, Hunger, Erschöpfung, Kälte und Misshandlungen durch tschechische Aufseher. Worte des Gedenkens sprachen 1. Bürgermeister Thomas Deffner. Er machte in seiner Ansprache auf dem Waldfriedhof beim Jägerndorfer Gedenkstein deutlich, dass der Charakter einer Nation im Umgang mit ihren Toten deutlich werde. Die Toten seien eine beständige Mahnung, gegen alles Unrecht, Krieg und Vertreibung einzutreten. Nach Ende des 2. Weltkrieges wurden etwa 20 Millioen Deutsche vertrieben wobei 3 Millionen umkamen. Deffner machte deutlich, dass der häufig geforderte Schlussstrich unter die Debatten um den Nationalsozialismus der falsche Weg wäre. Ein Schlussstrich hieße auch, die guten Seiten der deutschen Geschichte zu tilgen.

Gott gebe den Toten der Heimat Frieden!



 
 


Zur Erinnerung:
 

Einstimmige Entschließung des Bundestages vom 23.06.1994

„Die Staatsgemeinschaft hat die Aufgabe, den Menschen zu helfen, deren ethnische, rassische, religiöse und kulturelle Zugehörigkeit missbraucht wurde um sie zu vertreiben.

Wer vertrieben wurde,  hat Anspruch auf die Anerkennung seiner Rechte. Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, über die Durchsetzung des Rückkehrrechts in die Heimat hinaus, Möglichkeiten zu prüfen, wie Wiedergutmachung- und Entschädigungsverpflichtungen der Vertreiber geregelt werden können.“

Einstimmige Entschließung des Bundestages vom 28.02.1997

„Jeder Akt von Vertreibung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die Terrorisierung und Vertreibung von Gruppen aufgrund ihrer Herkunft, ihres religiösen oder kulturellen Hintergrunds muss international geächtet und sowohl völkerrechtlich wie strafrechtlich geahndet werden.“

Es war Völkermord die Vertreibung der 3,7 Millionen Sudetendeutschen aus ihrer angestammten Heimat 1945/46, wobei 275.000 Menschen den Tod fanden.

Die mit Benes's Restributinsgesetzen völlig ungesetzliche Grundlagen die nach dem Völkerrecht als Völkermord zu klassifizieren sind. Am 9. Dezember 1948 beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen in der Resolution 260 die "Konvention über die Verhütung und Bestarfung des Völkermordes", die am 12. Januar 1955 in Kraft trat. Grundlage war die Resolution 180 der UN Vollversammlung vom 21. November 1947, in der festgestellt wurde, dass "Völkermord ein internationales Verbrechen ist, das nationale und internationale Verantwortung von Menschen und Staaten erfordert". Tatbestände des Völkermordes verjähren nicht und als Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu werten ist.

Anmerkung zu „misslungener Versuch“
des Schirmherrn sowie des Sprechers


Die SL-Satzungsänderung verstößt gegen zwingende Normen des Völkerrechts, denn die Enteignung und Vertreibung war Völkermord im Sinne der Konvention vom 9.12.1948. Ein Verzicht auf die Rechte der Heimatvertriebenen würde dem nicht Rechnung tragen. Aus der Verletzung zwingender Normen des Völkerrechts ergeben sich für die Betroffenen zumindest ein Anspruch auf Entschädigung und ein solcher auf Rückerwerb sowie Rückkehr ohne Diskriminierung. Im Vorfeld der Osterweiterung von EU und NATO abgeschlossene deutsch-tschechische Erklärung vom 1.1.1997 lässt alle politischen und rechtlichen Fragen offen. Die deutsche und tschechische Seite haben ein politisches, nicht aber ein rechtlich bindendes Dokument zur Grundlage ihrer Beziehungen gemacht.

Das Festhalten der tschechischen Seite an der Gültigkeit der Benes-Dekrete zwingt uns völkerrechtlich zustehende Rechte einzufordern. Schon die Annexion der deutschen Gebiete durch Tschechen im Oktober 1918 war „verbrecherisch“.

Unsere Jägerndorfer Heimatsammlungen in der Patenstadt sind mit Schenkungen von Exponaten, Bildern, Landkarten, Dokumenten, Schriftstücken, Katastern mit Ortsplänen der Einsender eine „Wiederbelebung der Heimat“ mit der einhundertjährigen Geschichte in Personalunion mit der Markgrafschaft Brandenburg-Ansbach-Jägerndorf. Warum soll der § 3 c Wiedergewinnung der Heimat in der SL-Satzung gestrichen werden.

Posselt , doch ohne Bezug zu dem geraubten Land Schlesien. Daneben EX CSU-EU Abgeordneter, Freimaurer, Paneuropäer. EU-Posselt wurde mit Einreiseverbot nach Russland belegt (Schwarze Liste vom 30.5.2015). Er hat die Vertriebenen in den Ukraine-Russlandkonflikt mit verstrickt. Der drohenden Gefahr nicht bewußt! Posselt ein einsam daherkommender Hobbypolitiker?



Ausstellungsstücke der Hotzenplotzer Spitzenklöpplerinnen wurden in den Jägerndorfer Heimatstuben präsentiert.



 
 

Ehrenurkunde 55 Jahre Patenschaft Ansbach-Jägerndorf

Bei den Jägerndorfer Tagen am 20. Juni 2010 überreicht Diether Ertel an Frau Oberbürgermeisterin Carda Seidel die Ehrenurkunde der Sudetendeutschen Landsmannschaft für die Verdienste der Stadt Ansbach, die in der langen Zeit von 55 Jahren vorbildliche Patenschaftsarbeit geleistet hat.

Der Text lautet:

Für Verdienste um die Sudetendeutsche Volksgruppe wird diese Ehrenurkunde für 55 Jahre Patenschaft über die Angehörigen der Sudetendeutschen Volksgruppe des Heimatkreises Jägerndorf an die Stadt Ansbach verliehen.

Der Bundesvorstand der Sudetendeutschen Landsmannschaft dankt den Verantwortlichen, die durch ihren unermüdlichen Einsatz die sudetendeutsche Geschichte lebendig erhalten und mit Leben erfüllen.



 
 

Frau Oberbürgermeisterin Carda Seidel zu den Jägerndorfer Heimatsammlungen

Ich möchte deutlich machen, dass die Stadt Ansbach nach wie vor zu der - am 14. Juli 1954 - übernommenen Patenschaft steht und diese versucht zu unterstützen. Die Anfänge des Heimatarchivs und der Heimatstuben gehen auf das erfolgreiche Wirken von Professor Ernst Kober zurück.

Bisher wurden durch Sie, verehrte ehemalige Jägerndorfer, sehr viel Material über Ihre alte Heimat gesammelt und mittelfristig sollen - und da kann ich Sie nur ermuntern und will Sie nach Kräften unterstützen - die Heimatstuben im Rückgebäude des Ansbacher Rathauses zu einem Dokumentationszentrum der Geschichte Jägerndorfs, aber auch der Vertreibung durch die russische und tschechische Regierung nach Kriegsende werden. Bereits jetzt sind zahlreiche Exponate zu sehen, die das Leben in der "Tuchmacherstadt" verdeutlichen. Die Stadt Ansbach unterstützt seit vielen Jahren Ihr Bemühen, die Erinnerung wach zu halten. Im Stadtrchiv am Karlsplatz gibt es Räume, die die schriftlichen Unterlagen beherbergen und der Stadtarchivar betreut auch diese Bestände.

Es freut mich auch sehr, dass Sie verehrter Herr Ertel, eine noch stärkere Zusammenarbeit mit den Landsmannschaften in Ansbach anstreben, um so das Bewusstsein der alten Heimat auch bei den Nachkommen der vertriebenen Landsmannschaften wach zu halten.

Seinen Sie sicher, dass die Jägerndorfer in Ansbach eine zweite Heimat gefunden haben. Und so wie der Freistaat Bayern die Sudetendeutschen als "vierten Stamm" - neben Bayern, Franken und Schwaben - versteht, so versteht auch die Stadt Ansbach die Jägerndorfer als einen nicht mehr wegzudenkenden Bestandteil ihrer Bevölkerung und als Teil der Stadtgeschichte.



 
 

Patenschafttafel Ansbach-Jägerndorf am Rathaus Ansbach

Die feierliche Enthüllung durch die Oberbürgermeisterin Carda Seidel war am 19. Juni 2009. Die Bronzetafel "Patenschaft Ansbach-Jägerndorf" ist mit dem Ansbacher und Jägerndorfer Wappen verziert und hat folgenden Text:

"Von 1523 bis 1603 waren die Markgrafen von Brandenburg-Ansbach auch die Herzöge des schlesischen Herzogtums Jägerndorf. Eingedenk dessen übernahm die Stadt Ansbach 1954 die Patenschaft für die aus ihrer Heimat vertriebenen Deutschen aus Stadt und Kreis Jägerndorf".

Dr. Ing. Herbert Krause - Jägerndorf/österr. Schlesien-Stiftung



 
 

Unsere Patenschaftsbetreuerin

Ute SCHLIEKER

Leiterin Standtmarketing - Referat Kultur, Tourismus und Partnerschaften

Stadt ANSBACH
Stadthaus - Gotische Halle
Johann-Sebastian-Bach-Platz 1
D - 91522 Ansbach
Telefon: 0049(0)981-51206
Telefax: 0049(0)981-51 1206
Internet: www.ansbach.de

Lieber Herr Ertel, liebe Jägerndorfer,
das gesamte Team vom Amt für Kultur und Touristik dankt Ihnen sehr herzlich für Ihre Unterstützung und für die stets angenehme und konstruktive Zusammenarbeit in diesem Jahr! Gleichzeitig hoffen wir natürlich, dass sich dies im nächsten Jahr genauso fortsetzen lässt.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien für das Jahr 2014 nur das Beste - viel Glück, Erfolg, Zufriedenheit, Gesundheit und eine große Portion Gelassenheit!

Herzliche Grüße aus dem Stadthaus,
Ute Schlieker