Herzlich willkommen

beim Freundeskreis zur Förderung der Patenschaft Ansbach-Jägerndorf e.V.



Aktuelles

Hier finden Sie alle Neuigkeiten zur Partnerschaft Ansbach-Jägerndorf.

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Liebe Mitglieder und Heimatfreunde,
es geht wieder herzliche Einladung an Sie
unsere Patenstadt Ansbach zu besuchen.

Einladung

Jägerndorfer Gedenktag und Jahresversammlung des Freundeskreises


Termin:
Freitag, 1. Juli 2016 in Ansbach
Um 14.15 Uhr Totengedenken beim Jägerndorfer Gedenkstein am Waldfriedhof – eigene Anreise

Tagungsort: Um 15.00 Uhr Jahresversammlung Karlshalle Nebenraum im Kulturzentrum                     am Karlsplatz 7

Tagesordnung

  1. Begrüßung durch den Vorstand
    Grußwort Vertreter der Stadt Ansbach
  2. Genehmigung Protokoll der Jahresmitgliederversammlung vom 19.6.2015
  3. Tätigkeitsbericht des Ersten Vorstandes Diether Ertel
    Bericht mit Vorlage Jahresabschluss 2015
    Bericht Rechnungsprüfung Jahresabschluss 2015
  4. Aussprache über die Tätigkeitsberichte und Anregungen
  5. Antrag auf Entlastung des Vorstandes
  6. Bei der Jahrsmitgliederversammlung muss die Satzungsänderung nach § 11 Vorgabe des Finanzamtes Mühldorf am Inn beschlossen werden, um die Gemeinnützigkeit zu erhalten.
  7. Wahlen zum Vorstand gemäß Satzung § 6 für die Dauer von 4 Jahren. Die bisherigen Vorstände stellen sich in der Mitgliederversammlung zur Wiederwahl.                
  8. Verschiedenes und Mitteilungen

Wir würden uns freuen, wenn Sie Bekannte und Freunde mitbringen.
Wir danken der Stadt Ansbach für die Unterstützung;
Konferenzgetränke werden gestellt.

Öffnungszeiten Jägerndorfer Heimatstuben:                             Heimatarchiv:

  • Mittwoch      29. Juni von 14 Uhr bis 17 Uhr             von 9 Uhr bis 12 Uhr
  • Donnerstag 30. Juni von 10 Uhr bis 17 Uhr 
  • Freitag          1. Juli  von 10 Uhr bis 13 Uhr                                                                  

Zimmerreservierungen bitte über das Verkehrsamt Ansbach, Tel. 0981/51243, Fax 0981/51365 oder schriftlich an: Amt für Kultur und Touristik, Stadthaus, Postfach 607, 91511 Ansbach.

Diether Ertel, Erster Vorstand



 
 

Neuzugänge in den Jägerndorfer Heimatsammlungen 2015

Einsender - Namen, Heimatort / Wohnort, bei wichtigen Einsendungen Inhaltsangaben

  • Franz Kuhn, Braunsdorf/Nürnberg 1 E.S. Engelsberg Leben und Werk, Heimatj. Ostsudeten 4
  • Franz Kuhn, Braunsdorf/Nürnberg 1 Rieger Orgelbau, 2 Heimatjahrbuch Ostsudeten Band 3,4
  • Veronika Gleinecke, Bad Schönbern 28 Ansichtskarten Jägerndorf/Altvater 1Treuekundgebung
  • Franz Kuhn, Braunsdorf/Nürnberg 1 Kartographie Nord-Ostdeutschland-Schlesien v.1731
  • Franz Kuhn, Braunsdorf/Nürnberg 1 Kartographie Mähren-Prerau-Schlesien v. 1700
  • Franz Kuhn, Braunsdorf/Nürnberg, 8 alte Ansichtskarten Altvatergebirge, 1 Stadttore Jägerndorf
  • Hildegard Spreitenhofer, OÖ Perg. 2 Org. Radierungen Jägerndorf Minoritenkirche, St. Martin
  • Franz Kuhn, Braunsdorf/Nürnberg 1Karth. Darstellung Mähren 1793, 125 Jahre Fa. Grohmann
  • Ilse Pfitzner, Jägerndorf/Kulmbach 4 Aquarelle Jägerndorf, 1 Aquarell Röwersdorf
  • Franz Kuhn, Braunsdorf/Nürnberg 5 Bücher diverse Literatur Ostsudeten, 2 Ansichtsk. Rotenberg
  • Franz Kuhn, Braunsdorf/Nürnberg 1 Freiwaldau-Gräfenberg, 1 Das Deutschtum Prags, 3 CD u.a.
  • Franz Kuhn, Jägerndorf/Nürnberg 1 Kartografie Herzogtum Jägerndorf von 1736, 24 Ansichtsk.
  • Franz Plonka, Röwrsdorf/Bischofsreut umfangreiche Einssendung an Sudetenland Büchern
  • Carmen Schütz-Asano, Hotzenplotz/Reimerling Umfangreiche Sammlung Dr. Lothar Schütz
  • Franz Kuhn Braunsdorf/Nürnberg 32 Ansichtskarten Jägerndorf/Freiwaldau/Altvatergebirge
  • Franz Kuhn Braunsdorf/Nürnberg 1 CD Historische Grenzsteine im Altvatergebirge

Die Einsendungen bestehen aus mehreren Einzelstücken oder Kartons.

Wir danken Herzlich,

allen, die uns im vergangenen Jahr gemeinnützige Spenden eingezahlt haben auf unser Konto:

Vereinigte Sparkassen Stadt und Landkreis Ansbach 

IBAN: DE67765500000008559437  BIC: BYLADEM1ANS

In heimatlicher Verbundenheit
Diether Ertel
Peter-Parler-Straße 21, 84478 Waldkraiburg
Telefon 08638/4767, Fax 08638/949458




Zur Erinnerung:
 

Einstimmige Entschließung des Bundestages vom 23.06.1994

„Die Staatsgemeinschaft hat die Aufgabe, den Menschen zu helfen, deren ethnische, rassische, religiöse und kulturelle Zugehörigkeit missbraucht wurde um sie zu vertreiben.

Wer vertrieben wurde,  hat Anspruch auf die Anerkennung seiner Rechte. Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, über die Durchsetzung des Rückkehrrechts in die Heimat hinaus, Möglichkeiten zu prüfen, wie Wiedergutmachung- und Entschädigungsverpflichtungen der Vertreiber geregelt werden können.“

Einstimmige Entschließung des Bundestages vom 28.02.1997

„Jeder Akt von Vertreibung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die Terrorisierung und Vertreibung von Gruppen aufgrund ihrer Herkunft, ihres religiösen oder kulturellen Hintergrunds muss international geächtet und sowohl völkerrechtlich wie strafrechtlich geahndet werden.“

Anmerkung zu „misslungener Versuch“
des Schirmherrn sowie des Sprechers


Die SL-Satzungsänderung verstößt gegen zwingende Normen des Völkerrechts, denn die Enteignung und Vertreibung war Völkermord im Sinne der Konvention vom 9.12.1948. Ein Verzicht auf die Rechte der Heimatvertriebenen würde dem nicht Rechnung tragen. Aus der Verletzung zwingender Normen des Völkerrechts ergeben sich für die Betroffenen zumindest ein Anspruch auf Entschädigung und ein solcher auf Rückerwerb sowie Rückkehr ohne Diskriminierung. Im Vorfeld der Osterweiterung von EU und NATO abgeschlossene deutsch-tschechische Erklärung vom 1.1.1997 lässt alle politischen und rechtlichen Fragen offen. Die deutsche und tschechische Seite haben ein politisches, nicht aber ein rechtlich bindendes Dokument zur Grundlage ihrer Beziehungen gemacht.

Das Festhalten der tschechischen Seite an der Gültigkeit der Benes-Dekrete zwingt uns völkerrechtlich zustehende Rechte einzufordern. Schon die Annexion der deutschen Gebiete durch Tschechen im Oktober 1918 war „verbrecherisch“.

Unsere Jägerndorfer Heimatsammlungen in der Patenstadt sind mit Schenkungen von Exponaten, Bildern, Landkarten, Dokumenten, Schriftstücken, Katastern mit Ortsplänen der Einsender eine „Wiederbelebung der Heimat“ mit der einhundertjährigen Geschichte in Personalunion mit der Markgrafschaft Brandenburg-Ansbach-Jägerndorf. Warum soll der § 3 c Wiedergewinnung der Heimat in der SL-Satzung gestrichen werden.

Posselt , doch ohne Bezug zu dem geraubten Land Schlesien. Daneben EX CSU-EU Abgeordneter, Freimaurer, Paneuropäer. EU-Posselt wurde mit Einreiseverbot nach Russland belegt (Schwarze Liste vom 30.5.2015). Er hat die Vertriebenen in den Ukraine-Russlandkonflikt mit verstrickt. Der drohenden Gefahr nicht bewußt!



Ausstellungsstücke der Hotzenplotzer Spitzenklöpplerinnen wurden in den Jägerndorfer Heimatstuben präsentiert.



 
 

Totengedenken zum Jägerndorfer Gedenktag am 19. Juni 2015

Der große schlesische Dichter Josef Freiherr von Eichendorff sagt:

„Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus“.

Im Jahr 2004 beschloss der Vorstand den Jägerndorfer Gedenktag bei unserem Denkmal hier abzuhalten. Der Jägerndorfer Elends-Hungermarsch in Form der wilden Aussiedlung Deutscher verlief in zwei Wellen und spielte sich unmittelbar in der Woche vom 22. bis 28. Juni 1945 ab, also bevor die siegreichen Großmächte auf der Potsdamer Konferenz ihre Verhandlungen über das weitere Schicksal der Sudetendeutschen begonnen hatten. In Jägerdorf ließ man sie einige Stunden angetreten im Regen stehen, bevor die etwa 3000 sich auf den Weg begaben. Zu Fuß ging die Strecke 120 km über das Altvatergebirge nach Grulich und dann wurden sie mit der Bahn in die sowjetische Besatzungszone gebracht. Zehn Prozent von ihnen überlebten den Hungermarsch nicht. Sie wurden erschossen oder erlagen Krankheiten, Verletzungen, Hunger, Erschöpfung, Kälte und Misshandlungen durch tschechische Aufseher. Worte des Gedenkens sprachen 1. Bürgermeister Thomas Deffner und Diether Ertel.



 
 

Von der Jahresmitgliederversammlung am 19. Juni 2015

Herr 1. Bürgermeister Thomas Deffner richtete ein Grußwort der Stadt Ansbach an die Versammlung. Er betont die gute Zusammenarbeit des Freundeskreises mit der Stadt Ansbach.

Diether Ertel teilt mit, dass der Freundeskreis Ansbacher Aktivitäten unterstützt:

  • Teilnahme an der Messe Kontakta 12. – 14.9.2014
  • Teilnahme an der Briefmarkenausstellung 18. und 19. 4. 2015 mit interessanten Exponaten aus den Heimatstuben
  • Ausstellung und Vorführung der Klöpplerinnen in den Jägerndorfer Heimatstuben beim Ansbacher Weihnachtsmarkt und am 20. und 21. Juni 2015 zum staatlichen Gedenktag.
  • Auch beim Sudetendeutschen Tag 2015 war der Freundeskreis vertreten.

Der Freundeskreis erhielt 2014 bis heute wieder wertvolle Einsendungen für Heimatstuben und Archiv. Die Versammlung nahm den Tätigkeits- und Finanzbericht wohlwollend zur Kenntnis. Die Arbeit soll weiter wie bewährt fortgesetzt werden. Die Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig. Wie bei der letzten Vorstandsitzung des Freundeskreises angeregt, wird für Oktober eine 4-tägige Fahrt nach Jägerndorf geplant.



 
 

Ansbach-Jägerndorf Stand

Unser Stand Ansbach-Jägerndorf mit der Hotzenplotzer Klöppelschule beim Sudetendeutschen Tag.



 
 

Ehrenurkunde 55 Jahre Patenschaft Ansbach-Jägerndorf

Bei den Jägerndorfer Tagen am 20. Juni 2010 überreicht Diether Ertel an Frau Oberbürgermeisterin Carda Seidel die Ehrenurkunde der Sudetendeutschen Landsmannschaft für die Verdienste der Stadt Ansbach, die in der langen Zeit von 55 Jahren vorbildliche Patenschaftsarbeit geleistet hat.

Der Text lautet:

Für Verdienste um die Sudetendeutsche Volksgruppe wird diese Ehrenurkunde für 55 Jahre Patenschaft über die Angehörigen der Sudetendeutschen Volksgruppe des Heimatkreises Jägerndorf an die Stadt Ansbach verliehen.

Bernd Posselt, MdEP Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe

Der Bundesvorstand der Sudetendeutschen Landsmannschaft dankt den Verantwortlichen, die durch ihren unermüdlichen Einsatz die sudetendeutsche Geschichte lebendig erhalten und mit Leben erfüllen.



 
 

Aufruf an alle Jägerndorfer aus Stadt und Kreis sowie den Nachkommen

Der Verein will das geschichtliche Erbe der deutschen Bevölkerung und der Landschaft der Stadt und des Kreises Jägerndorf in allen Bereichen weiter pflegen. Besuchen und informieren Sie sich in den Jägerndorfer Heimatsammlungen in unserer Patenstadt Ansbach.

Öffnungszeiten finden Sie hier »

Bücher, Berichte, Photographien, Exponate, Gegenstände die Sie abgeben wollen an:
Jägerndorfer Heimatsammlungen/Ansbach
Diether Ertel
Peter-Parler-Straße 21
84478 Waldkraiburg
Telefon: 08638/4767



 
 

Frau Oberbürgermeisterin Carda Seidel zu den Jägerndorfer Heimatsammlungen

Ich möchte deutlich machen, dass die Stadt Ansbach nach wie vor zu der - am 14. Juli 1954 - übernommenen Patenschaft steht und diese versucht zu unterstützen. Die Anfänge des Heimatarchivs und der Heimatstuben gehen auf das erfolgreiche Wirken von Professor Ernst Kober zurück.

Bisher wurden durch Sie, verehrte ehemalige Jägerndorfer, sehr viel Material über Ihre alte Heimat gesammelt und mittelfristig sollen - und da kann ich Sie nur ermuntern und will Sie nach Kräften unterstützen - die Heimatstuben im Rückgebäude des Ansbacher Rathauses zu einem Dokumentationszentrum der Geschichte Jägerndorfs, aber auch der Vertreibung durch die russische und tschechische Regierung nach Kriegsende werden. Bereits jetzt sind zahlreiche Exponate zu sehen, die das Leben in der "Tuchmacherstadt" verdeutlichen. Die Stadt Ansbach unterstützt seit vielen Jahren Ihr Bemühen, die Erinnerung wach zu halten. Im Stadtrchiv am Karlsplatz gibt es Räume, die die schriftlichen Unterlagen beherbergen und der Stadtarchivar betreut auch diese Bestände.

Es freut mich auch sehr, dass Sie verehrter Herr Ertel, eine noch stärkere Zusammenarbeit mit den Landsmannschaften in Ansbach anstreben, um so das Bewusstsein der alten Heimat auch bei den Nachkommen der vertriebenen Landsmannschaften wach zu halten.

Seinen Sie sicher, dass die Jägerndorfer in Ansbach eine zweite Heimat gefunden haben. Und so wie der Freistaat Bayern die Sudetendeutschen als "vierten Stamm" - neben Bayern, Franken und Schwaben - versteht, so versteht auch die Stadt Ansbach die Jägerndorfer als einen nicht mehr wegzudenkenden Bestandteil ihrer Bevölkerung und als Teil der Stadtgeschichte.



 
 

Patenschafttafel Ansbach-Jägerndorf am Rathaus Ansbach

Die feierliche Enthüllung durch die Oberbürgermeisterin Carda Seidel war am 19. Juni 2009. Die Bronzetafel "Patenschaft Ansbach-Jägerndorf" ist mit dem Ansbacher und Jägerndorfer Wappen verziert und hat folgenden Text:

"Von 1523 bis 1603 waren die Markgrafen von Brandenburg-Ansbach auch die Herzöge des schlesischen Herzogtums Jägerndorf. Eingedenk dessen übernahm die Stadt Ansbach 1954 die Patenschaft für die aus ihrer Heimat vertriebenen Deutschen aus Stadt und Kreis Jägerndorf".

Dr. Ing. Herbert Krause - Jägerndorf/österr. Schlesien-Stiftung



 
 

Unsere Patenschaftsbetreuerin

Ute SCHLIEKER

Leiterin Standtmarketing - Referat Kultur, Tourismus und Partnerschaften

Stadt ANSBACH
Stadthaus - Gotische Halle
Johann-Sebastian-Bach-Platz 1
D - 91522 Ansbach
Telefon: 0049(0)981-51206
Telefax: 0049(0)981-51 1206
Internet: www.ansbach.de

Lieber Herr Ertel, liebe Jägerndorfer,
das gesamte Team vom Amt für Kultur und Touristik dankt Ihnen sehr herzlich für Ihre Unterstützung und für die stets angenehme und konstruktive Zusammenarbeit in diesem Jahr! Gleichzeitig hoffen wir natürlich, dass sich dies im nächsten Jahr genauso fortsetzen lässt.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien für das Jahr 2014 nur das Beste - viel Glück, Erfolg, Zufriedenheit, Gesundheit und eine große Portion Gelassenheit!

Herzliche Grüße aus dem Stadthaus,
Ute Schlieker