Herzlich willkommen

beim Freundeskreis zur Förderung der Patenschaft Ansbach-Jägerndorf e.V.



Aktuelles

Hier finden Sie alle Neuigkeiten zur Partnerschaft Ansbach-Jägerndorf.

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CD mit historischen Correspondenz – Ansichtskarten

Aus dem Jägerndorfer Heimatarchiv in Ansbach haben wir eine CD mit alten Correspondens-Ansichtskarten und Bildern zusammengestellt.

Aufgenommen sind die Ansichten und Bilder von Profiateliers aus der deutschen historischen Zeit. Es sind etwa 300 Bilder von Jägerndorf, der Region, dem Altvatergebirge und Sudetenschlesiens zu sehen.

Erwerben kann man die CD zum Preis von 15,00 Euro bei:
Rudolf Dengler
Am Hohlach 34
97990 Weikersheim

Tel. 07934-3783
Fax 07934-3784
Mobil 0171-7047806
E-Mail rudolfdengler53@gmail.com

Oder bei einem Besuch in den Jägerndorfer Heimatstuben bzw Archiv.



 
 

Für Heimat, Recht und Frieden

Heimat,

weil wir wissen was heimatlos heißt,

Recht,

weil wir Rechtlosigkeit erlebt haben,

Friede,

weil nur der Friede Heimatrecht garantiert.

Aus der Charta der deutschen Heimatvertriebenen vom 5. August 1950

Wir haben unsere Heimat verloren. Heimatlose sind Fremdlinge auf dieser Erde. Gott hat die Menschen in ihre Heimat hineingestellt. Den Menschen mit Zwang von seiner Heimat trennen, bedeutet, ihn im Geiste töten.

Wir haben dieses Schicksal erlitten und erlebt. Daher fühlen wir uns berufen zu verlangen, daß das Recht auf die Heimat als eines von Gott geschenkten Grundrechte der Menschheit anerkannt und verwirklicht wird.                                                                       



 
 

Aufruf an alle Jägerndorfer aus Stadt und Kreis sowie den Nachkommen

Der Verein will das geschichtliche Erbe der deutschen Bevölkerung und der Landschaft der Stadt und des Kreises Jägerndorf in allen Bereichen weiter pflegen. Besuchen und informieren Sie sich in den Jägerndorfer Heimatsammlungen in unserer Patenstadt Ansbach.

Bücher, Berichte, Photographien, Ansichtskarten, Exponate, Gegenstände die Sie abgeben wollen an:
Jägerndorfer Heimatsammlungen/Ansbach
Diether Ertel
Peter-Parler-Straße 21
84478 Waldkraiburg
Telefon: 08638/4767

Hier finden Sie unsere Öffnungszeiten und Termine »



 
 

Burgberg

Einer der beliebtesten Ausflugsorte und das Wahrzeichen der in Sudetenschlesien gelegenen Kreisstadt Jägerndorf ist der im Südosten emporragende 437 m hohe Burgberg, welcher eine herrliche Rundsicht bietet.



 
 

 Verlag G. Schlegel und W. Hertel, Jägerndorf

Verlag G. Schlegel und W. Hertel, Jägerndorf



Liebe Mitglieder und Heimatfreunde aus Stadt und Kreis Jägerndorf, verehrte Besucher unserer Webseiten!


Unser herzlicher Dank geht an die Stadt Ansbach! Ihre Internet-Webseiten wurden neu und übersichtlich gestaltet. Auf www.ansbach.de ist unter „Patenstadt Jägerndorf und Freundeskreis zur Förderung der Patenschaft" eine eigene Webseite erstellt. Vielen herzlichen Dank an unsere Patenschaftsbetreuerin Frau Ute Schlieker für die Unterstützung.



 
 
 Herrieder Tor | links: Nordseite mit Glockenspiel, rechts: Südseite mit Springbrunnen
Herrieder Tor | links: Nordseite mit Glockenspiel, rechts: Südseite mit Springbrunnen.

Es geht wieder herzliche Einladung an Sie unsere Patenstadt Ansbach zu besuchen.


In den letzten zwei Jahren hat sich in Ansbach einiges zum Schöneren verändert. Die Außenfassaden der Residenz sind erneuert. Die Prachtstraße Promenade und die Maximilianstraße wurden wunderbar neu angelegt. Der große schöne Springbrunnen vor dem Herrieder Tor wurde erneuert. Das Herrieder Tor mit seinem 47 m Hohen Turm ist eines der Wahrzeichen der mittelfränkischen Bezirkshauptstadt Ansbach. In den Jahren 1750/51 hat Johann David Steingruber den achteckigen Torturm errichtet.

Seit 1987 erklingt um 11 Uhr und 17 Uhr am Tag das Glockenspiel, welches als Melodie den „Hohenfriedberger Marsch" zu Gehör bringt.

Der Text beginnt „Auf, Ansbach-Dragoner! Auf, Ansbach-Bayreuth!"

Bekannt war das Potsdamer Glockenspiel mit dem Text (20 Strophen) „Üb immer Treu und Redlichkeit" von Ludwig Christoph Heinrich Hölty (1775) mit der Melodie von Wolfgang Amadeus Mozart (1791) aus der Zaubeflöte.

Man beachte besonders die Strophe 5:
Der schöne Frühling lacht ihm nicht,
ihm lacht kein Ährenfeld,
er ist auf Lug und Trug erpicht
und wünscht sich nichts als Geld.



 
 

Jahresmitgliederversammlung 27. Juni 2019

Bericht Diether Ertel

Begrüßung der Vorstände und der Landsleute! per E-Mail herzliche Grüße von Frau Oberbürgermeisterin Carda Seidel, Herrn Dr. Wolfgang F. Reddig, Museums- und Archivleiter, Herrn Dekan Stiegler Evangelisch-Lutherisches Dekanat Ansbach an die Versammlung.

Die Stadt Ansbach vertritt Frau Renate Weinmann vom Amt für Kultur und Tourismus. Betont wird die gute Zusammenarbeit des Freundeskreises als Träger des Jägerndorfer Heimatarchivs und der Jägerndorfer Heimatstuben mit der Stadt Ansbach.

Der früher Ansbacher Oberbürgermeister Ralf Felber ist im Alter von 65 Jahren verstorben. Felber war von 1990 bis 2008 Oberbürgermeister und in seine Amtszeit war die Eröffnung der Jägerndofer Heimatstuben 1992 und 2000 die Erweiterung.

Die Versammlung erhob sich für eine stille Gedenkminute.

Ertel erinnert an folgendes, den Burgberg
Den Bugberg krönt die Kirche altersgrau, die Gnadenstätte unserer „Lieben Frau"
Es nahen Pilgerzüge leidbeschwert und flehen, daß Maria sie erhört.
Die Kirche füllt sich unter Orgelbraus „Te deum" schallt's im hohen Gotteshaus.
In Tälerweitung , an des Berges Fuß werkt laut die Stadt, hört nichts von Gottes Gruß.
Die Berge hocken wie gestürzte Riesen und Nebel steigen aus den Oppawiesen.
Vor genau 100 Jahren in Saint-Germain 1919 wurde von den Siegermächten die Österreichisch-Ungarische Monarchie in 16 Einzel-Nationalstaaten zertrümmert und wir die Sudetendeutschen endgültig in den tschechischen Nationalstaat annektiert mit schlimmen Folgen. Heuer 100 Jahre später im April 2019 brannte „Notre Dame de Paris" nieder. Ein Zeichen des Himmels unserer „Lieben Frau"?

Wir können wieder auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken
Dank an Frau Schlieker, Herrn Dr. Reddig und die Stadt Ansbach, an die Ansbacher Presse.
Dank an die Stadt Ansbach für Webseite Patenschaft Jägerndorf/Freundeskreis
Die Karteiführung und Adressen-Etikettenausdruck macht Frau Renate Weinmann.

Mitgliederzahl aktuell 140
Viele Mitglieder können leider zwecks Alter und Krankheit nicht teilnehmen und wohnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz verstreut.

Besucherzahl in den Jägerndorfer Heimatstuben ist konstant.
Ein Museum muss immer durch Neuzugänge und Umstellungen sich weiterentwickeln.
An Besuchergruppen waren am 12.10.2018 Rotary International unter der Leitung Herrn Past Governor Fritz Zeeuw. Eine Spende € 125,00 wurde überwiesen.
Tag der Heimat am 16.9.2018 war vom Bund der Vertriebenen (BdV) Land Bayern in Ansbach und der BdV-Vorstand besuchte die Jägerndorfer Heimatstuben.
Der Klöppelverein Prag besuchte die Jägerndorfer Heimatstuben mit 25 Leuten. Frau Barbara Dengler stellte Ausstellungsstücke und alte Klöppelbriefe aus Hotzenplotz vor.

Der Freundeskreis war aktiv tätig:

  1. Teilnahme am Sudetendeutschen Tag in Nürnberg mit Stand und Fahnenabordnung
    Dank an Rudolf und Barbara Dengler, Doris Fritsche, Gertrud Sponsel
  2. Teilnahme bei der KONTAKTA 2018 mit den Klöpplerinnen
  3. Teilnahme an der Briefmarkenausstellung mit interessanten Exponaten aus den Jägerndorfer Heimatstuben
  4. Teilnahme an der „Grüne Nacht in Ansbach" am 15. September 2018
  5. Ausstellung und Vorführung der Klöpplerinnen beim Ansbacher Weihnachtsmarkt
  6. Rudolf Dengler hat eine CD erstellt mit etwa 300 historischen Correpondens-Ansichtskarten, und Bildern aus unserem Archiv. Der Kaufpreis 15,00 €

Einsendungen an das Archiv und Jägerndorfer Heimatstuben werden im Internet unter „Aktuelles" laufend veröffentlicht. Durch Werbung über unser Internet und den Jägerndorfer Heimatbrief werden die Landsleute aufmerksam. Es waren wieder viele Einsendungen für das Jägerndorfer Heimatarchiv und –Heimatstuben zu bearbeiten.

Hervorzuheben sind die Einsendungen: Von Herrn Franz Kuhn aus Braunsdorf heute Nürnberg an vielen wertvollen historischen Ansichtskarten Jägerndorf und Sudetenschlesien – wichtig Rückseite der Ansichtskarten, CD's und Poster auf Platte und besondere Literatur u.a..
Frau Ruby-Ott schenkte ein Original-Bild von Fritz Raida „Blick auf die Stadt Jägerndorf" vom Burgbergaufgang bei der Birkenallee.
Herr Karl Heider schenkte eine wertvolle Original-Chronik von Petersdorf a.d. Bischofkoppe und eine neue überarbeitete in PC Schrift und die Pfarrchronik von Petersdorf u.a.
Frau Reinhilde Stadelmann, vom Nordböhmischen Heimatwerk hat fachgerecht die schlesischen Trachten gereinigt und Leinenumhänge zur Schonung angefertigt.

Viele Anfragen per E-Mail an das Archiv meist Familienforschung, Auskünfte über Jägerndorf und Orte wurden von mir bearbeitet.

Die Stadt Ansbach erhielt für den Unterhalt der Jägerndorf Heimatsammlungen 22.500 € an Spenden von Jägerndorfern.
Die Stadt Ansbach hat die Jägerndorfer Gedenkstätte mit Pflastersteinen belegt. Von Marmor Giebler wurde die zusätzliche Gedenktafel angebracht und kostete 2.394,00 €.

Aus der umfangreichen Sammlung von historischen Post- Ansichtskarten aus dem Jägerndorfer Heimatarchiv werden von Herrn Wolfgang Dorda im Jägerndorfer Heimatbrief reichlich schöne Bilder veröffentlicht. Unser aktives Mitglied Franz Kuhn gibt professionelle Berichte im JHB ab ebenso wir unter „Freundeskreis Patenschaft Ansbach – Jägerndorf e.V."

Unser Internet www.jaegerndorf-sudetenland.de wird laufend aktualisiert.
Es wird vorzüglich von Herrn Christian Käfferlein von ONIT gestaltet.
Im Zeitalter des Internet sind wir weltweit vertreten.

Dank an Frau Schlieker und die Stadt Ansbach. Die Ansbacher Presse bringt die Öffnungszeiten der Jägerndorfer Heimatstuben termingerecht, dafür herzlichen Dank.

 


Unser Stand bei der Messe KONTAKTA Ansbach am 15. April 2018 im Onoldiagebäude

Die KONTAKTA ist eine der größten regionalen Verbrauchermessen in Bayern von über 30.000 Besuchern  und beeindruckt durch Vielfalt und immer neue Ideen. Besonders freute sich Oberbürgermeisterin Carda Seidel über die neue Sonderschau „Ansbach erleben".

Wir vom Freundeskreis mit der Hotzenplotzer Klöppelschule belegen einen Stand der Stadt Ansbach mit dem Heimatverein Ansbach im Onoldiasaal. Mit fast 270 Ausstellern sind vielfältige Angebote von Ansbacher Unternehmen, Vereinen und Institutionen, wie auch der Stadt selbst. Wir stellten Prospekte, Informationsmaterial, Jägerndorfer Heimatbriefe und Anschauexponate aus. Ausstellung und Vorführung der Hotzenplotzer Klöpplerinnen.

Der Wert der praktischen Erfahrung mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen ist interessant.

Diether Ertel



 
 

Neuzugänge in den Jägerndorfer Heimatsammlungen 2019

Die Einsendungen bestehen aus mehreren Einzelstücken oder Kartons

Einsender - Namen, Heimatort / Wohnort, bei wichtigen Einsendungen Inhaltsangaben

  • Friedrich Schinzel Jägerndorf/Waldbronn Todesanzeige Prof. Erwin A. Schinzel, 10 Fotos DIN 5 Skulpturen von Prof. Erwin A. Schinzel
  • Franz Kuhn Braunsdorf/Nürnberg 3 CD  über Heimatlandschaft Altvater, 1 DIN 3 Tafel Denkmal Peter Rosegger am Hanslberg, 1 DIN 3 Tafel Heiliggeist-Kirche in Jägerndorf 1280,1 Gedenkstätte Burgberg, 3 Ansichtskarten Jägerndorf und 9 weitere AK Gräfenberg Zuckmantel Freiwaldau Schloß Grätz u.a.
  • Josef Lichtblau Lobenstein7Flensburg Odner mit Volksschule Lobenstein, Kriegerdrnkmal Lobenstein, Mappen Bilder Lobenstein, Gebietstreffen der Lobensteiner, Treffen in Mindelheim, 1 Bericht Besuch in Lobenstein 2000, 1 Bericht H. Schneider
  • Franz Kuhn Braunsdorf/Nürnberg 1 DIN 3 Festplatte Stahlstich Ansbach, Bilder DIN 4 Wallfahrskirche Marahilf, Heidebrünnl, Roter Berg im Altvatergebirge, 1 Bilder aus Krotendorf,  AK Freiwaldau, Reihwiesen, Jugendherberge am Roten Berg, 1 CD Freiwaldau Stadtführer & Bilder, Ursulienenkloster, 1 Trauerrede Kaspar Hauser 20.12.1833, 2 Frauenfotos
  • Stefan Guzy Jägerndorf/Berlin 1 Zeitschriftbeitrag Bürgermeister und Ratsherren Jägerndorf 1520-1586
  • Franz Kuhn Braunsdorf/Nürnberg 1 "Der Tschechische Völkermord an den Sudetendeutschen", 1 "Heinz Das Leben eines Sudetendeutschen" Band 1,1 Foto DIN 4 Die Alfredshütte bei Klein-Mohrau, 1 Foto DIN 4 Die Schmalspurbahn von Röwersdorf nach Hotzenplotz 2 Österr. Schlesien Pozorny, 1 Altvaterland, 1 AK Schäferei mit Altvaterturm u.a.
  • Franz Kuhn Braunsdorf/Nürnberg 3 Bilder DIN 4 Jägerndorf Blick zum Oberring, Partie am Ober-Ring, Webschule und Arbeiterheim am Markusplatz, 1 Der Altvaterbote März 1952
  • Streit Edith Röwersdorf/Fürth 3 Karton an Bücher, Literatur über Region Jägerndorf, Altvatergebirge und Sudetenland
  • Franz Kuhn Jägerndorf/Nürnberg 1 Burgengeograpie Nordmährens und Sudetenschlesiens, 1 Patentschrift Kaiserliches Patentamt 7.6.1907 Hermann Brauner Jägerndorf, 1 DIN 4 Farbbild Jägerndorf, 4 Ansichtskarten, 1 CD Austreibung,1 CD Gesangvereine in Österr.Schlesien u.a.
  • Franz Kuhn Braunsdorf/Nürnberg 1 DIN 4 Foto Almauftrieb von Rindern der Weidgenossenschaft Teßtal auf dem 1492 m hohen Altvater, 1 DIN 4 Foto Der Altvaterturm mit meteorologische Station und Posthütte, 1 DIN 3 Festtafel Mahnmal für die Opfer des Hungermarsches von Jägerndorf nach Grulich, 1 CD Jägerndorf Stadtplan & Stadtwald, u.a.

 

Herzlichen Dank für Ihre wichtige Unterstützung!

 


Teilnahme beim Großen Festzug

am Sonntag, 10. Juli 2016 in Ansbach

Der Große Festzug hat in Ansbach eine lange Tradition. Schon am 21. Juli 1895 fand anlässlich der „Feier der 25-jährigen Wiederkehr Deutschlands großer Zeit“ (Schlacht bei Sedan 1870) ein Kostümfestzug statt. Initiiert wurde dieses Ereignis durch den „Verein zur Hebung des Fremdenverkehrs“. 

Alle vier Jahre findet der Große Festzug statt, der für die Stadt und die Region zu einem der Höhepunkte im Veranstaltungsreigen geworden ist. Zu diesem folkloristischen Ereignis werden wir vom Freundeskreis Ansbach-Jägerndorf e.V. im Rahmen mit den Gruppen der Landsmannschaften und Heimatgruppen mit einer Abordnung, dem Transparent der zwei Stadtwappen und der Jägerndorfer Fürstenfahne, wie vor vier Jahren teilnehmen.



 
 
 Benesch's Erbe: Herausforderung für den Deutschen Bundestag Copyrigth Gerhard Hess Verlag 2010 -Alle Rechte beim Autor Dr. jur. Wolfgang Philipp Kolpingstraße 18 68165 Mannheim in Kanzlei Philipp, Sudmann & Schendel
Benesch's Erbe: Herausforderung für den Deutschen Bundestag Copyrigth Gerhard Hess Verlag 2010 -Alle Rechte beim Autor Dr. jur. Wolfgang Philipp Kolpingstraße 18 68165 Mannheim in Kanzlei Philipp, Sudmann & Schendel.

Völkermord an den Sudetendeutschen

Nicht nur drei anerkannte Völkerrechtler haben uns diesen Tatbestand bestätigt. Siehe Walter Becher, „Zeitzeuge", Seite 146, Holocaust auf offener Straße, bis Seite 154, und „Weg mit den Benes-Dekreten" von Gerloch Reisegger, Seite 257 bis 275, Abraham J. Frowein, Gutachten, Heidelberg 12.11.2002, und „Das Blumenwitz-Gutachten" Seite 276 bis 286, Würzburg, 21.10.2002, sowie Alfred de Zayas „50 Thesen zur Vertreibung", 50 Seiten.
Im Rundfunk von Zwittau und Brünn, Mai 1945 wurde alle Stunden aufgerufen, „die Deutschen aus ihren Wohnungen zu vertreiben. Nehmt ihnen alles, nehmt ihnen das letzte Taschentuch, damit sie ihre Tränen darin nicht trockenen können". Wir wurden kaltblütig in den Tod getrieben, wie seinerzeit die Armenier.

Resümee: Alles hinter sich zu lassen, was einem lieb und teuer war, bedeutet, sich in einer unsicheren Zukunft und einer fremden Umgebung wiederzufinden. Das Buch beschreibt die Situation nach Kriegsende 1945 in der Region Jägerndorf/Altvater/Sudetenschlesiens mit Berichten über Erlebnisse, Zeitungsartikeln, Zitaten aus Büchern und die politische Situation der Heimatvertriebenen in der BRD/DDR.Es stehen Menschen mit ihrer eigenen Geschichte von Gewalt und Verlust, aber auch Hoffnung, Taperkeit und Hochherzigkeit. Das Zurückgehen an die Wurzeln führt zur Entdeckung der eigenen Identität und Hochachtung der geschichtlichen Leistungen der eigenen Vorfahren und Ahnen. Alle Verträge der Bundesrepublik Deutschland – wie z.B. auch der deutsch-tschechische Vertrag vom 11.12.1973 oder die deutsch-tschechische Erklärung über die gegenseitigen Beziehungen und deren künftige Entwicklung vom 27.2.1997 – sind grundsätzlich nichtig, weil Völkerrechtsverbrechen nicht mit der Unterschrift des vom Sieger lizensierten Besiegen-Vertreters in Recht umgewandelt werden können. Solche Bemühungen widersprechen den primitivsten Menschenrechten. Es bedarf daher gar keiner Analyse der zahllosen Geschichtsverfälschungen, mit denen in solchen Verträgen oder Erklärungen dem Besiegten, dem Opfer, dem Vertriebenen noch die Schuld für die Verbrechen des siegreichen Vertreiberstaats zudiktiert wird. Man kann den Vertriebenen nicht zum Täter oder zum Angehörigen „des Tätervolkes" umfunktionieren; er bleibt Opfer, ebenso wie der Vertreiber und Mörder der Täter bleibt.

„Das Recht, aus der angestammten Heimat nicht vertrieben zu werden, ist ein Fundamentales Menschenrecht".
(José Ayala Lasso, erster UNO-Hochkommissar für Menschenrechte in der Paulskirche zu Frankfurt, anlässlich der Feierstunde vom Mai 1995, „Fünfzig Jahre Vertreibung".)

Für die SL-Führung unter Bernd Posselt und Herr Christoph Lippert, Bundesgeschäftsführer der SL-München haben die Haltung des jetzigen Schirmherr eingenommen und diese Tatsachen sind für die Herren kein Völkermord.

Dank an Kveta Kukelkova als Autorin für Beiträge,  Bundesverdienstkreuz-Träger Helmut Irblich *1930 für Beiträge, Forschung und Einsatz für Verständigung im Altvaterland, Dank an Frau Bürgermeisterin Renata Ramazanova und Stadträtin Ludmila Cajanova für Hilfsbereitschaft seit Jahren. 

 



 
 






 Weihe und Segnung des Jägerndorfer Gedenksteins im Jahr 1988 – von links Oberbürgermeister Dr. Ernst-Günther Zumach, Konsistorialrat Franz Hübel (Weißkirch), Pastor Herkomer (Jägerndorf), Staatssekretär Dr. Gerhard Wacher (Jägerndorf)
Weihe und Segnung des Jägerndorfer Gedenksteins im Jahr 1988 – von links Oberbürgermeister Dr. Ernst-Günther Zumach, Konsistorialrat Franz Hübel (Weißkirch), Pastor Herkomer (Jägerndorf), Staatssekretär Dr. Gerhard Wacher (Jägerndorf).

Totengedenken zum Jägerndorfer Gedenktag am Waldfriedhof in der Patenstadt Ansbach

Der große schlesische Dichter Josef Freiherr von Eichendorff sagt:

„Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus“.

Der Freundeskreis gedenkt ehrend an die verstorbenen Mitglieder
An den Jägerndorfer Elends- Todeszug vom 22. bis 28. Juni 1945 zu Fuß nach Grulich
An weitere Elends- Todesmärsche nach Niederösterreich bis Wien
An die in den 4 Lagern in Jägerndorf durch Tschechen zu Tode gequälten Menschen
Den Opfern von Flucht und Vertreibung 1945 - 1947 bei der etwa 3000 Jägerndorfer zu Tode kamen und in der Jetztzeit an die Opfer von Krieg, Flucht und Vertreibung
An die Gefallenen Soldaten und Kameraden der Kriege.

Um die Patenschaft mit Ansbach zu festigen:
Traurig gedenken wir der 800 Ansbacher Bürger die am 22. und 23. Februar 1945 durch den barbarischen amerikanischen Luftangriff getötet wurden.
An die Ereignisse der Schlacht von Mohacs 1526 gegen die Türken-Osamanen bei der vom Herzogtum 8000 Jägerndorfer unter Markgraf Georg von Hohenzollern, Herzog von Jägerndorf, den Heldentot für ein christliches Europa starben.
Erster Bürgermeister Thomas Deffner und Diether Ertel sprachen Worte des Gedenkens. Am 20. Juni wird der Opfer von Flucht und Vertreibung gedacht. Wir haben die Hoffnung, dass durch diesen offiziellen Gedenktag dem Vergessen entgegengewirkt wird und eine gewisse Sensibilisierung in der Bevölkerung und bei den Politikern zu dieser Thematik erfolgt.

Mit einer Kranznierlegung haben die Mitglieder des Freundeskreises zur Förderung der Patenschaft Ansbach-Jägerndorf der Opfer von Krieg und Vertreibung gedacht. Mit eingeschlossen in das Gedenken sollen auch die Toten sein, die auf den aufgelassenen und teilweise geschändeten Friedhöfen in der Heimat im Sudetenland liegen. Der Jägerndorfer Elends-Hungermarsch in Form der wilden Aussiedlung Deutscher verlief in zwei Wellen und spielte sich unmittelbar in der Woche vom 22. bis 28. Juni 1945 ab, also bevor die siegreichen Großmächte auf der Potsdamer Konferenz ihre Verhandlungen über das weitere Schicksal der Sudetendeutschen begonnen hatten. In Jägerdorf ließ man sie einige Stunden angetreten im Regen stehen, bevor die etwa 3000 sich auf den Weg begaben. Zu Fuß ging die Strecke 120 km über das Altvatergebirge nach Grulich und dann wurden sie mit der Bahn in die sowjetische Besatzungszone gebracht. Zehn Prozent von ihnen überlebten den Hungermarsch nicht. Sie wurden erschossen oder erlagen Krankheiten, Verletzungen, Hunger, Erschöpfung, Kälte und Misshandlungen durch tschechische Aufseher. Worte des Gedenkens sprachen 1. Bürgermeister Thomas Deffner. Er machte in seiner Ansprache auf dem Waldfriedhof beim Jägerndorfer Gedenkstein deutlich, dass der Charakter einer Nation im Umgang mit ihren Toten deutlich werde. Die Toten seien eine beständige Mahnung, gegen alles Unrecht, Krieg und Vertreibung einzutreten. Nach Ende des 2. Weltkrieges wurden etwa 20 Millioen Deutsche vertrieben wobei 3 Millionen umkamen. Deffner machte deutlich, dass der häufig geforderte Schlussstrich unter die Debatten um den Nationalsozialismus der falsche Weg wäre. Ein Schlussstrich hieße auch, die guten Seiten der deutschen Geschichte zu tilgen.

Gott gebe den Toten der Heimat Frieden!



 
 


Zur Erinnerung:
 

Einstimmige Entschließung des Bundestages vom 23.06.1994

„Die Staatsgemeinschaft hat die Aufgabe, den Menschen zu helfen, deren ethnische, rassische, religiöse und kulturelle Zugehörigkeit missbraucht wurde um sie zu vertreiben.

Wer vertrieben wurde,  hat Anspruch auf die Anerkennung seiner Rechte. Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, über die Durchsetzung des Rückkehrrechts in die Heimat hinaus, Möglichkeiten zu prüfen, wie Wiedergutmachung- und Entschädigungsverpflichtungen der Vertreiber geregelt werden können.“

Einstimmige Entschließung des Bundestages vom 28.02.1997

„Jeder Akt von Vertreibung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die Terrorisierung und Vertreibung von Gruppen aufgrund ihrer Herkunft, ihres religiösen oder kulturellen Hintergrunds muss international geächtet und sowohl völkerrechtlich wie strafrechtlich geahndet werden.“

Anmerkung zu „misslungener Versuch“
des Schirmherrn sowie des Sprechers


Die SL-Satzungsänderung verstößt gegen zwingende Normen des Völkerrechts, denn die Enteignung und Vertreibung war Völkermord im Sinne der Konvention vom 9.12.1948. Ein Verzicht auf die Rechte der Heimatvertriebenen würde dem nicht Rechnung tragen. Aus der Verletzung zwingender Normen des Völkerrechts ergeben sich für die Betroffenen zumindest ein Anspruch auf Entschädigung und ein solcher auf Rückerwerb sowie Rückkehr ohne Diskriminierung. Im Vorfeld der Osterweiterung von EU und NATO abgeschlossene deutsch-tschechische Erklärung vom 1.1.1997 lässt alle politischen und rechtlichen Fragen offen. Die deutsche und tschechische Seite haben ein politisches, nicht aber ein rechtlich bindendes Dokument zur Grundlage ihrer Beziehungen gemacht.

Das Festhalten der tschechischen Seite an der Gültigkeit der Benes-Dekrete zwingt uns völkerrechtlich zustehende Rechte einzufordern. Schon die Annexion der deutschen Gebiete durch Tschechen im Oktober 1918 war „verbrecherisch“.

Unsere Jägerndorfer Heimatsammlungen in der Patenstadt sind mit Schenkungen von Exponaten, Bildern, Landkarten, Dokumenten, Schriftstücken, Katastern mit Ortsplänen der Einsender eine „Wiederbelebung der Heimat“ mit der einhundertjährigen Geschichte in Personalunion mit der Markgrafschaft Brandenburg-Ansbach-Jägerndorf. Warum soll der § 3 c Wiedergewinnung der Heimat in der SL-Satzung gestrichen werden.

Posselt , doch ohne Bezug zu dem geraubten Land Schlesien. Daneben EX CSU-EU Abgeordneter, Freimaurer, Paneuropäer. EU-Posselt wurde mit Einreiseverbot nach Russland belegt (Schwarze Liste vom 30.5.2015). Er hat die Vertriebenen in den Ukraine-Russlandkonflikt mit verstrickt. Der drohenden Gefahr nicht bewußt!



Ausstellungsstücke der Hotzenplotzer Spitzenklöpplerinnen wurden in den Jägerndorfer Heimatstuben präsentiert.



 
 

Ehrenurkunde 55 Jahre Patenschaft Ansbach-Jägerndorf

Bei den Jägerndorfer Tagen am 20. Juni 2010 überreicht Diether Ertel an Frau Oberbürgermeisterin Carda Seidel die Ehrenurkunde der Sudetendeutschen Landsmannschaft für die Verdienste der Stadt Ansbach, die in der langen Zeit von 55 Jahren vorbildliche Patenschaftsarbeit geleistet hat.

Der Text lautet:

Für Verdienste um die Sudetendeutsche Volksgruppe wird diese Ehrenurkunde für 55 Jahre Patenschaft über die Angehörigen der Sudetendeutschen Volksgruppe des Heimatkreises Jägerndorf an die Stadt Ansbach verliehen.

Der Bundesvorstand der Sudetendeutschen Landsmannschaft dankt den Verantwortlichen, die durch ihren unermüdlichen Einsatz die sudetendeutsche Geschichte lebendig erhalten und mit Leben erfüllen.



 
 

Frau Oberbürgermeisterin Carda Seidel zu den Jägerndorfer Heimatsammlungen

Ich möchte deutlich machen, dass die Stadt Ansbach nach wie vor zu der - am 14. Juli 1954 - übernommenen Patenschaft steht und diese versucht zu unterstützen. Die Anfänge des Heimatarchivs und der Heimatstuben gehen auf das erfolgreiche Wirken von Professor Ernst Kober zurück.

Bisher wurden durch Sie, verehrte ehemalige Jägerndorfer, sehr viel Material über Ihre alte Heimat gesammelt und mittelfristig sollen - und da kann ich Sie nur ermuntern und will Sie nach Kräften unterstützen - die Heimatstuben im Rückgebäude des Ansbacher Rathauses zu einem Dokumentationszentrum der Geschichte Jägerndorfs, aber auch der Vertreibung durch die russische und tschechische Regierung nach Kriegsende werden. Bereits jetzt sind zahlreiche Exponate zu sehen, die das Leben in der "Tuchmacherstadt" verdeutlichen. Die Stadt Ansbach unterstützt seit vielen Jahren Ihr Bemühen, die Erinnerung wach zu halten. Im Stadtrchiv am Karlsplatz gibt es Räume, die die schriftlichen Unterlagen beherbergen und der Stadtarchivar betreut auch diese Bestände.

Es freut mich auch sehr, dass Sie verehrter Herr Ertel, eine noch stärkere Zusammenarbeit mit den Landsmannschaften in Ansbach anstreben, um so das Bewusstsein der alten Heimat auch bei den Nachkommen der vertriebenen Landsmannschaften wach zu halten.

Seinen Sie sicher, dass die Jägerndorfer in Ansbach eine zweite Heimat gefunden haben. Und so wie der Freistaat Bayern die Sudetendeutschen als "vierten Stamm" - neben Bayern, Franken und Schwaben - versteht, so versteht auch die Stadt Ansbach die Jägerndorfer als einen nicht mehr wegzudenkenden Bestandteil ihrer Bevölkerung und als Teil der Stadtgeschichte.



 
 

Patenschafttafel Ansbach-Jägerndorf am Rathaus Ansbach

Die feierliche Enthüllung durch die Oberbürgermeisterin Carda Seidel war am 19. Juni 2009. Die Bronzetafel "Patenschaft Ansbach-Jägerndorf" ist mit dem Ansbacher und Jägerndorfer Wappen verziert und hat folgenden Text:

"Von 1523 bis 1603 waren die Markgrafen von Brandenburg-Ansbach auch die Herzöge des schlesischen Herzogtums Jägerndorf. Eingedenk dessen übernahm die Stadt Ansbach 1954 die Patenschaft für die aus ihrer Heimat vertriebenen Deutschen aus Stadt und Kreis Jägerndorf".

Dr. Ing. Herbert Krause - Jägerndorf/österr. Schlesien-Stiftung



 
 

Unsere Patenschaftsbetreuerin

Ute SCHLIEKER

Leiterin Standtmarketing - Referat Kultur, Tourismus und Partnerschaften

Stadt ANSBACH
Stadthaus - Gotische Halle
Johann-Sebastian-Bach-Platz 1
D - 91522 Ansbach
Telefon: 0049(0)981-51206
Telefax: 0049(0)981-51 1206
Internet: www.ansbach.de

Lieber Herr Ertel, liebe Jägerndorfer,
das gesamte Team vom Amt für Kultur und Touristik dankt Ihnen sehr herzlich für Ihre Unterstützung und für die stets angenehme und konstruktive Zusammenarbeit in diesem Jahr! Gleichzeitig hoffen wir natürlich, dass sich dies im nächsten Jahr genauso fortsetzen lässt.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien für das Jahr 2014 nur das Beste - viel Glück, Erfolg, Zufriedenheit, Gesundheit und eine große Portion Gelassenheit!

Herzliche Grüße aus dem Stadthaus,
Ute Schlieker