Freundeskreis zur Förderung der Patenschaft Ansbach-Jägerndorf e.V.
1. Vorstand, Dieter ERTEL
Amtsführung, Redaktion "Der Jägerndorfer", Archivbetreuung und PR-Management
Peter-Parler-Straße 21
D - 84478 WALDKRAIBURG
Telefon: 08638 / 4767; Telefax: 08638 / 949 458
Email: dietherertel@web.de

2. Vorstand, Stadt Ansbach Siegfried Blank,
Patenschaftsbetreuerin der Stadt Ansbach Ute Schlieker Telefon: 0981-510
3. Vorstand: Walter TITZE,
Schriftführer;
Telefon: 09561-87390; Email: info@coburg.creditreform.de
(Vorsitzender der "Dr. Ing. Herbert Krause - Jägerndorf / Österr. Schlesien - Stiftung"




Aufruf an alle Jägerndorfer aus Stadt und Kreis sowie den Nachkommen.
Der Verein will das geschichtliche Erbe der deutschen Bevölkerung und der Landschaft der Stadt und des Kreises Jägerndorf in allen Bereichen weiter pflegen. Besuchen und informieren Sie sich in den Jägerndorfer Heimatsammlungen in unserer Patenstadt Ansbach. Öffnungszeiten siehe weiter unten.
Bücher, Berichte, Photographien, Exponate, Gegenstände die Sie abgeben wollen an:
Jägerndorfer Heimatsammlungen/Ansbach
Diether Ertel
Peter-Parler-Straße 21
84478 Waldkraiburg
Telefon 08638/4767

Sie finden uns im Touristinfo für Bayern im Internetportal: www.bayern-tourist.info - Jägerndorfer Heimatstuben/Mittelfranken
Die beiden Stadt-Wappen der Patenschaft
"Freundeskreis zur Förderung der Patenschaft Ansbach - Jägerndorf e.V., Sitz: Ansbach."
Eintragung im Vereinsregister Ansbach mit der Geschäftsnummer: VR 200208

Allen Mitgliedern, Freunden aus Stadt und Kreis Jägerndorf und den Bürgern der Patenstadt Ansbach wünschen wir viel Glück, Gesundheit und Gottes Segen für das Neue Jahr!
Gemeinsam blicken wir mit Selbstvertrauen und voller Zuversicht ins neue Jahr 2010 und setzen uns für unsere gerechte Sudetendeutsche Sache weiter tatkräftig ein

Diether Ertel - Siegfried Blank - Walter Titze


Ehrenurkunde 55 Jahre Patenschaft Ansbach-Jägerndorf
Bei den Jägerndorfer Tagen am 20. Juni 2010 überreicht Diether Ertel an Frau Oberbürgermeisterin Carda Seidel die Ehrenurkunde der Sudetendeutschen Landsmannschaft für die Verdienste der Stadt Ansbach, die in der langen Zeit von 55 Jahren vorbildliche Patenschaftsarbeit geleistet hat.
Der Text lautet:
Für Verdienste um die Sudetendeutsche Volksgruppe wird diese Ehrenurkunde für 55 Jahre Patenschaft über die Angehörigen der Sudetendeutschen Volksgruppe des Heimatkreises Jägerndorf an die Stadt Ansbach verliehen.
Bernd Posselt, MdEP Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe

Der Bundesvorstand der Sudetendeutschen Landsmannschaft dankt den Verantwortlichen, die durch ihren unermüdlichen Einsatz die sudetendeutsche Geschichte lebendig erhalten und mit Leben erfüllen.
Das JÄGERNDORFER Wappen
Laut zweier Urkunden wurde Jägerndorf 926 von Kaiser Heinrich I. gegründet. 1253 saß in Jägerndorf ein Vogt (deutsches Recht). 1262 gab König Ottokar II der Stadt einige Privilegien. Das WAPPEN ist durch ein Siegel aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts belegt.

Jägerndorf wurde 1377 zum Fürstentum und 1623 zum Herzogtum erhoben.
Wappen Fürstentum Jägerndorf
Jägerndorf hat mit Ansbach sehr viel gemeinsam. Vor dem letzten Weltkrieg hatten beide Städte etwa 26.000 Einwohner. Während Ansbach 1221 die Stadtrechte erhielt, wurde Jägerndorf 1250 Stadt.1523 kaufte der Ansbacher Markgraf Georg der Fromme das Fürstentum Jägerndorf für 38.900 ungarische Goldgulden. Zu dem Fürstentum Jägerndorf gehörten seinerzeit Teile der Kreise Jägerndorf, Freudenthal, Leobschütz und Troppau. Markgraf Georg und sein Sohn als Nachfolger Georg Friedrich aus dem Fränkischen Hause Hohenzollern regierten das Jägerndorfer Fürstentum "in väterlicherWeise" von 1523 bis 1603 und erhoben es zum Herzogtum.
Die Markgrafen von Brandenburg-Ansbach/Bayreuth/Kulmbach Georg der Fromme 1515-1543 und Georg Friedrich 1543-1603 aus dem Hause Hohenzollern waren somit auch die Herzöge des Schlesischen Herzogtums Jägerndorf von 1523-1603.
Wie man im Herzogtum Georg Friedrich zu schätzen wusste, geht aus einem Schreiben der Stadt Leobschütz, Herzogtum Jägerndorf, zur Abwehr von Vorwürfen tschechischer/polnischer Adeliger gegen den Herzog hervor worin es heißt:
"Uns ist weder von den beiden Fürsten Georg und Georg Friedrich noch von ihrer Regierung jeweils ein Unrecht zugefügt worden, und wir danken täglich Gott, dass er uns diese Obrigkeit gegeben hat".
Grußwort von Frau Oberbürgermeisterin Carda Seidel zu den Jägerndorfer Tagen 2010 am 19. Juni 2010 in der Orangerie
Sehr geehrter Herr Vorsitzender Ertel,
sehr geehrte Damen und Herren, liebe Festgäste!
Ich darf Sie zu den Jägerndorfer Tagen 2010 ganz herzlich in der Stadt Ansbach willkommen heißen. Die Stadt Ansbach bemüht sich ein verlässlicher Gastgeber zu sein und die Patenschaft nach Kräften zu unterstützen.
Seit nunmehr 56 Jahren besteht die Patenschaft Ansbach-Jägerndorf und um eine solche Patenschaft mit Leben zu erfüllen, sind engagierte Menschen nötig, die sich dafür mit Herzblut und Leidenschft einsetzen. Allen, die dies seit Jahren oder Jahrzehnten tun, danke ich von ganzen Herzen für ihr Engagement!
In der Satzung des Freundeskreises zur Förderung der Patenschaft Ansbach-Jägerndorf wurden ihre Ziele bei der Gründung 1985 so formuliert:
Der Verein will das geschichtliche Erbe der Bevölkerung und der Landschaft von Stadt und Kreis Jägerndorf in allen Bereichen bewahren, pflegen und die Tradition der jungen Generation weitergeben. Er strebt die Zusammenführung seiner Mitglieder zur Begegnung im Geist der heimatlichen Verbundenheit, sudetendeutscher Volksgruppenzugehörigkeit und gesamtdeutscher Schicksalsgemeinschaft. Er wird besonders die Beziehungen zur Patenschaft Ansbach aufgrund der bestehenden historischen Verbindungen pflegen und weiter ausbauen. Die Stadt Ansbach soll eine Stätte der Begegnung für die Jägerndorfer in aller Welt werden.
Auch an diesem Wochenende ist Ansbch während der Jägerndorfer Tage eine Begegnungsstätte und ich danke Ihnen herzlich für die Treue zu Ihrer Patenstadt Ansbach. Die Patenstadt Ansbach bietet eine Art neue Heimat für Menschen mit Wurzeln in Jägerndorf. In den Jägerndorfer Heimatstuben und im Jägerndorfer Archiv kann man die Tradition und dem Brauchtum nachspüren. Erinnerungen werden bewahrt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, damit sie nicht in Vergesssenheit geraten.
Nicht in Vergessenheit geraten soll auch die ehemalische Vorsitzende Margot Rödl, die am 29. April 2010 verstorben ist und der ich an dieser Stelle gerne ehrend gedenken möchste. Als langjährige Vorsitzende leitete sie erfolgreich die Geschicke und Aktivitäten des Freundeskreises. Ihr Engagement wurde von der Stadt Ansbach 1996 anlässlich der Jägerndorfer Tage mit der Verleihung des Stadtsiegels von 1532 gewürdigt.
Sehr geehrte Festgäste, ich wünsche Ihnen einen schönen und angenehmen Aufenthalt in Ansbach. Nützen Sie die traditionellen Jägerndorfer Tage zum gesellschftlichen Austausch, genießen Sie die kulturelle Bereicherung und natürlich auch den Bummel durch unsere schöne Altstadt.



Patenschafttafel Ansbach-Jägerndorf am Rathaus Ansbach
Die feierliche Enthüllung durch die Oberbürgermeisterin Carda Seidel war am 19. Juni 2009. Die Bronzetafel "Patenschaft Ansbach-Jägerndorf" ist mit dem Ansbacher und Jägerndorfer Wappen verziert und hat folgenden Text:
"Von 1523 bis 1603 waren die Markgrafen von Brandenburg-Ansbach auch die Herzöge des schlesischen Herzogtums Jägerndorf. Eingedenk dessen übernahm die Stadt Ansbach 1954 die Patenschaft für die aus ihrer Heimat vertriebenen Deutschen aus Stadt und Kreis Jägerndorf".
Dr. Ing. Herbert Krause - Jägerndorf/österr. Schlesien-Stiftung
Oberbürgermeisterin Carda SEIDEL (parteilos)
Seit dem 1. Mai 2008 ist Frau Carda SEIDEL Oberbürgermeisterin der Stadt ANSBACH.
Dienstsitz
STADTHAUS, Johann-Sebastian-Bach-Platz 1, 91522 ANSBACH
Telefon: 0981/51-200; FAX: 0981/51-303
E-Mail: ob@ansbach.de

Politische Zusammensetzung des Stadtrates:
CSU-Fraktion : 13 Sitze; Fraktionsvorsitzender: Otto Schaudig
SPD-Fraktion: 9 Sitze; Fraktionsvorsitzende: Helga Koch
BAP-Fraktion: 7 Sitze; Fraktionsvorsitzender: Manfred Stephan
Bündnis 90 / Die Grünen-Fraktion: 5 Sitze; Fraktionsvorsitzender: Wolfgang Bartusch
ödp-Fraktion: 3 Sitze; Fraktionsvorsitzender: Friedmann Seiler
Freie Wähler Stadt Ansbach e.V. (FW): 2 Sitze; Gruppensprecher: Dr. Paul Kupser
Offene Linke: 1 Sitz; Sprecher: Boris-Andre Meyer

Stellvertreter der Oberbürgermeisterin
Kontakt bei der Stadt:
Telefon: 0981/51-202
E-Mail: bgm@ansbach.de

1. Bürgermeister

Thomas DEFFNER (CSU)
Vielen Dank für die freundlichen Neujahrswünsche, über die ich mich sehr gefreut habe.
Auch ich wünsche Ihnen, Ihren Angehörigen, sowie allen Mitgliedern vom Freundeskreis Ansbach-Jägerndorf für das Jahr 2010 viel Glück und alles Gute.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Thomas DEFFNER, Bürgermeister

2. Bürgermeister

Hannes HÜTTINGER (BAP e.V.)
Unsere Patenschaftsbetreuerin
Ute SCHLIEKER

Leiterin des Referates Kultur,
Tourismus und
Partnerschaften

Stadt ANSBACH
D - 91522 ANSBACH
Johann-Sebastian-Bach-Platz 1
Stadthaus - Gotische Halle
Telefon: 0981-510 (Zentrale)
Telefax: 0981-51 303




Die JÄGERNDORFER - HEIMATSTUBEN in ANSBACH
Bitte besuchen SIE die Jägerndorfer - Heimatstuben in der Patenstadt ANSBACH am Martin-Luther-Platz 1 im Rückgebäude des Rathauses
Sie finden uns auch im Touristinfo für Bayern - Internetportal: www.bayern-tourist.info - Jaegerndorfer Heimatstuben/Mittelfranken
Öffnungszeiten 2010:
Freitag 18. Juni 10 bis 17 Uhr - Sonntag 20. Juni 13 bis 16 Uhr
Freitag 30. Juli 10 bis 17 Uhr - Samstag 31. Juli 10 bis 16 Uhr
Freitag 27. August 10 bis 17 Uhr - Samstag 28. August 10 bis 16 Uhr
Freitag 24. September 10 bis 17 Uhr -Samstag 25. September 10 bis 16 Uhr


Jägerndorfer HEIMATARCHIV im Kulturzentrum am KARLSPLATZ in der Nähe des Bahnhofs.
Öffnungszeiten 2010:
Donnerstag 17. Juni 14 bis 17 Uhr
Donnerstag 29. Juli 14 bis 17 Uhr
Donnerstag 26. August 14 bis 17 Uhr
Donnerstag 23. September 14 bis 17 Uhr



Bürgermeister der Stadt JÄGERNDORF ab 1850 bis 1945
Franz Florian GÖBEL von 1850 bis 1864,
Alois LARISCH von 1864 bis 1873,
Dr. Franz GOLDEMUND von 1873 bis 1879 und von 1882 bis 1885,
Dr. Emil HIRSCH von 1879 bis 1882 und von 1885 bis 1900,
Otto RIEGER von 1900 bis 1903,
Johann KIENEL von 1903 bis 1919,
Johann TRENKA von 1919 bis 1924,
Richard ANDRATSCHKE von 1924 bis 1934,
Ernst RICHTER von 1934 bis 1938,
Dr. Oskar KÖNIG von 1938 bis 1940,
Otto JUST von 1940 bis 1945.
Das Jägerndorfer-Heimatarchiv in der Patenstadt ANSBACH
findet man am in ANSBACH am KARLSPLATZ im KULTURZENTRUM (Stadtarchiv) in der Nähe des Bahnhofs.
Dort ist das Jägerndorfer-Heimatarchiv integriert.
Die genaue postalische Anschrift für Einsendungen von Heimatgut lautet:
Stadtarchiv Ansbach,- Jägerndorfer Heimatarchiv, Karlsplatz 7, D - 91522 ANSBACH
Öffnungszeiten Jägerndorfer Heimatarchiv 2010:
Donnerstag 17. Juni 14 bis 17 Uhr
Donnerstag 29. Juli 14 bis 17 Uhr
Donnerstag 26. August 14 bis 17 Uhr
Donnerstag 23. September 14 bis 17 Uhr
Die Öffnungszeiten Stadtarchiv Ansbach unter der Telefon-Nr.: 0981 / 51 248 oder / 51 249

Es gibt hier auch eine Email-Adresse: Werner.Buerger@ansbach.de

Ab 2008 hat Diether Ertel die Leitung des J-Heimatarchivs übernommen.
Einsendungen schicken sie an die Anschrift von Diether ERTEL und die Bestätigung erfolgt automatisch.


Der Jägerndorfer erscheint alle 2 Monate in Verbindung mit dem Jägerndorfer Heimatbrief
Markgraf Georg, ab 1523 Herzog von Jägerndorf
Markgraf Georg von Brandenburg - Ansbach/Bayreuth und Kulmbach aus dem Hause Hohenzollern geb.04. März 1484 gest.21.12.1543.
Im Jahr 1523 verkaufte der Jägerndorfer Fürst Georg von der Schellenberg das Fürstentum am 15. Mai 1523 für 58.900 FL (ungarische Goldgulden) an Markgraf Georg aus dem fränkischen Hause von Hohenzollern. Das Fürstentum Jägerndorf erhob er zum Herzogtum und regierte es von 1523 bis 1543.
Bei der großen Schlacht 1526 bei Mohacs südlich von Budapest an der Donau gegen den türkischen Sultan Suleiman II beteiligte sich Georg mit 15000 Mannen aus Jägerndorf. Dabei sind sein Schwiegervater König Matthias von Ungarn und sein bester Freund der letzte reguläre König von Böhmen, Ludwig gefallen.
In den Jahren 1528 bis 1530 wurde innerhalb der Stadtmauern ein bis heute stehendes Renaissanceschloss errichtet und Herzog Georg fertigte selbst Zeichnungen und Pläne für sein Schloss an. Wenn man heute auf dem Schlosshof steht, kann man ein Renaissance-Sgraffito bestauen mit einer Reliefdekoration weiblicher Gestalten, die Musik, Drama und Gesang versinnblidlichen. Unter den Arkaden zeigt die Sonnenuhr die Zeit an.
Aus Herzog Georgs Zeiten steht über dem westlichen Eingang der alte Spruch:
JEDER MENSCH HAT SEINE FEINDE
DER REICHE ACHTET DEN ANFANG
WIE WOL ICH HAB DER NEIDER VIEL
NOCH MUS GESCHEHEN WAS GOT HABEN WILL
DER HEIDEN LAS NEIDEN WER NEIDEN MAG
GOT IST MEIN HELFER TAG UND NACHT
Im Osten schließt ein Teil der alten Stadtmauer aus Ziegelsteinen den Schloßhof ab.
Markgraf Georg Friedrich , der Sohn von Georg, Herzog von Jägerndorf
Georg Friedrich wurde 1539 geboren und starb am 26.04.1603 in Jägerndorf. Das Herzogtum Jägerndorf mit der Herrschaft Oderberg regierte er sehr erfolgreich von 1543 bis 1603. Es gab eine einheitliche Rechtsverfassung und Verwaltung. Die Amtssprache war deutsch. Unter der fränkisch-hohenzollerschen Regierung erlebte Jägerndorf einen bedeutenden wirtschaftlichen Aufschwung. Vom Recht der Münzhoheit wurde rege Gebrauch gemacht und es wurden ganze, halbe und viertel Taler, sowie ungarische Gulden in der Münze Jägerndorf geprägt.
Georg Friedrich hatte von seinen Räten in Jägerndorf seinen Länderbesitz in Schlesien auf das trefflichste verwalten lassen. Der Bauer, anderswo nur wenig beachtet, fand im Jägerndorfischen Schutz und Schirm bei der Regierung. Dieses zählte unstreitig zu den bestregierten Landstrichen Schlesiens und des Reiches.
Georg Friedrich starb am 26. April 1603 und er hat keine Leibeserben hinterlassen. Das Herzogtum Jägerndorf wurde dann vom Kurfürst Joachim Friedrich von Berlin aus bis 1622 regiert. Kaiser Ferdinand II ächtete und enteignete die Hohenzollern und das Jägerndorfer Herzogtum bekam der unbekannte Fürst Karl Liechtenstein vom Kaiser geschenkt.
ANNA MARIA, Herzogin von Württemberg (1526-1589)
Tochter von Georg dem Frommen von Brandenburg - Ansbach und der Herzogin Hedwig von Münster
Geboren am 28. Dezember 1526 in den Abendstunden im Schloß in Jägerndorf in Sudeten / Schlesien.
Verheiratet seit dem 18. Januar 1544 mit dem Herzog von Württemberg (1515-1568)
Für den Herzog Christoph, der gefeiertste und gepriesenste Fürst Württembergs, war die vortreffliche Gattin ein unschätzbarer Segen.
Anna Maria war eine liebreiche zärtliche Gattin und große Wohltäterin der Armen. Im Jahre 1558 stiftete die Fürdtin die Hofapotheke in Stuttgart.
Den Armen gab sie unentgeltlich Medikamente so oft und so viel sie derselben bedurften.
Sie war die Mutter von 12 Kindern, wovon 4 Söhne und 8 Töchter waren.
Sie starb am 20. Mai 1589 um 6:15 Uhr in Nürtingen im Schloß an einem Schlaganfall.
Beigesetzt wurde sie am 9. JUNI 1589 in Tübingen im Chor der Stiftskirche St. Georg.
Siehe nebenstehendes Foto !

Die WANDGALERIE in den Jägerndorfer - HEIMATSTUBEN in ANSBACH
Seit dem 5. Oktober 2002 in unserer neuen WANDGALERIE zu sehen
(ein Geschenk unseres Gönners Herrn Dr.-Ing. Herbert KRAUSE):
35 Bilder von den Gemeinden im Kreis Jägerndorf (Vergrößerungen von alten Ansichtskarten) z.T. auch mit vorhandenen Ortsplänen !
Auch historische Bilder der Stadt Jägerndorf sind jetzt dort anzusehen !

Man findet hier auch Bilder von Heinrich KINZER !
Hallo ! MUSIKFREUNDE !
Lieben Sie klassisch-romantische Musik?
Klavier-, Lied- und Orgelkompositionen unseres Landsmannes
Dr.Ing. Herbert KRAUSE, Jägerndorf / Duisburg,
bietet eine CD-ROM des Interpreten Johannes RAUH, Ansbach.
Bestellung bei Diether Ertel, Telefon 08638/4767 oder per email: dietherertel@web.de
Einzelversand gegen eine Spende von 5,- EURO (oder mehr?) plus Verpackung und INLAND-Versandkosten von 2,90 EURO auf das Konto-Nr.: 3920 075 044 BLZ: 700 202 70 bei der HYPO-VEREINSBANK München, Filiale Frankfurter Ring 28, unter dem Kennwort: CD-ROM-Spende
Der Erlös kommt den Jägerndorfer - Heimatsammlungen in ANSBACH zugute!
Es ist kein Problem, die CD-Rom auf eine Tonband-Kassette zu überspielen!
In den Jägerndorfer HEIMATSTUBEN in ANSBACH ist die Musik-CD-ROM dort zu kaufen.

Das Gedenkbuch der Gemeinde RÖWERSDORF
Das GEDENKBUCH der Gemeinde RÖWERSDORF wurde angelegt am 4. Februar 1933.
Vom Gemeindrat Röwersdorf wird bestätigt, dass dieses Buch 600 Seiten enthält.
Albert GROSS, Gemeindevorsteher; Rudolf LINKE, 1. Gemeindevorsteher-Stellvertrteter; Wilhelm HEIDRICH, 2. Gemeindevorsteher-Stellvertreter; Die Gemeinderatsmitglieder: Josef SCHOLZ, Albert ERTEL, Emil KNAPPE, Johann MILDNER, Josef GÖRLICH

Das vom Original in deutscher Schrift auf dem PC erstellte Buch mit 223 Seiten kann bei Diether ERTEL unter Telefon: 08638 / 4767 bestellt werden. Es kostet 21.- Euro einschließlich Versandkosten.
Im INTERNET findet man das komplette Buch als "selbstentpackende Rar-Datei" unter: http://www.gedenkbuch.de.gg
Vorsitzende und ab 2003 Ehrenvorsitzende Margot Rödl geb. Gruner *25.2.1923 in Jägerndorf + 29.4.2010 in München
Margot Rödl besuchte die Volksschule und das Gymnasium in Jägerndorf mit Abschluss und Abitur im März 1942. Nachfolgend Immatrikulation an der Deutschen Karlsuniversität zu Prag im Fachgebiet Philologie und zwar in Latein, Englisch, Deutsch für das Lehramt an höhern Schulen.
Da die von der Stadt Ansbach übernommene Patenschaft für Jägerndorf wenig gepflegt wurde, haben Kurt Kube und Frau Rödl erstmals im Jahre 1984 einige Freunde zusammengerufen, um sie von der Notwendigkeit einer besseren Pflege der Patenschft zu überzeugen. Die offizielle Gründung "Freundeskreis zur Förderung der Patenschaft Ansbach-Jägerndorf e.V. fand am 5.9.1985 in München statt. Die Zielsetzung des Vereins wurde in einer Satzung festgelegt. Als 1. Vorsitzende wurde Margot Rödl vom Gründungskomitee gewählt und am 21.1.1986 wurde der Verein in das Vereinsregister beim Amtsgericht München eingetragen und die Gemeinnützigkeit wurde anerkannt. Das erste Treffen fand im Juli 1986 in Ansbach mit der festlichen Eröffnung in der Karlshalle und einer Ausstellung zeitgenössischer Jägerndorfer Künstler statt. Nach diesem Treffen wurde der Beschluss gefasst, eine selbständige Zeitung "Der Jägerndorfer" Erstausgabe Dezember 1986 herauszubringen. Nach kleinen Anfängen wurde ein umfangreises Jägerdorfer Heimatarchiv und die Jägerndorfer Heimatstuben geschaffen.
Margot Rödl, geb. Grunder hat sich um die Jägerndorfer aus Stadt und Kreis sehr verdient gemacht.
Dank an Oberstudiendirektor i.R. Rudolf NEUGEBAUBER *13.1.1923 in Wiese +29.1.2009 Nürnberg
Seit 1986, als er aus dem bayerischen Staatsdienst in den Ruhestand überwechselte, ist er ehrenamtlich für die Jägerndorfer bzw. für ihre Hinterlassenschaft, oft unter schwerster gesundheitlicher bzw. psychischer Belastung, tätig gewesen.
Wir alle sprechen unserem aus Wiese stammenden Landsmann Dank und Anerkennung dafür aus, daß er über mehr als zwei Jahrzente das verbliebene Erbe aus der Stadt und dem Kreis Jägerndorf bewahrt und allen Interessierten zugänglich gemacht hat.



Das Patenschaftswappen ANSBACH - JÄGERNDORF
Im neuerstandenen ALTVATERTURM auf dem WETZSTEIN bei Stadt LEHESTEN im südlichen Thüringer Wald
ist jetzt das "Doppelwappen für die Patenschaft ANSBACH - JÄGERNDORF seit 1954"
zu sehen im Treppenaufgang in der Nische 16, im 4. Stockwerk.

Allen Spendern ein großes Dankeschön !
Vielen Dank auch der Patenstadt ANSBACH für Ihre große Spende!

"Von 1523 bis 1603 waren die Markgrafen von Brandenburg-Ansbach auch Herzöge des schlesischen Herzogtums Jägerndorf.
Eingedenk dessen übernahm die Stadt Ansbach 1954 die Patenschaft für die aus ihrer Heimat vertriebenen Deutschen von Stadt und Kreis Jägerndorf."


Dieser Text oder so ähnlich - sollte auf einer Metallplatte darunter angebracht werden um das besondere dieser Patenschaft zu dokumentieren!


Der Stadt ANSBACH in Dankbarkeit gestiftet
"Die Stadt ANSBACH hat nach dem zweiten Weltkrieg mehr als 8000 Heimatvertriebene DEUTSCHE aufgenommen.

Dafür danken die:
Sudetendeutschen, Schlesier, Ost- und Westpreussen, Pommern und die Brandenburger."

Diese Tafel wurde im Jahre 2001 links neben der Eingangstür zur KARLSHALLE (Kulturzentrum) am Karlsplatz 5 angebracht.

Wenn man den Text liest könnte man annehmen das der "Bund der Vertriebenen (BdV)" der Veranlasser dieser Gedenktafel war.
Der Inititator dieser Gedenktafel war aber der langjährige Ortsobmann der SL - Ortsgruppe Ansbach Otmar HOLLERUNG,
der damit seine Idee verwirklichte und auch noch das notwendige Geld dafür sammeln mußte.

Beim großen Heimatfestzug der Stadt Ansbach
am Sonntag, den 13. Juli 2008 war auch Jägerndorf vertreten.

Der Festzug findet nur alle 4 Jahre statt.

Im Hintergrund zu sehen ist eine Wallfahrer-Fahne aus dem Jahre 1904 aus der Gemeinde KRONSDORF im Kreis Jägerndorf.
Diese kunstvoll bestickte Fahne wurde vor einigen Jahren den Jägerndorfer-Heimatsammlungen von Famile SOMMER übergeben.

Das Jägerndorfer Heimatlied
"An meine Heimat"
Text: Max GRETSCHEL / Herbert BATKE; Melodie: Herbert BATKE

Glück meiner Jugend, das ich einst fand
bin ich auch fern dir, nie riß das Band
Dort fließt die Oppa, Burgberg grüßt ins Land
::Du meine Heimat, Jägerndorf genannt::

Stadt meiner Kindheit, Altvaterland
Wälder und Wiesen am Oppastrand
Stadt meiner Träume, dort im grünen Tal
::Sei mir gegrüsset, viel tausend mal::

Die Heimatlandschaft ALTVATER in der Sudetendeutschen Landsmannschaft e.V.
umfaßt die 4 schlesischen Heimatkreise FREIWALDAU, FREUDENTHAL, JÄGERNDORF und TROPPAU sowie die 4 mährischen Heimatkreise MÄHRISCH - SCHÖNBERG, RÖMERSTADT, STERNBERG und BÄRN.

Die HL ALTVATER ist ein Teil der "Sudetendeutschen Landsnannschaft".
Den "Landschaftsrat ALTVATER" bilden der Landschaftsbetreuer als Vorsitzender, dessen Stellvertreter, die acht Heimatkreisbetreuer, die der HL angehörenden Abgeordneten der SL-Bundesversammlung sowie die Herausgeber oder Schriftleiter der offiziellen Heimatblätter.

Vornehmste Aufgabe der HL ist die vielfältige Pflege der Verbundenheit mit den noch in der Heimat lebenden Landsleuten.

Der Vorsitzende des Landschaftsrates der HL Altvater ist;
Roland SCHNÜRCH, Paul-Löbe-Strasse 39, 40595 DÜSSELDORF; Telefon und FAX: 0211 / 703166; Email: schnürch@benratherkreis.org

Ansprechpartner für die Sudeten-Schlesischen Kreise
FREIWALDAU: Georg ROLKE, Darsbergerstr. 32, 69239 NECKARSTEINACH; Telefon: 06229 / 685

FREUDENTHAL: Helga HERALE, Onstmettinger WEG 15, 70567 STUTTGART; Telefon: 0711 / 712221

JÄGERNDORF: Freundeskreis Ansbach- Jägerndorf e.V. Diether Ertel, Peter-Parler-Str. 21, 84478 Waldkraiburg; Telefon 08638/4767, Fax 08638/949458, E-Mail:dietherertel@web.de

TROPPAU: Rudolf HEIM, Prochintalstr. 23, 80993 MÜNCHEN; Telefon: 089 / 1407599 FAX: 089 / 1409908; Email: rud.heim@t-online.de

MÄHRISCH - SCHÖNBERG: Dr. Karl RÖTTEL, Kilian-Leibl-Str.137, 85072 EICHSTÄTT; Telefon: 08421 / 907730: FAX: 08421 / 907735; Email: karlroettel@web.de

RÖMERSTADT: Alfred KLANER, Blumenstr. 13, 35457 LOLLAR; Telefon: 06406 / 1236

STERNBERG (Mähren): Dieter GEBAUER, Illertalring 10, 88459 TANNHEIM; Telefon und FAX: 08395 / 7412

BÄRN: Alfred HEROLD, Postfach 200040, 63509 HAINBURG; Telefon: 06182 / 4296: FAX: 06182 / 68643: Email: geschaeftsstelle@sl-hessen.de


Der ehemalige Landkreis Jägerndorf in Sudetenschlesien (Altvatergebirge)
Der Landkreis Jägerndorf bestand bis 1945 aus 4 Gerichtsbezirken.
Jägerndorf; Stadt Olbersdorf; Hennersdorf und Hotzenplotz.


Die aktuellen Ortsbetreuer für die Orte im GB Jägerndorf sind für:
ALTBÜRGERSDORF: Trudi ACKSTEINER, Wittelsbacher Str. 6, 84034 Landshut; Telefon: 0871-68140
AUBELN, POCHMÜHL und JAGHDHASE: Helga DONNERT, Kirchenweg 11, 85290 Geisenfeld; Telefon: 08452-8227
BRANSDORF: Friedrich BINSCHEK, Amselweg 8, 33335 Gütersloh; Telefon: 05241-76721
BRAUNSDORF: Herta SCHWARZBURGER, Albstr. 16, 70597 Stuttgart; Telefon: 0711-
FRIEDERSDORF: Eckhard MATZNER, 71570 Oppenweiler, Ziegelstr. 13; Telefon: 07191-44267
GROSS-RADEN: Siegfried HANKE, Eibenstr. 23, 97456, Dittelbronn; Telefon: 99721-4007
KOMEISE: Diether ERTEL, Peter-Parler-Str. 21, 84478; Telefon: 08638-4767
KRONSDORF: Alois ERMER, Brückenstr.7, 73630 Remshalden; Telefon: 07151-71977
LOBENSTEIN: Ada NITSCH, Weiherstr. 15, 87760 Lachen; Telefon: 08331-5649
PICKAU und LARISCHAU: Otto KNAUER, Scheuchenstuhlstr. 20, 83024 Rosenheim; Telefon:
SEIFERSDORF: Rainer LUDWIG, Mattighoferstr. 3, 80939 München; Tel.+ FAX: 089-3228186
WIESE: Norbert SKALLA, Hans-Böckler-Str. 18, 87000 Memmingen; Telefon: 08331-62885

Für die Orte im GB Stadt Olbersdorf:
Stadt OLBERSDORF und BURGWIESE: Toni WENZEL, Gerstenäcker 2, 97490 Poppenhausen; Telefon: 09726-1513
HEINZENDORF: Herbert ZWIENER, Berhardiring 16, 86687 Kaisheim; Telefon: 09099-493
HILLERSDORF, LANGENDORF, HIRSCHBERG, KUTTELBERG und KAMMER: Hans SEIDEL, Sindlinger Weg 2, 61350 Bad Homburg; Telefon: 06172-33348
KLEINBRESSEL: Herbert BIEFEL, 89340 Leipheim; Tel. + FAX: 08221-72274
NEUDÖRFEL bei Stadt OLBERSDORF: Ernst SCHARBERT, Flammenleite 7, 97453 Schonungen; Telefon: 09721-58702
SCHÖNWIESE-KOHLBACHTAL: Bruno KRISCHKER, Buchenrain 52, 73037 Göppingen; Telefon: 07161-811338
WALLSTEIN und VERLORENWASSER: Peter A. FREITAG, Neu-Ulm; Telefon: 07307-6111

Für die Orte im GB Hennersdorf:
HENNERSDORF: Anni GERZANICH, Saumweberstr. 14, 81241 München; Telefon: 089-8202254
JOHANNESTHAL (Stadt): Wilfried GESIERICH, Altvaterstr. 6, 93197 Zeitlarn; Telefon: 0941-69896951
PETERSDORF: Friedel SANDHÖFER, Am Lauterbach 34, 65232 Taunusstein; Telefon: 06128-3529
PITTARN: Gerhard GEBUHR, Nürnberg; Telefon: 0911-674502
RÖWERSDORF: Diether ERTEL, Peter-Parler-Str. 21, 84478 Waldkraiburg; Telefon: 08638-4767
ZOTTIG: Dr. Rainer-Udo STECK, Marktstr. 5, 71364 Winnenden; Telefon: 07195-66666

Für die Orte im GB Hotzenplotz:
BARTELSDORF und WAISSAK (auch Finkenkoppe): Hildegard HUBER, Pellerdasse 1, 90475 Nürnberg-Fischbach; Telefon: 0911-830127 (oder Dolfi BREIER, Lukasstr. 6, 63820 Elsenfeld; Telefon: 06022-8059)
BUTSCHAFKA:
DEUTSCH-PAULOWITZ:
FÜLLSTEIN: Gottfried HANKE, Am Frohnberg, 96237 Ebersdorf; Telefon: 09562-403487
GLEMKAU: Hubert NÖLSCHER, Schweppermannstr. 28, 90408 Nürnberg; Telefon: 0911-354552
GROSSE und RAUSEN: Horst FRANKE, Edlhardstr. 6, 89312 Günzburg; Telefon: 08221-21193
HOTZENPLOTZ (Stadt): Ernst SCHMIDT, Bussardstr. 10, 82223 Eichenau; Telefon: 08141-70258
KAWARN: Ferdinand SCHLUSCHE, Brunnenweg 41, 68549 Ilvesheim; Telefon: 0621-492160
LIEBENTHAL: Helga LUDWIG, Lindenstr. 6, 91781 Weissenburg; Telefon: 09141-3419
MATZDORF und KASCHNITZBERG: Christa KRAUSE, Sommerhalde 9, 89081 Ulm-Ermingen; Telefon: 07304-2985
NIEDERPAULOWITZ: Erwin BATKE, 91126 Rednitzhembach; Telefon: 09122-73030
OBERPAULOWITZ: Herbert HANKE, Austr. 19, 87616 Marktoberdorf; Telefon: 08342-5867
PILGERSDORF: Walter SCHÖFER, Lilienweg 48, 73730 Esslingen; Telefon: 0711-318430
ROSSWALD: Lydia THEINER, (Karl FUCHS, Königsberger Str. 10, 68775 Ketsch; Telefon: 06202-61954
TROPLOWITZ: Erna FRIEBEN, An der Bundesstr. 5, 85132 Rupertsbuch / Schernfeld; Telefon: 08421-6326


JÄGERNDORFER LÄNDCHEN - Neue Folge: 1951 - 1963
Die "Ländchen" sind ein reichhaltiger Sammelband, der von Prof. Ernst KOBER zwischen 1951 und 1963 geleiteten Beilagen zum "Jägerndorfer Heimatbrief".

Für uns Jägerndorfer aus Stadt und Kreis sind die "Ländchen" ein unverzichtbarer, kultureller Schatz.
Das leinengebundene Buch mit Schutzumschlag hat 580 Seiten und kostet inkl. Porto und Verpackung Euro 20,45.

Zu bestellen sind die "Ländchen" beim
BURGBERG - Verlag, D - 97508 GRETTSTADT; Telefon: 09729-259; FAX: 09729-908019 oder per Email: ulftrap@aol.com
Strassenkarte für NORDMÄHREN mit 2-sprachigen Ortsbezeichnungen
Für eine Reise in die alte HEIMAT ist diese Strassenkarte im Maßstab 1: 200 000 (1 cm = 2 Km) sehr nützlich, fast absolut notwendig.
Hier sind auch Orte eingezeichnet welche heute nicht mehr existieren!
Sie ist erhältlich unter der Bestell-Nummer: CS 003 Tschechische Republik "Ostböhmen-Nordmähren" (ISBN 3-931103-03-X)
direkt beim
HÖFER-Verlag, D-63112 DIETZENBACH, Telefon: 06074/27550; Telefax: 06074/44964; Email: HOEVERLAG@AOL.COM;
Das ganze Angebot dieses speziellen Landkarten-Verlags findet man im Internet unter: www.hoeferverlag.de
oder beim
Helmut Preußler-Verlag, 90482 Nürnberg, Telefon: 0911/95478-18; FAX: 0911/542486; Email: preussler-verlag@t-online.de;
Auch im Internet zu finden unter: www.preussler-verlag.de

Das nebenstehende Deckblatt der Landkarte zeigt die bekannte Holzkirche von GABEL im Altvatergebirge.
Es gibt noch 2 weitere Holzkirchen in MARSCHENDORF und KLEPPEL bei ZÖPTAU / Mährisch-Schönberg.

Es gibt auch eine Freizeit- und Ausflugskarte im Maßstab 1:100 000 ( cm = 1 Km) ebenfalls 2-sprachig und mit nicht mehr existenten Orten.
Sie ist erhältlich unter der Bestell-Nummer: CR 306 Tschechische Republik "Altvatergebirge" Freiwaldau-Hohenstadt-Jägerndorf (ISBN 3-931103-26-9)

Ganz neu herausgekommen ist eine Strassenkarte mit dem Maßstab 1: 200 00 und ist bestellbar unter Bezeichnung:CS 006 Tschechische Republik "Nordmähren-Südmähren" (ISBN 978-3-931103-064)
Die TROPPAUER Heimatstuben in der Patenstadt BAMBERG
werden betreut durch die "Heimatkreisgemeinschaft Troppau e.V."
Der 1. Vorsitzende ist Herr Dr. Roland CHODURA, Echinger Weg 8, 85748 GARCHING; Telefon: 089-3291186.
Vor dem Besuch der Heimatstuben ist es notwendig sich mit dem Betreuer der Troppauer-Heimatstuben Herrn ZIMMERMANN in Bamberg telefonisch in Verbindung zu setzen unter Nr.: 0951 / 37333 um einen Termin auszumachen.

Bereits am 22. Juni 1958 übernahm die Stadt BAMBERG die Patenschaft über die aus ihrer angestammten Heimat Vertriebenen Deutschen aus der Stadt TROPPAU.

Am 9.September 1962 übernahm auch der regierende Fürst von Liechtenstein, Franz Josef II., die Patenschaft über die Heimatvertriebenen TROPPAUER um damit seine enge Verbundenheit mit den Einwohnern seines Fürstentums TROPPAU - JÄGERNDORF zu zeigen.
Nach Kriegsende 1945 wurde auch der Fürst ohne Entschädigung enteignet und mußte alle seine zahlreichen Besitzungen im Herzogtum Troppau und Jägerndorf, Schlösser und Güter in Schlesien und Mähren (das Schloß in Jägerndorf, in Karlsberg, in Rumburg, in Feldsberg, das Jagdschloß in Waltersberg, die Sommerresidenz in Eisgrub in Südmähren und sein Elternhaus Schloß ULLERSDORF in Nordmähren) an den tschechischen Staat abgeben.

Auf dem Foto zu sehen: Der Troppauer Gedenkstein in BAMBERG auf dem TROPPAU - PLATZ
Geschaffen wurde der Erinnerungsstein von Engelbert Kaps, geboren am 19. Februar 1888 in Freiwaldau im Altvatergebirge. Er gehörte zu den bekanntesten Bildhauern dieser verlorenen Heimat.

Im Zeichen des Steinbocks
Prof. Dr. Kurt ZIEGLER

"Mit der Sturheit eines im Zeichen des Steinbocks Geborenen" hat Kurt ZIEGLER als Dreizehnjäriger den Hungermarsch von Jägerndorf nach Grulich mit seiner Mutter überlebt.
Mit Hilfe dieser Eigenschaft lehnte er in der DDR jede Möglichkeit ab, sich über die Mitgliedschaft in Gewerkschaft oder SED eine gefahrlosere wissenschaftliche Laufbahn zu eröffnen.
Sein Buch widmet sich auf den ersten 77 Seiten dem Thema Jägerndorf, Flucht und Vertreibung.
Die eindrucksvoll geschriebene Passage über den Fußmarsch nach Würbenthal, vorbei am Gabel-Kreuz nach Freiwaldau und weiter über Mährisch-Altstadt bis Grulich wurde ohne Hass geschrieben.
Für jeden zeitgeschichtlich Interessierten sind auch die weiteren 244 Seiten eine wahre Fundgrube.
Zum ersten Mal beschreibt ein in ODRAU geborener, aber in Jägerndorf aufgewachsener Landsmann das Schicksal eines in der DDR, aber auch seinen erkämpften Aufstieg bis zum Begründer der Tropenmedizin in der DDR.
Zu beziehen ist das Buch bei ihm selbst zum Preis von 12 Euro plus Versandkosten.
Adresse:
Prof.Dr. Kurt ZIEGLER, Dethardingstr.8, 18057 ROSTOCK;
Telefon: 0381 / 2016474
Die Stadt HOTZENPLOTZ gab´s ja doch!
Eine wahre Geschichte von einem Arzt und dem Räuber Hotzenplotz.
Vor einiger Zeit besuchte ein Arzt aus Heidelberg zusammen mit seiner Familie die Heimatstube der Heimatgruppe Zuckmantel in der Patenstadt Bietigheim / Württemberg.
Beim Rundgang wurde den Besuchern auch eine Landkarte gezeigt. Plötzlich rief der Arzt: "Das gibt es ja wirklich!"
Wir wollten wissen, was den Herrn so in Erstaunen versetzt hatte. Da erzählte der Besucher: "Ich war ein junger Assistensarzt an der Uni-Klinik in Heidelberg. Eines Tages wurde ein älterer Herr eingeliefert mit unklarem Kranheitsbild; litt er an altersbedingter Vergesslichkeit oder an echter geistiger Verwirrung? Während der Untersuchung fragten wir ihn unter anderem nach seinem Geburtsort und er antwortete spontan "HOTZENPLOTZ". Mein Kollege und ich wir sahen uns beide verdutzt an. "Hotzenplotz" kannten wir nur im Zusammenhang mit dem Kinderbuch "Der Räuber Hotzenplotz". Wir untersuchten den alten Herrn weiter und fragten ihn nach geraumer Zeit noch einmal nach seinem Geburtsort.
Wie aus einer Pistole geschossen kam: "Hotzenplotz". Wir fragten: "Sind Sie sich sicher?" Ganz entrüstet antwortete der Patient: "Ich werde doch wohl wissen, wo ich geboren bin!"
Nun war es für uns junge Ärzte klar! Wir waren uns jetzt der Sache sicher! In Hotzenplotz gab es zwar einen Räuber, aber dort geboren kann man nicht sein! Also stand die Diagnose fest. Der alte Herr war total geistig verwirrt - nicht altersbedingt vergesslich; er gehörte in die Psychiatrie! Dort wiesen wir ihn dann ein.
Ich hoffe nur, fuhr der Arzt fort, dass sich unsere Fehldiagnose bald herausgestellt hat. War sie doch aus Unkenntnis der früheren geografischen und geschichtlichen Gegebenheiten entstanden.
Dieses Erlebnis ist jetzt zwar schon etliche Jahre her "aber ich meinerseits will dem alten Herren heute Abbitte tun", beendete der Arzt seine Erzählung.
(Gesehen im ZUCKMANTLER HEIMATBRIEF, Folge 151, September 2006)


Die Toten aus den Lagern in Jägerndorf von 1945
Durch noch lebende Augenzeugen bestätigt, wurden in der hintersten Ecke des Jägerndorfer Stadtfriedhofs ein Teil der Toten aus den KZ-Lagern vergraben.
Vermutlich in den einstigen Latrinen sowohl des Lagers an der Troppauer Strasse als auch im Burgberglager dürften mehrere Skelette verblieben sein.
Gedenkstein für die Lagertoten in Jägerndorf
Seit September 2007 gibt es auf dem Stadtfriedhof von Jägerndorf einen Gedenkstein.

Der zweisprachige Text lautet:

Zum Gedenken an die Deutschen, die 1945 - 1946 in den Jägerndorfer Lagern ihr Leben verloren.

Das Kreuz auf dem Jägerndorfer Stadtfriedhof
Vor 1945 war auf dem MITTELTEIL des KRIEGERDENKMALS - erbaut 1935 - noch zu lesen: "Für EUCH"

Wo ist oder war der "HELDENFRIEDHOF" in oder bei Jägerndorf 1943 - 1945 ?

Wegen einiger Anfragen deswegen sind Hinweise erbeten unter Telefon-Nr.: 0911 / 466 317 oder über Email: info@jaegerndorf-sudetenland.de
Vielen Dank !

Es gab keinen HELDENFRIEDHOF, er war nur Propoganda!

Wo sind denn die Toten der KZ-Lager in Jägerndorf verblieben?
Wer kann dazu etwas sagen?
Es ist unbestritten, dass es Tote gab im Lager an der Troppauerstrasse, im Burgberglager und auch im Türmitzerlager!
Sogar ein 4.tes Lager gab es an der "Alten-Mösniger-Straße".
Es war eine doppelstöckige, eingezäumte Baracke und bis Kriegsende waren dort Kriegsgefangene inhaftiert.
Im Sommer 1945 waren Mütter mit ihren Kindern und Frauen dort eingesperrt.

Auch sollte nicht an die Misshandlungen im GERICHTSGEBÄUDE mit den Gefängniszellen (neben dem Hotel TIROLER) vergessen werden!

Das Kriegerdenkmal auf dem Stadtfriedhof von Jägerndorf
Im September 2005 fand anläßlich der Deutsch-tschechischen Woche wie jedes Jahr auf dem Stadtfriedhof vor dem Kriegerdenkmal ein Totengedenken statt. Dabei ist dieses nebenstehende Foto entstanden:
Es zeigt unsere Bekannte TRAUDL KLEIN mit ihrer Schwester, welche wieder einmal nach vielen Jahren aus den USA hierher kam.

Ein sehr aufmerksamer Leser in Berlin hat dieses Foto zusammen mit einem Bericht in der Zeitung "Der Tagesspiegel" vom 3.9.2006 im Kulturteil entdeckt. Der Bericht hat eigentlich nicht direkt etwas mit Jägerndorf zutun, sondern ist über die Vertreibung allgemein gehalten.
Weil ihm der besondere deutsch-österreichische Stahlhelm auf dem noch gut erhaltenen Denkmal in Tschechien unwahrscheinlich vorkam, forschte er im INTERNET nach und kam auf uns.

Der Titel des Berichts in der Zeitung heisst:
Verfolgen, vertreiben, vergessen; Von der Schwerelosigkeit der Erinnerungen - und der Gravitation des Gedächtnisses.
Verfasst wurde der Artikel von Emma Braslavsky, geboren 1971 in Erfurt, stammt aus einer schlesisch-protestantisch-sudetisch-katholischen Familie.
Sie ist im Frühsommer 1989 aus der DDR geflohen und arbeitet seit 1999 als freie Autorin, Kuratorin und Übersetzerin in Berlin.
Ihr Romandebut "Aus dem Sinn" erscheint im Februar 2007 im Claassen Verlag.
Erzählt wird die Geschichte einer Gemeinde vertriebener Sudetendeutscher in Erfurt Ende der sechziger Jahre.
Jägerndorf - aktuell
Das Kriegerdenkmal am Stadtfriedhof in JÄGERNDORF hat wieder ein KREUZ.

Es wurde am Montag, den 10. September 2007 bei einer kleinen Feier während der "13. Deutschen = 9. Deutsch -Tschechischen Woche" eingeweiht.
Jährlicher Jägerndorfer Gedenktag am 22.JUNI
Im Waldfriedhof der Patenstadt ANSBACH findet seit Jahren bei dem Gedenkstein für unsere Toten die Totenehrung statt.

Auszug aus dem Buch: "Ein Sudetendeutsches Vermächtnis",
ein Bericht von Edith Bachmann, geborene TITZE (Seite 93): Die Vertreibung aus Jägerndorf am Beispiel einer 13-köpfingen Familie.
"22. JUNI 1945
Frühmorgens mussten ältere Leute und Frauen mit Kindern bis 14 Jahre vor den Baracken (im ehem. RAD-Lager am Burgberghang) antreten. Alle wurden noch einmal gefilzt und tatsächlich fanden sie auch noch Susis Ohrringe, die wir in einem Knäuel Wolle versteckt hatten.
In der Männerbaracke machte Helmut IRBLICH meinen Bruder Erich aufmerksam, daß draußen was im Gange war, Frauen und Kinder zusammengetrieben würden und Mama auch dabei sei. Erich gab Helmut seine gesamte Habe, einen Brotbeutel, und verschwand aus deer Männerbaracke. Er tauchte in der Menge unter und fand una. Mama hatte bis auf Kurt, alle Kinder wieder um sich.
Dann ging es los. Die Ungewissheit war schrecklich. Niemand wußte, was mit uns geschehen sollte. Vom KZ-Theresienstadt war die Rede.
Der Zug setzte sich in Bewegung, 2000 Frauen und Kinder, rechts Partisanen, links Partisanen, natürlich schwer bewaffnet.
Gegen Abend erreichten wir WÜRBENTHAL (ca. 25 km) und wurden in ein bereits überfülltes Barackenlager gewiesen. Das hatte aber auch zwei Vorteile. Erstens trafen wir dort Tante Julie und erfuhren, daß Großmutter im Panzerlager (in Jägerndorf) war. Zweitens konnten wir im Gedränge mich (Edith) gut verstecken, da die Herren Bewacher jeden Abend auf geeignete Objekte aus waren.
Im Panzerlager bei Großmutter waren die Lebensumstände nicht besser als bei uns. Manche Menschen wurden mit dem Schicksal einfach nicht fertig. Sie sahen keinen Ausweg mehr. So mußte Großmutter mit ansehen, wie sich Frau SCHWARZ, eine Nachbarin, erhängte. Die Menschen wurden schikaniert, wo es nur ging. Die Mutter von Erwin OTT, dem bekannten Heimatschriftsteller, wurde gezwungen, auf einem Hitlerbild zu tanzen, vor den Augen aller wurde die ca. 80-jährige mit Peitschenhieben in Bewegung gebracht.
Mein Bruder Kurt war am 30.6. aus dem Krankenhaus entlassen und ins Panzerlager gebracht worden. Hier sagte ihm Herr RIEMER gleich, daß Großmutter auch da sei und zeigte ihm , wo sie schlief. Großmutter fühlte sich für Kurt verantwortlich. Sie legte großen Wert auf Sauberkeit, so mußte sich Kurt im "Bächle" waschen, es war ja warm, trtzdem bekamm Kurt später fürchterlichen Durchfall. Sein Knie war noch verbunden. Großmutter brachte es fertig, frisches Verbandsmaterial zu organisieren. Einmal konnte sie ein bißchen Milch ergattern, die sie zu Quark machte, damit das "Jungle" was aufs Brot hatte."

Die 1. "wilde" VERTREIBUNG aus Jägerndorf erfolgte als Fußmarsch über Würbenthal und GABEL, vorbei am GABELKREUZ nach Freiwaldau, dann weiter nach Mährisch - Altstadt bis nach Grulich. Von dort in offenen Eisenbahnwaggons nach Teplitz - Schönau. Dann wieder als Fußmarsch weiter über den Kamm des Erzgebirges und die Grenze nach Sachsen.
Vorher hatten sich die tschechischen Bewacher zurückgezogen und die Hilflosen sich selbst überlassen.
In keinem Ort durften sich die Vertriebenen länger als 24 Stunden aufhalten und irrten meistens monatelang in der sowjetischen Besatzungszone umher bis sie eine passende Bleibe fanden.
Sie wurden UMSIEDLER genannt, den Begriff HEIMATVERTRIEBENE durfte dort damals nicht verwendet werden.


Die allseits bekannte Traudl KLEIN (geb. Knappe aus der Schützenstrasse in Jägerndorf) war bei diesem ersten Vertreibungsmarsch auch dabei.

Auch Prof.Dr. Kurt ZIEGLER überstand diesen Hungermarsch mit seiner Mutter als Dreizehnjähriger.
Mehr dazu findet man in seinem Buch: "Im Zeichen des Steinbocks"
Sein Buch widmet sich auf den ersten 77 Seiten dem Thema: Jägerndorf, Flucht und Vertreibung.
Zu beziehen ist das Buch bei ihm selbst zum Preis von 12 Euro plus Versandkosten.
Adresse:
Prof. Dr. Kurt ZIEGLER, Dethardingstr. 8, 18057 ROSTOCK;
Telefon: 0381 / 2016474


Wie durch Überlebende bekannt wurde, so gab es in Jägerndorf noch ein 4tes KZ-Lager an der "Alten-Mösniger-Strasse", hier waren nur Mütter mit ihren Kindern und alleinstehende Frauen untergebracht.
Im Sommer 1945 erfolgte von dort auch ein Fußtransport.
Diese Barackenlager stand gegenüber dem ehemaligen Reichsbahnausbesserungswerk (RAW) und war für russische Kriegsbefangene errichtet worden.


Jägerndorfer Maturantentreffen 2007
Die Maturanten des Jahrgangs 1940 trafen sich im Schwarzwald.
Siehe dazu den Bericht im JHB vom August 2007 mit Foto von Herbert STEIN, Amselweg 17, 42477 RADEVORMWALD; Telefon: 02195-1318
Die Teilnehmer von links:
1.Traudl GOLZ, 2.Robert MARTYNOWYCH (Sohn von Helga geb. LARISCH), 3.Siegfried MORGENSTERN, 4.Nancy MARTYNOWYCH (Ehefrau von 2), 5.Eva Maria MITTENDORF (Tochter von 7), 6.Ulrich GOLZ (Sohn von 1), 7.Herbert STEIN, Dmitro (Sohn von 2), 8.Prof. Cornelius SUIYK (Freund von 2 und 10), 9.Peter MARTYNOWYCH (Sohn von Helga Larisch), 11.Leslie MARTYNOWYCH (Ehefrau von 10), 12.Fritz RUBY (Mat. Jahrgang 1938, Freuind von 7), 13.Anna Maria KUNZ
Die SYNAGOGE am TEMPELRING in der Kreisstadt JÄGERNDORF
Die größte jüdische SYNAGOGE Nordmährens wurde ab 1871 erbaut.
Der Bau wurde nach neuromanischen, frühchristlichen und byzantinischen Architekturmotiven errichtet.
Geplant und gebaut wurde sie von der damals ältesten Baufirma Jägerndorf`s, dem Baumeister Ernst LATZEL.
Zwei etwa 18 m hohe Türme wurden an der östlichen Gebäudefront angebaut.
Der dreischiffige Innenraum, ohne Gewölbe, ist mit einer dekorativen Kassettendecke und holzverkleideten Wänden der dreiseitigen Galerie über den Nebenschiffen versehen.

Siehe dazu auch den Bericht im JHB vom Juli 2002, Seite 219 bis 223 von dem Baumeister und Architekt Herrn Dipl. Ing. Helmut IRBLICH

Auch die Übersicht der Baumeister der Stadt Jägerndorf im JHB vom Oktober 2004 ist sehr aufschlußreich.


Ehrenbürger der Stadt JÄGERNDORF
Matthias THIEL, Stadtkaplan, 1861;
Dr.GISKRA, österr. Minister des Innern, 1869;
Ritter von PLENER, österr. Handelsminister, 1869;
Dr.Max MACHANEK, Generaldirektor der Mährisch-schlesischen Zentraleisenbahn, 1870;
Josef HEINRICH, Stadtpfarrer, 1872;
Alexander Freiherr von SUMMER, schlesischer Landespräsident;
Josef WÜNSCH, Realschuldirektor, Obmann des Verschönerungsvereins, 1895;
Dr.Emil HIRSCH, 18 Jahre Bürgermeister, Bau der Wassserversorgung, 1900;
Fanni TITZE, Gastwirtin, Wohltäterin, 1905;
Johann KIENEL, 16 Jahre Bürgermeister, Wohltäter, 1914;
Graf LARISCH, schlesischer Landeshauptmann, 1917;
Richard ANDRATSCHKE, Bürgerschuldirektor, 10 Jahre Bürgermeister, 1933;
Dr.Rudolf Bastl von BASTLINGEN, Oberrat, 20 Jahre Bezirkshauptmann (letzter deutscher), 1934;
Dr.Thomas MASARYK, 1. tschech. Staatspräsident, 1935; aberkannt Ende 1938;
Anton PHILIEB, Retter der Burgbergkirche;
Gabriel QESKER, Retter der Burgbergkirche;
Herman SCHMIDT, Retter der Burgbergkirche;
Michael WEISS, Retter der Burgbergkirche;


ZUCKMANTEL jetzt auch im INTERNET
Zu finden unter:www.alte-heimat-zuckmantel.de Diese Homepage ist ein Versuch das Schicksal der Stadt ZUCKMANTEL - im schönen Altvatergebirge - und ihrer früheren Bewohner aufzuzeigen.
Wir werden weiter daran arbeiten, die Gestaltung zu verbessern und neue Informationen einzubauen.
Bitte unterstützen Sie uns, mit Bildern Geschichten und Informationen und nehmen Sie Kontakt auf.
Wolfgang TITZE, Ludwigstr. 21, D - 86152 AUGSBURG; Telefon: 0821 / 511125; Email: w.titze@online.de
Dazu etwas aus der Geschichte:
Im 14. Jahrhundert gehörte das gesamte Gebiet zu TROPPAU.
Schon 1224 wurde ZUCKMANTEL, der Bergstadt, nach deutschem Recht, das Stadtrecht verliehen.
Im Jahre 1377 wurde das Troppauische vom Jägerndorferischen Land getrennt.
Das Zuckmantler Gebiet fiel JÄGERNDORF zu.
Die "Zuckmantler Heimatstube" in der Patenstadt BIETIGHEIM / Württenberg, Schieringerstrasse 20 ist nach dem Brandschaden wieder zugänglich.
Jeden 1. Sonntag im Monat in der Zeit von 14 bis 17 Uhr ist sie geöffnet. Wir freuen über regen Besuch von Jung und Alt!
Im Jahr 1965 übernahm die Stadt Bietigheim-Bissingen die Patenschaft für die aus ihrer Heimat vertriebenen Deutschen aus der Stadt und dem Gerichtsbezirk Zuckmantel im Kreis Freiwaldau im Altvatergebirge / Sudetenland.
Die Einrichtung der Zuckmantler Heimatstube soll zum Erhalt der kulturellen Werte beitragen.



Das Wetterhäuschen im Park in Jägerndorf
Seit 1890 gibt es die WETTERSÄULE im Stadtpark in Jägerndorf.
Wer kennt sie nicht?
Siehe Foto nebenan.
Noch mehr dazu auch unter: www.wettersaeulen-in-europa.de

Online - Cameras (Webcams) in der alten Heimat findet man im INTERNET unter: www.holidayinfo.cz

Zum Beispiel das Wetter am ALTVATER !


Das KZ-BURGBERG-LAGER
(Koncentracni Tabor C.3 Krnov - Cvilin)
Der Eingang des ehemaligen RAD - Lagers - am Nordhang des Burgberges in der Nähe des "Klösterle" - ist heute die Pension KOLIBA in KRNOV.
Alle ehemaligen Insassen dieses " Aussiedlerlagers am Burgberg" könnten dort wohl keine ruhige Nacht verbringen - in Gedanken an die Toten welche hier noch in der Erde liegen!
Siehe dazu auch die Rubrik: Lager / Heimatvertreibung
Das ehemalige RAD-Lager am BURGBERG als Komzentrationslager
Ein jetzt aufgetauchtes Blatt einer Belegungsliste von einer der Baracken trägt eindeutig die Überschrift:
Koncentracni Tabor C.3. Krnov - Cvilin
LEOBSCHÜTZ / Oberschlesien jetzt auch im INTERNET
Leobschütz / Oberschlesien:
Eine private Homepage zur Erinnerung an die Kultur und die Menschen in der Stadt und dem Kreis Leobschütz O/S von Kurt SANDER.

Leobschütz in Oberschlesien, am Ostrand der Sudeten, an der Grenze zwischen Mähren und Schlesien gelegen, erwuchs aus einer älteren Siedlung und einer 1224 gegründeten erstmals erwähnten, von König Ottokar I. von Böhmen gegründeten Stadt.
In der frühen Neuzeit war das Leobschützer Gebiet mit dem Fürstentum Jägerndorf verbunden. Die Stadt erlangte Bedeutung und Reichtum vor allem durch ihr Textilgewerbe.
1945 wurde die Stadt stark zerstört, kam unter polnische Verwaltung und heißt seitdem Glubczyce.

Der Landkreis Leobschütz, im Regierungsbezirk Oppeln, umfaßte am 1. Januar 1945 die 3 Städte BAUERWITZ, Katscher und LEOBSCHÜTZ, sowie 75 weiter Gemeinden.

Ein privater Eintrag mit vielen Bildern, zu finden unter: http://www.leobschuetz-oberschlesien.de
Weitere Berichte und viele Bilder finden Sie unter: http//www.leobschuetz.oberschlesien2.de

Leobschütz O/S, Stadt und Kreis, im INTERNET
Hier entsteht die Internetseite des Heimatausschusses Leobschütz O/S zu finden unter: www.leobschuetz.org

Kontakt: Heimatausschuß Leobschütz O/S
Vorsitzender: Hubert J. LUX, Heinrichstr. 1, 29683 FALLINGBOSTEL; Telefon: 05162-974690; FAX: 05162-974614;
Email: hubert.j.lux@t-online.de

Patenstadt: OLDENBURG i.O.
Patenkreis: HOLZMINDEN

Die Leobschützer Heimatstube befindet sich in D - 37632 ESCHERSHAUSEN
und ist eine gemeinnützige Stiftung im BISCHOF-NATHAN-WERK.
Der Vorsitzende ist Prälat Dr. W. GROCHOLL, Kapellenweg 30, 70378 STUTTGART; Telefon: 0711-539330

Joseph Martin NATHAN, Bischof von Branitz / Oberschlesien
Der Gründer der Heil- und Pflegeanstalten in BRANITZ / Oberschlesien wurde am 11. N0vember 1867 in Stolzmühl in Oberschlesien geboren.
Er starb am 30. Januar 1947 in Troppau / Sudetenschlesien.
KRIEGSGRÄBERSUCHE
Aus aktuellem Anlaß möchte ich auf die Möglichkeit hinweisen,daß man gefallene oder noch vermißte Soldaten jetzt im INTERNET ausfindig machen kann unter:
www.volksbund.de/graebersuche/
oder auch unter:
www.vermisst-gefallen.net
Dort sind ca. 3,7 Millionen Namen gespeichert, allerdings gibt es aber noch über 800 000 Vermisste!

Achtung, Grabräuber bei Ebay
Erkennungsmarken und persönliche Gegenstände von Soldaten weder kaufen noch verkaufen!
"Wenn die Erkennungsmarke vom Körper fortgenommen wird, ist das eigenlich wie der zweite Tod des Soldaten ...(ein Umbetter des Volksbundes)
Eine Eingabe zu einer öffentlichen Petition im Bundestag findet man unter:
http://itc.napir.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=496

Die HEIMATSTUBE der SUDETENDEUTSCHEN auf der Burg TITTMONING im Rupertiwinkel
Was will eine Heimatstube der Sudetendeutschen auf der Burg Tittmoning?
Die Heimatstube stellt den Versuch dar, ein Stück deutscher Geschichte und zugleich ein Stück deutscher Gegenwart in das Bewußtsein der Besucher zu rufen.
Das Karge der sudetendeutschen Heimatstube zeugt von der Abgründigkeit des Schicksals einer vom Heimatboden vertriebenen Volksgruppe und sollte Anlaß sein, über das bevorstehende Schicksal des ganzen deutschen Volkes, ja sogar Europas, nachzudenken.
Die Tittmoninger Burg diente im Jahr 1946 als Auffanglager für viele Heimatvertriebene.
Öffnungszeiten: 1. Mai bis 30. September täglich um 14 Uhr, außer Donnerstag.
Führungen auch außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich.
Anmeldung bei Herrn LANGER, Tel. 08685/547 oder Frau KÜHN, Tel. 08685/1056 oder Herrn HALLETZ, Tel. 08681/9545


Freiwaldau - Gräfenberg
Quellen und Denkmäler in der Kurstadt Freiwaldau - Gräfenberg.

Herausgeber: Mährisch - Schlesischer Sudetengebirgsverein (MSSGV) D - 73221 KIRCHHEIM / Teck

Redaktion: Gustav KRAUSE, Brucklacher Strasse 32, D - 86641 RAIN am Lech; Telefon: 09090 / 2190
Alle Bilder stammen vom Verfasser!

In dem Büchlein findet man die Beschreibung von 62 Quellen mit sehr guten Fotos.
Heimatbuch Zuckmantel
Zuckmantel mit den Dörfern Hermannstadt, Endersdorf, Obergrund, Niedergrund und Reihwiesen.
Zum Inhalt:
Stadt Zuckmantel: Kleine Chronik
Hermannstadt: Von der Gründung bis zur Vertreibung
Endersdorf: Die Geschichte eines Dorfes
Obergrund: Zusammenfassende Darstellung
Niedergrund: Geschichtliches und Überlieferung
Reihwiesen: Geschichtliches und Überlieferung
Das Heimatbuch umfaßt 544 Seiten und ist mit ca. 350 Bildern ausgestattet.
Das Buch kostet EURO 30,- zuzüglich Versandkosten
Bestellung möglich bei:
Helmut SCHINDLER, Uhlandstr.12, 74343 SACHSENHEIM; Telefon: 07147 / 5294 oder
Gustav REINELT, Posener Straße 6, 71522 BACKNANG; Telefon: 07191 / 60529
Zuckmantel und sein Gerichtsbezirk
Ein Bildband von Land und Leuten.
Bearbeitet und gestaltet von den Autoren Lothar KAUSCH, Coburg, Gustav REINELT, Backnang und Josef KUTZER, Tamm.
Aus dem Inhalt:
ZUCKMANTEL in Sudetenschlesien mit 170 Bildern
Kurzbeschreibung der Dörfer:
HERMANNSTADT mit 46 Ansichten und Fotos, alt und neu
ENDERSDORF mit 51 Bildern, alte Ansichtskarten des Dorfes
OBERGRUND mit 39 Bildern von Gestern und Heute; Bildhauerfamilie KUTZER mit 14 Fotos von Kunstwerken
NIEDERGRUND mit 41 Bildern von Landschaft und Leuten
REIHWIESEN mit einer Bildergalerie von 43 Bildern
Der Bildband umfaßt insgesamt 224 Seiten mit über 400 Bildern, davon sind 150 farbig.
Das Buch kostet EURO 25.- zuzüglich Versandkosten.
Bestellung bei:
Helmut SCHINDLER, Uhlandstr.12, 74343 SACHSENHEIM; Telefon: 07147 / 5294 oder
Gustav REINELT, Posener Straße 6, 71522 BACKNANG; Telefon: 07191 / 60529

Kirchenmatriken im Sudetenland - Altvatergebirge - Oppaland
Ein Leitfaden für Familienforscher
Buch 2 - 3. Auflage, Selbstverlag, überarbeitet - ergänzt, September 2006-2007.

Im INTERNET unter: www.heimatkreis-freudenthal.de > RECHERCHE findet man die gesammelten Informationen, welche Herr VOGEL zusammengetragen hat.
Er hat viele fundierte Daten zusammengetragen, die für eine persönliche Recherche sehr hilfreich sein können.

Rainer Vogel, Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing.

e-mail adresse: Vogel_Rainer@gmx.de
Tel. 08141 / 723 68
Fax: 08141 / 53 92 41

Die Stadt Zuckmantel ( Kreis Freiwaldau ) und Umgebung in der Sudetenkrise 1938
Erschienen 2004 (100 Seiten)
Anhand zahlreicher, auch bisher unbekannter Bilder versucht der Autor, den Zeitraum der Sudetenkrise September / Oktober 1938 in Zuckmantel und Umland in einigen seiner wesentlichen Erscheinumgsformen zu erhellen. Im besonderen Blickpunkt des Verfassers steht dabei die Darstellung der Mentalität betroffener Menschen, durch die deren Verhalten geprägt wurde.
Die Arbeit setzt mit einem Überblick auf die Gründungszeit der 1. Tschechischen Republick 1918 / 1919 ein, weil hier die Wurzeln für die Ereignisse im Herbst 1938 liegen, auch in Zuckmantel. Besonders intensiv für die Studie werden die Zeitungen der Region von August bis Oktober 1938 und zahlreiche Gemeindechroniken aus dem Umland herangezogen, so dass die Ausführungen einen realitätsnahen Eindruck erwecken. Zusammen mit dem teilweise spannenden Bildmaterial lädt die Studie zum Erwerb bei.
Bestellungen an:
Dr. Julius GRAW, Heinrich-Tönjes-Straße 43, 26419 SCHORTENS 1 - Heidmühle; Telefon: 04461 / 8663;
Preis: 16,40 Euro + Versandkosten
Ehren-Gedenkstein für die Stadt MEMMINGEN, gestiftet von Heimatvertriebenen, die dort eine neue Heimat fanden.
Seit 1945 nahm MEMMINGEN 13.000 völlig verarmte heimatvertriene Deutsche auf. Sie kamen nicht nur aus dem Sudetenland, Schlesien und Ostpreußen, sondern auch aus Hinterpommern, Danzig, Westpreußen, Ostbrandenburg, Siebenbürgen, dem Banat, Polen, der Batschka und dem Baltikum und fanden in MEMMINGEN, das auch unter Kriegsschäden zu leiden hatte, Aufnahme.
Die Stadt überstand diese Belastung, sie wurde nach Jahren der Not, nicht zuletzt mit Hilfe der Neubürger eine blühende Gemeinde.
In Erinnerung an den schweren Anfang und aus Dankbarkeit für diese großartige Stadt, deren zweiter Oberbürgermeister nach dem Krieg, Rudolf MACHNIG, aus dem Kreis Jägerndorf stammte und in Jägerndorf das Gymnasium absolvierte, ließen die Landsmannschaften in der GRIMMELSCHANZE - nahe der STADTHALLE - einen Gedenkstein setzten, der am 19. Juni 1993 eingeweiht wurde.
Der Stein, ein Findling von der böhmisch-bayerischen Grenze, trägt die Inschrift:
"Der neuen Heimat Dank, der verlorenen die Treue!"
Seit 1948 waren im Stadtrat von Memmingen 10 Jägerndorfer und sogar als Oberbürgermeister war unser Landsmann MACHNIG von 1952 bis 1960 tätig.

Schloß RATIBOR - Museum - in Roth bei Nürnberg
Aus dem Prospekt:
Markgraf Georg der Fromme von Brandenburg-Ansbach (1484-1543) läßt 1534 mit dem Bau eines Jagdschlosses in ROTH beginnen.
Er gibt ihm den Namen RATIBOR, da er es aus den Einkünften aus seinen schlesischen Fürstentümern RATIBOR, OPPELN und JÄGERNDORF finanziert.
RUNDGANG:
Vom idyllischen Schloßhof aus betritt man durch ein Sandsteinportal an der Südseite das prunkvolle TREPPENHAUS. Es erinnert an italienische Paläste der Renaissance.
Ein Glasfenster zeigt den Bauherren Markgraf Georg den Frommen umgeben von seinem und den Wappen seiner drei Ehefrauen.
Öffnungszeiten ab Frühlingsanfang bis Ende Oktober Dienstag bis Sonntag von 13 bis 17 Uhr.
Gruppen jederzeit nach Voranmeldung unter Telefon 09171 / 848513 oder Email: tourismus@stadt-roth.de;
www.stadt-roth.de

PREUSSLER - Verlag in Nürnberg
Der Helmut Preußler Verlag wurde im Jahr 1973 gegründet.
Der Gründer Helmut PREUSSLER, aus dem Riesengebirge stammend, übernahm als erstes Verlagsobjekt die "Riesengebirgsheimat" und den "Riesengebirgsbuchkalender" vom Renner-Verlag in Kempten / Allgäu.
Seit 1997 ist der Verlag in den Händen des langjährigen Prokuristen Herrn Achim RAAK.
Im Helmut Preußler Verlag erscheinen z.Z. 11 sudetendeutsche und 7 schlesische Heimatzeitungen.

Diese Zeitungen sind oft die letzte Brücke für Heimatvertriebene. Sie sind Erinnerung an eine längst vergangene Zeit und ein Mahnmal für Unrecht und Vertreibung von Menschen aus ihren angestammten Lebensräumen.

Des weiteren werden noch etliche Vertriebenenzeitungen für Kollegenverlage gedruckt und versendet.
Außerdem erscheinen im Preußler Verlag noch 13 verschiedene Buchkalender und 5 Bildkalender.
Ab MÄRZ 2005 wird das "Freudenthaler Ländchen" auch hier gedruckt und versendet.
Buchprospekte kann man bestellen über: Telefon 0911 / 95478-0 oder per FAX: 0911 / 54286
oder per Email: preussler-verlag@t-online.de.
Auch im INTERNET zu finden unter: www.preussler-verlag.de

SKODA - Auto der drittälteste Automobilhersteller der Welt
In der Woche vor Weihnachten 1895 nahmen der Mechaniker LAURIN und der Buchhändler KLEMENT in JUNGBUNZLAU (Mlada Boleslav) - zwischen Prag und Reichenberg - die Produktion von Fahrrädern auf.
Wenige Jahre später - 1899 - begann die Firma L&K mit der Herstellung von Motorrädern welche bis nach England exportiert wurden.
L&K - Motorräder wurden in Deutschland in Lizenz nachgebaut.

1905 begann man dann dort schon mit der Fertigung von Automobilen.
Die AG wuchs zum größten Automobilhersteller im Kaiserreich Österreich-Ungarn, die Fahrzeuge wurden in die ganze Welt exportiert.
In den zwanziger Jahren war die Produktion auf zahlreiche PKW- und LKW-Typen, Busse, Flugzeugmotoren und landwirtschaftliche Maschinen angewachsen.
Zur weiteren Stärkung der Marktposition fusionierte das Unternehmen 1925 mit den SKODA-Werken in PILSEN. Fahrzeuge mit 4-, 6- und 8-Zylinder entstanden unter dem neuen, gemeinsamen Firmen-Logo SKODA.
Die Skoda-Werke in PILSEN wurden von Emil von SKODA (1839-1900) 1866 gegründet.
Seine Familie ist im Mannestamm erloschen, da seine Enkel Emil und Karl nach dem Kriege 1945 in tschechischen Gefängnissen starben.

Schon 1930 wurde die Produktion von Automobilen im Rahmen des Skoda-Konzerns als selbstständige Automobilindustrie-Aktiengesellschaft (ASAP) ausgegliedert.
1946 wurde das Unternehmen verstaatlicht.
Nach der politischen Wende im Jahre 1989 nahm Skoda in Jungbunzlau (Mlada Boleslav)unter neuen marktwirtschaftlichen Bedingungen die Suche nach einem starken ausländischen Partner auf.
Im Dezember 1990 entschied sich die tschechische Regierung für VOLKSWAGEN.
Am 16.April 1991 nahm das neue Gemeinschaftsunternehmen seine Tätigkeit als vierte Marke
neben VW, AUDI und SEAT auf.




FOTOGALERIE
Die LAUBEN in der Kreisstadt JÄGERNDORF von der Schloßseite her - vor 1945 - so wie wir sie kannten.

Ausgangspunkt der viel geliebten, von der Jugend stark frequentierten A - B !
Die Symbolik am neuen ALTVATERTURM; Ostseite
Herr WEESE erklärt kurz das GEMÄLDE an der OSTSEITE:
"Das Bild an der Ostseite war auch am "Alten TURM" auf dem Altvaterberg.
Oben sieht man die aufgehende Sonne darunter den OPPAFALL.
Die OPPA entspringt unterhalb vom ALTVATERBERG und fällt so 20 Meter in die Schlucht. Das war etwas Besonderes, deshalb hat man das Bild schon am "Alten TURM" gehabt.
Hier das Bild ist natürlich 100 Jahre jünger und ein bisschen moderner. Ursprünglich war es naturnaher.
Weitere Symbole sind zwei Bäume - einer für den Thüringer Wald und einer für den Altvaterwald.
An der Seite sieht man die Felsen."
Die Symbolik am neuen ALTVATERTURM; Skulpturen
Die Skulpturen an den Zinnen stehen symbolisch für die eine Milliom seit dem Ende des 2. Weltkrieges bei VERTREIBUNGEN umgekommenemn Menschen.
Die Figuren können sinnbildlich als gekrümmte Menschenleiber interpretiert werden.
Die Symbolik am neuen ALTVATERTURM; Westseite
Kurt WEESE zum Bild an der Westseite (Strassenseite):"Es ist das Bild der Hoffnung. Ich hatte Gästen das Relief in der Kapelle erklärt, wo Christus unter der Last des Kreuzes zusammenbricht. Da war einer dabei, der hat fragt, wo die Hoffnung bleibt. Da habe ich meinen Künstler ein zweites Mal beauftragt. Der grüne Hintergrund ist die Farbe der Hoffnung.
Die beiden roten Flächen links und rechts - links die bewahrende Hand und rechts die abwehrende. Und zwischen diesen beiden Händen ist im übertragenden Sinn eine Schutzzone, die das werdende Leben braucht.
Seit Milliarden Jahren ensteht ja alles Leben aus dem Ei. Deshalb die vielen Ei-Formen in dem Bild.
Oben sind noch vier rote Tropfen, das ist die göttliche Kraft, die mitwirken muss, damit das Leben noch Millionen Jahre so weiter geht."
Zwei neue Gedenksteine auf dem Stadtfriedhof in Jägerndorf
Für die russischen Soldaten und von den Neubürgern aus Griechenland.
Gedenkstein für russische Soldaten
Deutsche Übersetung der Inschrift auf dem Gedenkstein auf dem Stadtfriedhof von Jägerndorf:

"Zur Erinnerung an die Soldaten der Roten Armee, welche gefallen sind bei der Befreiung der Stadt KRNOV"
Gedenkstein der griechischen Volksgruppe
Die deutsche Übersetzung der Inschrift auf dem Gedenkstein der griechischen Neubürger lautet:

"Denkmal für die ersten und zweiten Widerstandskämpfer; ..."
Ortsnamen der Heimat
"Niemand darf uns verwehren, angestammte deutsche Namen der ehemaligen deutschen Städte auch heute noch zu benutzen.
Reichenberg, Karlsbad, Marienbad, Freudenthal und Jägerndorf waren deutsche Städte.
Die geistige Verbindung darf nicht abreißen" ( so der frühere Bundestagspräsident Richard STÜCKLEN).

Nicht nur in der CSSR, wo in der deutschsprachigen "Prager Volkszeitung" mit Ausnahme von PRAG alle Ortsnamen nur in tschechischer Bezeichnung verwendet werden (Brno, Cheb, Olomouc), sondern leider auch immer öfter in deutschen Massenmedien, auf Landkarten und in Büchern werden für deutsche Ortsnamen die fremdsprachigen benützt.
Mit der Vertreibung der Deutschen aus ihrer Heimat will man damit die durch Jahrhunderte gebrauchten Bezeichnungen ausmerzen.

Dokumente zur Austreibung der Sudetendeutschen
1951 wurde vom Bundesministerium für Vertriebene diese Dokumentation herausgegeben. Darin enthalten sind 370 beeidete Erlebnisberichte, aufgeschrieben von der damaligen Elterngeneration.
Die Berichte Nr. 28 bis 32 betreffen JÄGERNDORF direkt und ab Nr. 103 bis 370 findet man auch Ortschaften aus dem Kreisgebiet.

Mehr dazu unter der Rubrik "LINKS" und "Lager / Heimatvertreibung"

Die Tochter einer Sudetendeutschen Heimatvertriebenen hat es fertig gebracht mittels Spenden und Bausteinen über einem Buchversand in KANADA dieses komplette Buch ins weltweite INTERNET zu geben, seit Ende letzten Jahres auch in englischer Sprache!
Email: scriptorium@wintersonnenwende.com

DOMSDORF bei Friedeberg; Kreis Freiwaldau
Das Kriegerdenkmal an der Hauptstrasse in DOMSDORF für die Gefallenen des 1.Weltkrieges von 1914 - 1918 wurde renoviert.
Leider wurden die deutschen Inschriften total entfernt und durch Texte in tschechischer Sprache ersetzt.

Übersetzung in Vorbereitung!

Der Völkermord an den Sudetendeutschen
Buch von Alfred BÄCKER.
Das Buch kann bestellt werden zum Preis von 19,80 Euro (zzgl. Versandkosten) über:
Theobaldgasse 19/4, 1060 WIEN; Telefon: 01/512 35 35 231 oder Email: bgst@fpoe.at
Oder bei: Sudetendeutsche Landsmannschaft, LG-Bayern, Hochstr. 8, 81669 MÜNCHEN

Der Autor Alfred Bäcker wurde am 19.10.1921 in BUDWEIS (Böhmen) geboren.
Er hat als Zeitzeuge das Schicksal der Sudetendeutschen miterlebt. In seinem Buch schreibt er über bisher unbekannte Geschehnisse und vor allem Zusammenhänge über den Völkermord an den Sudetendeutschen mit dem Ziel, daß in der Öffentlichkeit eine Vergangenheitsbewältigung stattfindet.

Der österreichische Völkerrechtler Felix ERMACORA, der zuvor lange als Gutachter der UNO tätig war, kam in einem Rechtsgutachten im Jahre 1991 zu dem Ergebnis, daß die Vertreibung in den Jahren 1945 / 46 den Tatbestand des Völkermordes erfüllt habe. Dies geschah unter anderem im Hinblick auf die grundsätzliche Schuldvermutung der Deutschen einzig und allein auf Grund ihrer Nationalität. Den Betroffenen wurde das Recht, sich vor Gericht zu verteidigen, verwehrt. Auch Frauen, Kinder und alte Männer wurden in tschechische Konzentrationslager getrieben und dort zu Hunderttausenden erheblich mißhandelt und teilweise zu Tode gefoltert.

Richard Assmann, akadem. Maler aus Troppau
Geboren am 27. November 1887 in Troppau, Bäckengasse 7.
Gestorben am 1.Juni 1965 in Fürstenhagen / Hessen.
Beigesetzt am 4. Juni 1965 auf dem Westfriedhof in München.

"Heimatvertrieben weil Deutsch geblieben"
Zum Gedenken an die Zwangsaustreibung der Sudetendeutschen aus ihrer Heimat in den Jahren 1945 - 1946.
Entwurf: Akademischer Maler R. Assmamm; 1954

Massaker aus Habgier
Am 28. Juli 1945 wurden im böhmischen "Braunauer Ländchen" 23 zumeist deutsche Frauen und Kinder ermordet.
Die Nachforschungen eines vor 78 Jahren in WEKELSDORF (Kreis Braunau, Ostböhmen) Geborenen kamen zunächst Deutschen wie Tschechen ungelegen. Man befürchtete eine Belastung der Beziehungen.
Doch vor allem junge Tschechen fordern heute eine offene Vergangenheitsbewältigung.
Vaclav HAVEL nannte das Massaker "verurteilungswürdig"
Ende März 1948 kamen die Mörder "aus Mangel an Beweisen" frei. Ein weiteres, 1989 eingeleitetes Verfahren wurde eingestellt.
Bei TEPLICE steht das heute einzige Mahnmal für deutsche Vertreibungsopfer in dem EU-Neuling Tschechien.
Gegner haben die meterhohe Stele demoliert, die Kanten abgeschlagen, versucht sie zu sprengen. Man hat sie mit Hakenkreuzen beschmiert und "SMRT NEMCUM" = "Tod den Deutschen", draufgeschrieben!
Das Buch "Gewalt und Terror im Bezirk Wekelsdorf (Ostböhmen)" soll dafür sorgen, dass die dort an Deutschen begangenen Gräueltaten unvergessen bleiben sollen!
Die Patenschaft für die Heimatvertriebenen aus der Stadt und dem Kreis Braunau hat 1955 die Stadt Forchheim / Ofr. übernommen.
In FORCHHEIM gibt es bereits seit 1959 ein Braunauer - Heimatmuseum und auch ein Archiv.
Mehr dazu findet man unter: www.braunau-sudetenland.de und unter: www.forchheim.de



Volks-Sagen aus dem Altvatergebirge
Gesammelt und herausgegeben von Gustav REINELT, Backnang 2005.

103 Sagen mit einem Vorwort auf 94 Seiten einschließlich 12 Bildtafeln mit insgesamt 28 Bildern.

Die Ablichtungen sind zum größten Teil aus dem Privatbesitz des Herausgebers.

Eine Anzahl der wiedergegebenen Bilder stammen aus dem Archiv der Heimatgruppe Zuckmantel e.V.

Die Reinschrift der Sagensammlung übernahm dankenswerter Weise Herr Gerhard Nickmann, Steinbach, Taunus.

Erhältlich ist das Buch bei:
Gustav REINELT, Posener Str. 6, 71522 BACKNANG; Telefon: 07191-60529
Hebammenkoffer und HOTZENPLOTZ
Die "Jägerndorfer Heimatstuben" bergen persönliche Erinnerungen. (Bericht aus FLZ vom 19.8.2005)
Dokumente und Gebrauchsgegenstände erzählen von der Zeit der Vertreibung.
Was in den "Jägerndorfer Heimatstuben" am Ansbacher Martin-Luther-Platz zu entdecken ist, hat nicht unbedingt musealen Wert.
Aber es hat für die Betroffenen einen enormen ideellen Wert als persönliche Erinnerung - und lässt für alle Besucher ein Stück Vergangenheit lebendig werden.
Wer zum Beispiel war jene Frau, die nach dem Zweiten Weltkrieg zusammen mit vielen anderen Deutschen ihre sudetenschlesische Heimat im Kreis Jägerndorf verlassen musste und auf dem Weg in eine ungewisse Zukunft ihren Hebammenkoffer mitnahm?
Dieser Koffer augestattet mit allerlei altertümlich aussehende Geburtshilfe-Utensilien, zählt zu den Ausstellungstücken in den "Jägerndorfer Heimatstuben".
Pauline KREUZ heißt die Hebamme, der die Gerätschaften samt Koffer einst gehörten. Mehr wissen wir nicht über sie, doch man kann sich vorstellen, dass sie vielleicht während des Transports in einem Eisenbahnwaggon gen Westen einem Baby, das sich ausgerechnet diesen ungünstigen Zeitpunkt ausgesucht hatte, um auf die Welt zu kommen, ins Leben geholfen hat. Vielleicht war es so.
Zu entdecken sind in den Heimatstuben auch etliche historische Fotografien, Landkarten und geschichtliche Dokumente aus Jägerndorf, das heute Krnov heißt, ferner von dort stammende alte Gebrauchsgegenstände aus Haushalt, Handwerk und Landwirtschaft.
Zu sehen sind außerdem Trachten und kunstvolle Klöppelspitzen aus HOTZENPLOTZ.
Ja, richtig gelesen, HOTZENPLOTZ - genau wie der weltberühmte Räuber mit dem schwarzen Rauschebart. Denn die Figur des berühmten Kinderbuchautors Otfried PREUSSLER hat ihren Namen von einem Ort ganz in der Nähe des einstigen JÄGERNDORF, wie in der Ausstellung ausführlich erläutert wird.
Geschildert wird auch die Geschichte der Patenschaft, die Ansbach für die Jägerndorfer übernommen hat.
Ziel des Patenschaftprojekts, an dem sich einige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg viele bayerische Städte beteiligten, war es demnach, den entwurzelten Vertriebenen zu helfen, sich wirtschaftlich, sozial und kulturell leichter eizugliedern.
Dass ANSBACH sich für eine Patenschaft für die Deutschen aus JÄGERNDORF entschied, hat nicht zuletzt mit der gemeinsamen Vergangenheit der beiden Städte zu tun: GEORG der FROMME, Markgraf von Brandenburg-Ansbach, hatte im Jahr 1523 das schlesische Herzogtum Jägerndorf gekauft, das unter den Hohenzollern-Fürsten bis 1622 eine Blütezeit erlebte und zu einem Zentrum der lutherischen Lehre wurde.
Die Jägerndorfer Heimatstuben am Martin-Luther-Platz 1 (Rückgebäude im alten Rathaushof) können von APRIL bis OKTOBER immer mitwochs von 14 bis 16 Uhr besucht werden.
Der Eintritt ist kostenlos!
Joseph Freiherr von Eichendorff
Geboren am 10. März 1788 auf Schloß Lubowitz bei Ratibor; gestorben am 26. November 1857 in Neisse / Schlesien
war ein bedeutender Dichter und Schriftsteller der deutschen Romantik.

Wünschelrute (Gedicht) 1835
Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort,
Und die Welt hebt an zu singen,
Triffst du nur das Zauberwort.

Heimweh
Wer in die Fremde will wandern,
Der muß mit der Liebsten gehn,
Es jubeln und lassen die andern
den Fremden alleine stehn.

Was wisset Ihr, dunkele Wipfel,
Von der alten, schönen Zeit?
Ach, die Heimat hinter den Gipfeln,
Wie liegt sie von hier so weit!

Am liebsten betracht ich die Sterne,
Die schienen, wie ich ging zu ihr,
Die Nachtigall hör ich so gerne,
Sie sang vor der Liebsten Tür.

Der Morgen, das ist meine Freude!
Da steig ich in stiller Stund
Auf den höchsten Berg in die Weite,
Grüß dich DEUTSCHLAND, aus Herzensgrund!


Die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus der Tschechoslowakei
Eine Dokumentation in 2 Bänden
Herausgegeben 1950 vom ehemaligen Bundesministerium für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte.
Aus der Reihe: Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa; Band II / Teil 1 und 2
Robert Hohlbaum
Schriftsteller, Dramatiker, Bibliothekar. Geboren am 28.August 1886 in Jägerndorf; gestorben am 4. Februar 1955 in Graz

Schlesischer Herbst
Nun steht der liebe Wald im roten Brand,
verbunden mit der Tannen dunkler Treue;
der Himmel wölbt sich in verklärter Bläue
fern über dem geschmückten Opferland.

Voll Brombeerruch die Luft - und immer neue
Prunkflammen schlagen aus der Höhenwand,
wie ein Geschenk aus Gotteshand
ist dieses Scheiden ohne Qual und Reue.

Kein Sterben ist´s. Denn winters am Kamin,
wenn Nebelgeister übers Bergland ziehn,
erwacht das Flammenglück aus Ast und Scheit.

Und wer in dieses Feuer gläubig lauscht,
der hört ein Wort. Es tröstet, singt und rauscht
hoch über Herbst und Schmerz: UNSTERBLICHKEIT

Die verlorene Heimat
Autobiographische Schilderungen von Irene BURDA aus HERMANNSTADT im Goldoppatal im ALTVATERGEBIRGE.
Hermannstadt gehörte zeitweilig zum Kreis Jägerndorf.
Dieses Büchlein (185 Seiten) kann direkt bei der Verfasserin bestellt werden zum Unkostenbetrag von 10.- Euro + 1.- Euro Versandkosten entweder über Telefon unter: 08331 / 5868 oder per email: kontakt@irene-burda.de
Ausführliche Informationen findet man im INTERNET unter: www.irene-burda.de

Unsere Mutter - Hermine Willmannn - pflegte öfters zu sagen:
"Vater und ich verkraften es zwar schwer, zweimal unser Haus aufgebaut zu haben und im Alter trotzdem nichts zu besitzen, trösten uns aber damit, alle Kinder wieder gefunden zu haben und hier in Freiheit ohne Unterdrückung leben zu dürfen !"


Leider ist dieses Büchlein seit einiger Zeit vergriffen und eine Neuauflage ist nicht geplant! STAND: 27. März 2008

ALTVATER - GESSLER - JÄGERNDORF
Den Original "ALTVATER - GESSLER - JÄGERNDORF - Kräuterlikör" (Eduard Gessler anno 1777) gibt`s nicht nur in ANSBACH bei der Fa. SCHLICHT in der Klopstckstrasse (Nähe TÜV), sondern jetzt endlich auch wieder in NÜRNBERG bei "FRÄNKIS - Getränkemärkte" zum Preis von 9.68 EURO

Er wird nach einem altem Rezept - in Lizenz für DEUTSCHLAND - hergestellt bei:
Fa. Rhön-Hessische Weinbrennerei A.und W. DWORZAK GmbH&Co KG, Leipzigerstr.143, 36037 FULDA; Telefon: 0661/96910-0;
Email: info@dworzak-fulda.de
Bestellungen werden dort auch direkt angenommen!
Der Firmengründer stammt aus RABERSDORF im Kreis Mährisch-Schönberg im Sudetenland.
Die Firma wird jetzt in der 3. Generation geführt von Herrn Peter Dworzak.
Mehr dazu findet man im Inernet unter: www.dworzak-fulda.de

Der "ALTVATER-Kräuterlikör" gehört zu den schon fast in Vergessenheit geratenen Würzkräuter-Likören.
Hierbei werden keine Bitterkräuter zur Herstellung verwendet.
Es gab auch einen MAGENBITTER ! (Er ist grün). Leider wurde mangels Nachfrage die Herstellung inzwischen eingestellt.

Nun eine Anekdote dazu - entnommem aus dem JHB, Folge 827:

"ALTVATER - GESSLER - JÄGERNDORF"
das war der Werbespruch des Likörfabrikanten GESSLER.

In Wien ging er von einem Kaffeehaus zum anderen, bestellte einen Kaffee und einen "ALTVATER".
Wenn der Kellner sagte er kenne den "ALTVATER" nicht, sprang GESSLER auf und schrie: "Dann brauche ich auch keinen Kaffee !" Geräuschvoll verließ er verärgert das Kaffeehaus.
Einige Stunden oder Tage später kam ein Vertreter und bot den "ALTVATER" an.


So war der Spruch "ALTVATER - GESSLER - JÄGERNDORF" weit über unsere Heimat hinaus bekannt !



Das größte MAHNMAL gegen VERTREIBUNG !
Der neue ALTVATERTURM steht auf dem WETZSTEIN bei LEHESTEN im südlichen Thüringer Wald im Kreis SAALFELD, unmittelbar an der Grenze zum Landkreis KRONACH / Ofr., direkt am Wanderweg "Der RENNSTEIG"
Erbaut wird er vom "Altvater - Turm - Verein e.V." unter der Leitung von Herrn Baumeister Dipl. Ing. Kurt WEESE
Der Verein verfolgt das Ziel, den ursprünglich im östlichen SUDETENLAND auf dem ALTVATERBERG (1492 m ü.N.N.) stehenden Turm in Deutschland originalgetreu als MAHNMAL gegen VERTREIBUNG und als Begegnungsstätte, Ausflugsziel und Aussichtsturm wieder zu errichten.

Spruch an der Eingangstür:
Man wir gefragt von Groß und Klein,
wann wird der Turm wohl fertig sein.
Ein Problem im großen und ganzen,
liegt schließlich auch an den Finanzen.
Darum helfen auch Sie, mit Ihren Spenden,
das schöne Bauwerk zu vollenden.


Der ALTVATERTURM hat jetzt im Turm ein Büro und zu erreichen unter der Nummer für Telefon oder FAX: 036653 26396
Die Postanschrift lautet: ALTVATERTURMVEREIN, Wetzstein 1, 07349 LEHESTEN
Dort kann man auch ein Taxi bestellen um vom nächsten Bahnhof "Steinbach am WAld" abgeholt zu werden!
Dies kann man auch unter der Telefonnummer 036653 / 22362 - am Besten nach 20 Uhr - direkt mit Herrn Dipl.Ing. RIMPL (2. Vorstand des Altvaterturmvereins) ausmachen
oder notfalls über das Fremdenverkehrsbüro der Stadt LEHESTEN. bei Frau GEORGI unter Telefon: 036653 / 260-0;
FAX: 036653 / 260-22 oder per email: stadtlehesten@web.de

Die GASTSTÄTTE im ALTVATERURM ist ab sofort von 10 bis 18 Uhr bewirtschaftet und unter Telefon-Nummer: 036653 / 26395 zu erreichen.
Achtung: Am DIENSTAG ist RUHETAG !
Für Reisegruppen über 10 Personen ist es zweckmäßig sich rechtzeitig vorher beim Wirt - verbindlich - Plätze reservieren zu lassen !

Der ALTVATERTURM - Parkplatz liegt in südlicher Richtung von Stadt LEHESTEN, an der Strasse nach BRENNERSGRÜN, ca. 2 km vom Ortsrand entfernt!

Der Weg vom ALTVATERTURM - Parkplatz bis zum Turm ist ca. 900 Meter und leicht ansteigend.
Man kann die Forststrasse oder den danebenliegenden Wanderweg benutzen, dieser ist im Winter die Ski - LOIPE!

Die Strasse zum Turm gehört dem Forstamt!

Regelung zur Anfahrt zum "Neuen ALTVATERTURM"
Busse und Pkw mit überwiegend älteren Besuchern wenden sich vorher an das "Thüringer Forstamt" in 07349 LEHESTEN, Breite Str. 27; Telefon: 036653-3020 um dort eine Genehmigung für die Zufahrt zum Turm zu erhalten.
Für Busse werden 10 Euro und für Pkw 4 Euro Maut erhoben.

Den schönsten Blick auf den noch entfernten ALTVATERTURM hat man auf der Strasse oberhalb von TSCHIRN in Richtung BRENNERSGRÜN.

Parkplätze für WOHNMOBILE gibt es im "Schieferpark LEHESTEN"; Telefon: 036653 / 26050 oder / 2605260

Für alle welche an den Einweihungsfeierlichkeiten nicht teilnehmen konnten gibt es einen Film.
Er ist professionell erstellt und gibt auch eine Kurzbeschreibung des Turmes und behandelt seine Geschichte.
Die Laufzeit berträgt 55 Minuten.
Man kann ihn bei Herrn WEESE direkt bestellen, entweder mit Email unter: kurt.weese@altvaterturm.de
oder per Telefon: 06443-3386 oder per FAX: 06443 810507.

Als Video kostet er 22,50 und als DVD 23,50 Euro jeweils komplett mit Verpackung und Porto.

Interessantes zu sehen gibts auch unter: www.altvaterturm.de oder www.lehesten.com
oder: www.lehesten.de und auch unter: www.bismarcktuerme.de


Gedenktafel an der Südostseite des Altvaterturmes über den Jägerndorfer Elends-Todesmarsch nach Grulich und den 4 Jägerndorfer Lagern
Der Text lautet:
Jägerndorfer Elends-Todeschmarsch nach Grulich vom 22.6. bis 28.6.1945
Organisiert durch Tschechen für 2000 Jägerndorfer
Jägerndorf 22. Juni 1945 - Würbenthal 22.6. - Freiwaldau 23.6. - Weigelsdorf 24.6. - Mährisch Altstadt 25.6. - Grulich 28.6.1945.
Unser Gedenken gilt den tausenden Opfern die beim Elendsmarsch und in den 4 Jägerndorfer Lagern
Burgberglager - Lager Troppauer Straße - Türmitzlager - Mösniglager durch tschechische Gewalteinwirkung sterben mussten!
Freundeskreis Ansbach Jägerndorf / gestiftet von Dr. Heinz Blaschke
Die neue Aussichtswarte
auf dem MELZERBERG bei MÖSNIG.
Ein Original - Nachbau wie sie früher einmal war im Herbst 2002.

Errichtet 1894 durch Baumeister LATZEL.
Neubau 1934 durch Baumeister FRANKE.
60 Jahre Vertreibung aus der Heimat
SAUBSDORF als Beispiel

Allen Saubsdorfer Familien gewidmet von Ihrem Ortsbetreuer Ernst OSTERRIED mit Ehefrau Anni, geb. Kretschmer.

Dieses Büchlein ist zu beziehen gegen eine entsprechende Spende oder Unkostenbeitrag mit Versandkosten bei:
Ernst OSTERRIED,
Weiherstr. 11,
86551 AICHACH;
Telefon: 08251-53189;
Telefax: 08251-4785;
Email: ernstosterried@t-online.de
Vinzenz Priessnitz
Vinzenz PRIESSNITZ wurde anlässlich seines zweihundertsten Geburtstages mit einem Eintrag im Kulturkalender der UNESCO geehrt.

"Es ist nicht die Kälte, die heilt, sondern die Wärme, die durch das kalte Wasser erzeugt wird."
Vinzenz Priessnitz 1799 - 1851



Zuckmantel
Die Apotheke in Zuckmantel hatte Herr Dr. Waldemar DORDA gepachtet.
Er war der Onkel von Herrn Wolfgang Dorda M.A..
Es war keine Filiale der Jägerndorfer Apotheke Dr. Dorda.

Die erste Apotheke in Zuckmantel gab es 1871.
Grabräuber bei Ebay
Das Hinterlassen GRABRÄUBER ...

Erkennungsmarken und persönliche Gegenstände von Soldaten weder kaufen noch verkaufen!

"Wenn die Erkennungsmarke vom Körper fortgenommen wird, ist das eigenlich wie der zweite Tod des Soldaten ..." (ein Umbetter des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V.)

"Für die Friedens- und Versöhnungsarbeit des Volksbundes engagieren sich viele Tausend junge Menschen. Sie setzen sich für den grenzüberschreitenden Dialog, für gute Nachbarschaft und Verständigung ein. Dieses Bestreben wird durch GRABPLÜNDERUNGEN und GRABSCHÄNDUNGEN in Frage gestellt. Deshalb wende ich mich auch im Namen unserer Partner in der europäischen Jugend- und Friedensarbeit gegen alle, die den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft ihre Achtung verweigern."
Reinhard Führer, Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Gedenktafel: Der Brünner Todesmarsch 1945
Brünner Todesmarsch 1945
Der Weg des Fußmarsches:
Brünn (mährische Landeshauptstadt), Raigern, Pohrlitz, Nikolsburg, Draisenhofen, Wien

Gewidmet den Opfern, die in den Monaten nach dem zweiten Weltkrieg gedemütigt, geschlagen, gequält, vergewaltigt, aus ihrer Heimat vertrieben und ermordet wurden.
BRUNA, Heimatverband der Brünner Deutschen

Entwurf: Ernest Potuczek-Lindenthal
Modell: Markwart Lindenthal
Gießerei: Fa. Rinker, Sinn
Der Transport der Tafel von der Gießerei zum Altvaterturm erfolgte durch Herrn WEESE

Gestiftet wurde das großartige Bronze-Relief durch eine große Zahl ehemaliger deutscher Bürger der Stadt BRÜNN im Jahre 2004

"Der Entwurf geht zurück auf meines Vaters Scherenschnitt-Gruppe "Brünner Totentanz", den er schon vor vielen Jahren für die BRÜNNER-Heimatstube im Prediger in SCHWÄBISCH GMÜND schnitt.
Mit seiner (der jetzt kurz vor seinem 90. Geburtstag steht) Hilfe formte ich den Zug der Vertriebenen vor der nach seinwm Scherenschnitt gestalteten Stadtsilhouette.
Der Text war nach meinem Vorschlag im BRUNA-Vorstand beraten, geändert und beschlossen worden.
Markwart LINDENTHAL im November 2006."
Die Dr. Eduard- BENESCH-Brücke über die Elbe in AUSSIG
Der Hilfsverein Aussig im Kampf um das Opfergedenken.
Ringen um die richtigen Worte.
Jahrelang bemühte sich der Hilfsvertein Aussig um eine Gedenktafel für die Opfer des Massakers vom 31. Juli 1945.
Nachdem man sich mit den Vertretern der Stadt AUSSIG über einen entsprechernden Text nicht einigen konnte,
so wurde beschlossen am neuen ALTVATERTURM - dem größten Mahnmal gegen die VERTREIBUNG -
eine Gedenktafel mit einem aussagefähigen Text anzubringen.
Die Gedenktafel am neuen Altvaterturm auf dem Wetzsten bei Stadt LEHESTEN im südlichen Thüringer Wald
"Zum Gedenken an die unzähligen Deutschen Männer, Frauen und Kinder
die bei dem Massaker auf der Elbebrücke in Aussig am 31. Juli 1945 ermordet wurden.

Aus der Stadt und dem Landkreis Aussig in Nordböhmen wurden in den Jahren 1945 und 1946 auf Grund der BENESCH - Dekrete
92000 DEUTSCHE vertrieben.

Tausende kamen dabei um ihr Leben.

Hilfsverein Aussig e.V., München"

Auch im INTERNET zu finden unter: www.hilfsverein-aussig.de > Unsere Heimat > Gedenktafel am ALTVATERTURM

Diese Bronze-Relieftafel wurde am 28. August 2005 an der Aussenfassade angebracht.

Entwurf und Form: E. Grünwald, Bildhauer, Ammerland
Guss: M.-A. Hofmeister, Kunstgiesserei, Höhenrain
Zuckmantel 1924
Festschrift zur 700 Jahrfeier der Stadt Zuckmantel und eine Rückschau auf die jüngere Ortsgeschichte von Dr. V. Wolff
Diese Broschüre hat 54 Seiten und weitere 29 Seiten mit Geschäftsanzeigen.

Dieses Sammlerstück hat ein Heimatfreund im INTERNET entdeckt und über Ebay ersteigert.
Das Amtliches Telefonbuch von 1940
für den Bezirk der Reichspostdirektion TROPPAU.

Das Buch umfasst 48 Seiten im Format DIN A4 und beeinhaltet das ganze Ost-Sudetenland des Regierungsbezirks Troppau
mit seinen 15 Landkreisen von BÄRN bis ZWITTAU.

Von einem Landsmann kann man davon eine CD gegen einen Unkostenbetrag bekommen.

Anfragen unter Telefon mit AB: 0911-466317
oder per Email: info@jaegerndorf-sudetenland.de
Die Stadt Zuckmantel ....
im Kreis FREIWALDAU mit ihren Nachbarn 1918 - 1938
Soziale Bedrängnisse und staatliche Not in der sudetendeutschen Grenzregion des Altvatergebirges
NEUERSCHEINUNG (186 Seiten)
Als Ergänzung der 2004 erschienenen Studie über "Zuckmantel in der Sudetenkriese 1938" erschien im Herbst 2007 von gleichen Verfasser dieses Buch.
Die Geschichte dieser Grenzregion des Altvaterlandes wird an wesentlichen Beispielen aus der Sotialgeschichte und anhand wichtiger Ereignisse bei den politischen Abläufen in der Zeit von 1918 bis 1938 dargestellt. Das Verhalten der betroffenen Menschen wie ihre Metalität stehen im besonderen Blickpunkt des Verfassers und sollen vor dem Vergessen bewahrt bleiben.
Zahlreiches Bildmaterial, zum Teil bisher unbekannt, unterstützt das Vorhaben.

Diese Arbeit widme ich der "Zuckmantler Heimatgruppe" mit einem Dank für die zahlreichen Hinweise auf die jüngere Geschichte ihrer Stadt und der Nachbarschaft.
Mein Dank gilt auch allen Helfern aus der nördlichen Grenzregion des Altvaterlandes, die mit Intertviews, Berichten und Bildmaterial zum Gelingen beigetragen haben.
Besonders ist hier meine Frau Maria, geb. Herrmann, zu nennen. Heidmühle / Friesland, im Herbst 2007

Das Buch kann bestellt werden bei:
Dr. Julius GRAW, Heinrich-Tönjes-Str. 43, 26419 SCHORTENS 1 - Heidmühle; Telefon: 04461 / 8663
Der Preis beträgt: 21,50 Euro + Versandkosten + 2.- Euro


Ansbacher Chronik
Kleine Residenz - Große weite Welt
Herausgegeben 1979 von Hermann DALLHAMMER
und der Mitwirkung von Herrn Werner BÜRGER, Stadtarchivar und Museumsleiter
Der JÄGERNDORFER - HEIMATBRIEF (JHB)
ist für die HEIMATVERTRIEBENEN und deren Nachkommen aus dem ganzen politischen Bezirk Jägerndorf bestimmt.
Er dient als Meinungs- und Erfahrungsaustausch sowie der Beratung und kulteriellen Betreuung der in Deutschland und der ganzen Welt verstreut lebenden Landsleute.
Unzählige Geschichten, Berichte, historische Ereignisse, persönliche Erlebnisse, Darstellung des Lebens von früher, Sitten und Bräuche, Humor usw. machen diese Lektüre zu einem unverzichtbaren Begleiter.
Er erscheint monatlich - ununterbrochen - seit 1949.
Mehr dazu unter: www. Burgberg-Verlag.Grettstadt.de;
Telefon: 09729 / 256;
FAX: 09729 / 908019;
Email: ulftrap@aol.com


Der Heimatbrief ist die letzte Brücke zur Heimat.
Landsleute haltet ihm die Treue und empfehlt ihn auch Euren Verwandten, Bekannten und auch Euren Nachkommen.
Das Mitteilungsblatt des "Freundeskreises zur Förderung der Patenschaft Ansbach - Jägerndorf"
"DER JÄGERNDORFER" ist jetzt ab Januar 2004 im JHB integriert und erscheint somit monatlich.




Die Pfarrbriefe für das Dekanat HOTZENPLOTZ und Umgebung (1946 -1970)
Gerade in 2. Auflage erschienen:
Liebe Landsleute und Freunde des Hotzeplotzer Ländchens!
Hocherfreut darüber darf ich Ihnen mitteilen, dass die "Hotzenplotzer Pfarrbriefe für das Dekanat Hotzenplotz und Umgebung (1946 - 1971)" gerade in 2. Auflage erschienen sind.
Ministerialrat a.D. Heimo BIEDERMANN hat mit den "Hotzenplotzer Pfarrbriefen" seinen Landsleuten einen unschätzbaren Dienst erwiesen, der nicht hoch genug zu beurteilen ist.
Heimo Biedermann hat sich um seine HOTZENPLOTZER in der Tat verdient gemacht, denn die "Hotzenplotzer Pfarrbriefe" sind ein Spiegel unseres Sudetendeutschtums in all seien Facetten und zudem wahrhaft ein bibliophiler Glanzpunkt in jedem Bücherschrank.
Wer das kostbare Buch ( ca. 600 SEITEN) erstmals oder nochmals bestellen will, kann dies tun direkt bei
Heimo BIEDERMANN zum Preis von 25 EURO je Stück (zzgl. Verandkostenanteil);
Telefon: 02223 / 22866, FAX: 02223 / 26623 bzw. über Anschrift: Lommerwiese 49, D - 53639 KÖNIGSWINTER
Herzlichst danken wir alle Herrn Ministerialrat a.D. Heimo BIEDERMANN für diesen wunderbaren Band über seine geliebte Heimatstadt HOTZENPLOTZ

Am 13. Februar 2009 ist Heimo BIEDERMANN verstorben !

Ein Sudetendeutsches Vermächtnis

Mit diesem Buch wird das Lebenswerk eines überaus tüchtigen Sudetendeutschen gewürdigt.
Damit soll auch seiner Menschlichkeit und inniger Heimatliebe ein Denkmal gesetzt werden.
Unserer Jugend mag dies ein Ansporn sein, sich der Wurzeln ihrer Herkunft bewußt zu bleiben und die Verbundenheit mit der sudetendeutschen Heimat zu pflegen.

Dieses Buch liegt in den Jägerndorfer Heimatstuben in ANSBACH auf und kann gegen eine Spende abgegeben werden!


Die GEDENKSTÄTTE auf dem BURGBERG bei Jägerndorf
Am 27. September 1936 wurde auf dem BURGBERG im Beisein des Weihbischofs SCHINZEL und des Jägerndorfer Bürgermeisters RICHTER die Gedenkstätte für den Komponisten E. S. ENGELSBERG sowie für die Dichter Viktor HEEGER und Bruno Hanns WITTEK enhüllt.
Den Entwurf der Anlage fertigte Architekt Oskar Wittek, ein Bruder des Dichters Bruno Hanns WITTEK, die Kopfplastiken stammen von dem Bildhauer Josef OBETH aus Groß-Krosse.
Mit dem Denkmal sollte das Andenken dreier schlesischer Kunstschaffender erhalten bleiben.

Dazu ein Beitrag aus dem JHB vom Januar 2005, Seite 9 - 10
Bruno Hanns WITTEK, der Jüngste der früh Verstorbene der drei großen Schlesier, wäre am 15. Februar 110 Jahre alt, und wir denken am 27. Januar an seinen 70. Todestag.
Geboren in Freudenthal verlebte er seine Jugend- und Schulzeit in Jägerndorf, wo sein Vater, ein Bürgerschullehrer, später Schulrat war.
Ein begonnenes Studium für Bodenkultur scheint ihn nicht befriedigt zu haben; das Germanistikstudium unterbrach der 1. Weltkrieg. Das freiere Wirken eines Journalisten gab ihm schließlich die Gelegenheit, in seinem Sinne zu wirken. Die schlesische Landeshauptstadt TROPPAU wurde seine Wirkungsstätte als Redakteur der Zeitung "Deutsche Post" sowie zeitweilig als Herausgeber oder Schriftleiter von weiteren Kulturzeitschriften wie "Heimat" und "Höhenfeuer" (teilweise in unserem Jägerndorfer Heimatarchiv in ANSBACH vorhanden).
Einen weiteren Umkreis erreichte er mit seinen Dichtungen. In seiner kurzbemessenen Lebens- und Schaffenszeit entstanden mehr als 10 Buchveröffentlichungen, verlegt nicht nur in Heimatverlagen, sondern auch in DRESDEN und BERLIN: Gedichtsammlungen ("Mutter deine Lieder) - Novellenbände("Romantischer Garten", "Erzähltes Erbe") - vor allem Romane ("Peter Leutrecht", Die Heimkehr des Andreas Loschner" u.a.)
Sein großer Kudlich-Roman von 1927 "STURM überm ACKER" hat Hans Kudlich wohl erst zum "Bauernbefreier" gemacht. - 1955 erschien davon eine Neuauflage: Bundespräsident Theodor Heuß hat das Werk in einem ausführlichem Vorwort gewürdigt.
Einer Jägerndorferin, Nichte von Bruno Hanns WITTEK, verdanken wir es, dass unser Heimatarchiv über die meisten Werke des Dichters verfügt.
Der Zufall will es, dass 2005 auch Gedenkjahr für die beiden anderen großen Schlesier, denen neben Bruno Hanns Wittek das Ehrenmal auf dem Burgberg gesetzt wurde.

E. S. Engelsberg, eigentlich Eduard SCHÖN aus Engelsberg, wurde am 23. Januar 1825 geboren.
Er studierte Jura und war später höherer k.u.k. Beamter im Wiener Finanzministerium.
Bekannt wurde er jedoch als Komponist und beliebt durch seine Liedkompositionen.

Viktor HEEGER ist uns vertrauter durch seine Mundartdichtung. Auf den 5. August diese Jahres fällt sein 70. Todestag.
In unserer Jugendzeit waren durch die allenthalben aufkommenden Volksbühnen seine vielgespielten Mundartstücke wie "Die Wunderkur" oder "Der Pfeifla-Schuster" allen bekannt.
Nicht weniger galt das für seine Mundarterzählungen, die "Geschichten vom alden Haiman", "Köpernikel und Arnika" oder die KOPPENBRIEFE.


Hanns CIBULKA, Schriftsteller
Geboren in Jägerndorf am 20. September 1920;
gestorben am 20. Juni 2004 in GOTHA /Thüringen.

Siebzig Jahre
über die Runden gekommen
mit Gelbsucht, Ruhr und Malaria,
mit einem Eisensplitter
in den Knochen.
Die mährische Kindheit
eingebracht ins Thüringer Land,
auf der Tenne der Jahre
mit dem Dreschflegel gedroschen das Korn,
auf den Bergen gelebt,
und in den Tälern der Schuld,
dem eigenen Gewissen die Treue gehalten,
Bruder gewesen allem, was lebt,
ich hatte immer noch ein Stück Himmel über mir,
und das ist viel in einem Jahrhundert
wie diesem ...

aus "Die Heimkehr der verratenen Söhne"

Zu den wichtigsten Arbeiten des Lyrikers und Erzählers gehören die "Ostseetagebücher" 1990), "Thüringer Tagebücher" (1993), "Tagebuch einer späten Liebe" (1998), "Am Brückenwehr" (1994), "Die Heimkehr der verratenen Söhne" (1996) sowie "Sonnenflecken über Pisa" (2000).
Mit "Swantow" (1982) übte er offene Kritik an der Umweltpolitik der DDR, und fiel damit bei der DDR-Führung in Ungnade.
Die Erzählung "Swantow" wurde fast ein heimliches Manifest der aufkommenden DDR-Ökobewegung.

Cibulka erhielt 1973 den Lois-Fürnberg-Preis, 1978 den Francesco-de-Sanctis-Preis, 1978 den Johannes-R.-Becher-Preis, 1979 den Kulturpreis der Stadt Gotha, 1982 das Diploma di merito Accademie Italia, 1988 die Ehrenprofessur der Florida State University, 1991 den Sudetendeutschen Kulturpreis und 2000 den Erwin-Strittmatter-Preis.
Cibulka war 3 mal verheiratet und hat zwei Kinder.



Hanns CIBULKA - Tagebücher
Sizilianisches Tagebuch; Aufzeichnungen 1960
Umbrische Tage; Aufzeichnungen 1963
Sanddornzeit; Aufzeichnungen von 1971 auf Hiddensee
Dornburger Blätter; Aufzeichnungen 1972
Liebeserklärung in K; Aufzeichnungen 1974

Erschienen 1976 im Mitteldeutschen Verlag, Halle (Saale)

Eine Heimatfreundin hat diese seltene Buch jetzt entdeckt und uns zukommen lassen!

Vielen herzlichen Dank dafür!
Rückblick: JHB April 1986, Seite 125
Herr Prof. Dr. Johannes HAMPEL / Lobenstein / Klein-Herrlitz / Troppau, jetzt in Augsburg, übermittelt uns ein paar Zeilen zum Schmunzeln von seiner Reise in unsere alte Heimat:
Am Grenzübergang studierte der tschech. Zollbeamte lange meinen Paß.
"Aus Troppau sind Sie?" und als ich dies in seiner Sprache bestätigte, bemerkte er sehr verbindlich: "Ich bin auch Troppauer, also sind Sie doch einer von uns!" -
"Ja, aber 1946 hat man mich rausgeschmissen."
Er darauf spontan: "Mensch, hast Du ein Glück gehabt!"

OSDUN = ABSCHIEBUNG
Man hat diesen Begriff bei den deutsch-tschechischen Verträgen von tschechischer Seite bewusst gewählt um das Wort "Vertreibung" = Vyhani oder "Austreibung" zu vermeiden.
"N" > Nemcina >> ? Nepritel = Feind ? = Staatsfeind
Siehe dazu Hinweis im JHB ....


Die KUDLICH - WARTE auf dem Wachberg bei Lobenstein
Die 1913 errichtete Kudlich-Warte in LOBENSTEIN bei JÄGERNDORF wurde unter der Federführung des "Freundeskreises Bauernbefreier Hans KUDLICH e.V.mit Sitz in BURGHAUSEN" in enger Zusammenarbeit mit der heutigen Gemeinde Lobenstein (Uvalno) vollständig renoviert und am 1.10.2000 wieder feierlich eröffnet.
Dr.Hans KUDLICH geboren in Lobenstein 1823, gestorben 1917 in HOBOKEN / USA, damals jüngster Abgeordneter des Österreichischen Reichstages; Begründer des 1848 verabschiedeten "Bauernbefreiungsgesetztes"; floh ins Ausland und wurde in Abwesenheit zum Tode verurteilt.1853 nach Amerika ausgewandert und ließ sich dort als Arzt nieder. Nach der Aufhebung des Todesurteils gegen ihn 1867 kehrte er nach Österreich zurück und schrieb in seinem Geburtsort seine "Rückblicke und Erinnerungen" nieder.
Trotz seiner Heimatliebe konnte er sich nicht zu einer dauerhaften Rückkehr entschließen, da er nach eigenen Worten, die Freiheitsluft Amerikas zu lange geatmet hat.
Er hat nicht nur deutsche und österreichische, sondern auch tschechische und polnische BAUERN vom ROBOT und ZEHENT befreit!

WALLSTEIN
Mit seinen Ortsteilen Groß- und Klein-Wallstein und Verlorenwasser im Kreis JÄGERNDORF war der 1. Ort im Kreis Jägerndorf mit seinem eigenen INTERNETAUFTRITT.
Anzusehen unter: www.wallstein-sudetenland.de

Die Übersicht über die Gefallenen des letzten Weltkrieges ist einmalig!
Die Presseberichte-Übersicht und die direkte Vorstellung von BÜCHERN mit Ansicht und Beschreibung ist sehr anschaulich gemacht.
Dank dem WEBMASTER Herrn Peter A. FREITAG ! Email: webmaster@wallstein-sudetenland.de

Rechts zu sehen: Der GEDENKSTEIN auf dem Friedhof in STRASS / Nersingen, Landkreis Neu-Ulm >>
Der NIKLASDORFER Heimatbote Weihnachten 2006
Liebe Landsleute,
besinnliche Stunden zum Weihnachtsfest und Gesundheit und Gottes Segen für das kommende Jahr 2007
wünschen in heimatlicher Verbindenheit
die Herausgeber:
Monika und Martina FIEGER, Am Kapf 9, 89343 JETTINGEN-SCHEPPACH; Telefon: 08225-2542
und
Vera SCHEURER, Bgm.-Josef.Schmid-Str. 15, 89361 LANDENSBERG; Telefon: 08222-2620

Wer ist blind?
Der eine anderer Welt nicht sehen kann.
Wer ist stumm?
Der zur rechten Zeit nichts Liebes sagen kann.
Wer ist arm?
Der von allzu heftigem Verlangen Gequälte.
Wer ist reich?
Dessen Herz zufrieden ist.


SLÖ-Aktivgruppe gegründet - gegen das Verschweigen
Wir leben in einer Zeit, in der sich der Staat immerv mehr zurückzieht, Macht und Kompetzenzen an Private, vor allem die großen Konzerne, abgibt. Das heißt, das Macht und Entscheidungen weg von den gewählten Volksvertretern - hin zu Managern und Journalisten wandern. Das Ganze nennt man Globalisierung.
Damit gibt es aber auch veränderte Voraussetzungen für die Einflußnahme auf unsere Umwelt. Nicht mehr gewählte Volksvertreter, sondern Manager und Journalisten entscheiden in rasch steigendem Ausmaß über unsere Welt.
Die rasch wachsende Bedeutung der sog. "Zivilgesellschaft" (privater Intertessenvereinigungen) zeigt, wie heute Meinung und Medien gesteuert werden.
Das gilt auch für uns Sudetendeutsche.
Deshalb bauen wir ab sofort eine Europaweite AKTIVGRUPPE auf, die mithelfen soll unsere Interessen zu vertreten.
AUFGABE:
Mitwirkung an der Meinungsbildung im Lande. D.h. beispielsweise deutlich gegen das Verschweigen der deutschen Orts- und Flurnamen in Böhmen, Mähren und Österr. Schlesien auftreten - zu verlangen, daß man in deutschsprachigen Medien neben den tschechischen auch die jahrhundertealten deutschen Namen verwendet.
Berichtet z.B. der ORF also wieder einmal vom Schispringen aus LIBEREC und verschweigt, daß diese Stadt bis zur Vertreibung von 1945 immer REICHENBERG geheißen hat und praktisch ausschließlich von Sudetendeutschen bewohnt war, dann wird unsere Aktivgruppe tätig.
Das gilt natürlich auch für (gar nicht so seltenen) Behauptungen, die kollektive Vertreibung der Sudetendeutschen aus ihrer Heimat 1945 - 1949 sei gerechtfertigt gewesen, die Sudetendeutschen seinen alle Nazis gewesen und ähnliche haarsträubende Aussagen.
METHODEN:
Wir vertreten unsere Anliegen mittels höflicher und sachlicher Briefe an die jeweils Verantwortlichen. Da wir in einer immer schnellebigeren Zeit leben, sind E-Briefe (Emails) unf Faxe schneller als Briefe auf dem Papier.
Denn letztere treffen oft erst dann ein, wenn das Anliegen schon wieder vergessen ist. D.h. unsere Aktionen werden möglichst per E-Post und FAX organisiert und durchgeführt, wenn nicht andeers möglich auch mittels Briefpost.



Ein Schriftsteller aus dem Ostsudetenland (Stadt HOTZENPLOTZ im Kreis Jägerrndorf)
Die Heimatvertriebenen aus dem Ostsudetenland im Landkreis Donau-Ries (Bayern)
Die Erforschung des Schaffens von Josef Walter KÖNIG, eines Schriftstellers aus dem Ostsudetenland (geboren in der Stadt HOTZENPLOTZ)
von Jana FRICOVA.

Wissenschaftliche Arbeit für die Universität Presov in der Slowakischen Republick zur Erlangung des akademischen Grades "PaedDr."
Herausgegeben vom Brückenstadt Verlag, Donauwörth 2006; ISBN 3-937002-05-7
Unmittelbar an der damaligen Grenze zwischen der Tschechoslowakischen Republik und dem Deutschen Reich, an der jetzigen tschechisch-polnischen Grenze liegt das Städtchen HOTZENPLOTZ (jetzt Osoblaha). Dieser Hinweis ist nicht unwichtig, wenn man verstehen will, warum sich der am 16. Februar 1923 in HOTZENPLOTZ, Kreis Jägerndorf, geborene Josef Walter König des Pseudonyms "Walter Grenzer" bedient. Eigentlich fühlte er sich aber im Kreis Freudenthal so richtig zu Hause, denn sein Vater, Josef König, stammte aus Koschendorf, sene Mutter, Anna geb. Nießner, aus Nieder-Wildgrub. Der Beruf des Vaters hatte die Entscheidung für den "Ort der Geburt" beeinflusst, denn er war als Gendarmeriebeamter an der Grenze, nach Hotzenplotz, versetzt worden.

Erinnerungen an Flucht und Vertreibung vor 60 Jahren
Flüchtlinge und Vertriebene aus dem Landkreis ROTH (bei Nürnberg) berichten

Sonderheft der heimatkundlichen Schriftenreihe des Landkreises ROTH 2006.
Auf 177 Seiten mit vielen alten Fotos werden 23 Erlebnisberichte dargestellt.

Diese Sonderheft ist erhältlich über
das Landratsamt ROTH - Kultur und Tourismus - 91152 ROTH, Weinbergweg1, Telefon: 09171 / 81-329,


oder das Haus des Gastes in HILPOLSTEIN, Maria-Dorothea-Str. 8, 91161 HILPOLSTEN, Telefon: 09174 / 9076570,

oder das Infozentrum ENDERNDORF, ENDERNDORF1, 91174 SPALT, Telefon: 09175 / 688

oder über den Buchhandel zum Preis von 4.80 Euro

Druck: Druckerei Haider, ROTH; ISSN 0724-1100 (2000 / 06)
Ansbach und seine Partnerstädte
Die Stadt Ansbach unterhält seit 1960 eine Partnerschaft mit der Stadt BAY CITY in USA (Michigan).

Seit dem 17. Juli 1968 mit der Stadt ANGLET in Südfrankreich (Baskenland).

Seit 2004 einen Kooperationsvertrag mit der Stadt JINGJIANG in China.

Seit 2006 eine Partnerschaft mit der spanischen Stadt FERMA.

Näheres dazu im INTERNET unter: www.ansbach.de >>> Partnerstädte

Fort von daheim
"Meine Geschichte der Vertreibung"
von Brunhilde Hertrich aus Röwersdorf


Wer das Büchlein bei der Autorin bestellen will kann dies tun bei:
Brunhilde HERTRICH, Heimgasse 17, 96132 SCHLÜSSELFELD (Aschbach)
oder per Telefon unter: 09555 - 285.

50 Jahre nach der Vertreibung
"Mutti, sind Deutsche schlechter als andere Menschen?"
Tatsachenbericht von Eleonora Schwella aus Jägerndorf

Dieses Büchlein liegt in den Jägerndorfer-Heimatstuben in der Patenstadt ANSBACH auf und kann dort während den Besuchszeiten gegen einen Unkostenbetrag mit Spende abgegeben werden!
Man kann sie aber auch direkt bei der Autorin telefonisch bestellen unter: 0721 / 670 838

Dieses Büchlein gibt es auch in tschechischer Sprache!
50 let po vyhnani
"Mami, jsou Nemci horsi nez ostatni lide?"
Grabstein der letzten Heidebrünnel-Wirtin
Auf dem Friedhof neben der Kirche in THOMASDORF ist der Grabstein in einem sehr bedenklichem Zustand und droht nach vorne zu fallen.

Ein Kostenvorschlag ist in Auftrag gegeben.

Spender für die Sicherung des Grabsteines werden dringend gesucht!
Fiebischscholze und Puper
Eine Kindheit zwischen Röwersdorf unf Rausen (im Kreis JÄGERNDORF.)
Der Verfasser wurde 1931 in Freudenthal geboren und wohnte dann bis zum 2. April 1946 in RÖWERSDORF.
Diese Büchlein, mit 124 Seiten, kann direkt beim Verfasser angefordert werden unter der Anschrift:
Herwig SCHARBERT, Niederaustr. 10, 83413 FRIDOLFING

"Wir haben unsere Heimat verloren. Heimatlose sind Fremdlinge auf dieser Erde. Gott hat die Menschen in ihre Heimat hineingestellt. Den Menschen mit Zwang von seiner Heimat trennen, bedeutet ihn im Geiste töten.
Wir haben diese Schicksal erlitten und erlebt. Daher fühlen wir uns berufen zu verlangen, daß das Recht auf die Heimat als eines der von Gott geschenkten Grundrechte der Menschheit anerkannt und verwirklicht wird."
Aus der " Charta der Heimatvertriebenen" vom 5. August 1950
Mährisch-Schlesisches Heimatmuseum KLOSTERNEUBURG
Mährisch-Schlesisches Heimatmuseum
Rostockvilla, Schießstattgasse 2, A -3400 KLOSTERNEUBURG

ÖFFNUNGSZEITEN: Dienstag 10 bis 16 Uhr, Samstag: 14 bis 17 Uhr, Sonn- und Feiertage: 10 bis 13 Uhr
Im INTERNET zu finden unter: http://www.mshm.at ; Email: information@mshm.at
Informationen während der Öffnungszeiten über Telefon: 02243-444-287.
Ansprechpartner: Obfrau Anneliese OLBRICH, Telefon: 02242/5203 oder Elisabeth URSCHLER, Telefon: 02242/38770
Das Mährisch-Schlesische Heimatmuseum in der Rostockvilla dokumentiert die Geschichte und das Schicksal der Sudetendeutschen, besonders aus Gebiet Österreich-Schlesien und Nordmähren (Reg. Bezirk TROPPAU).
Viele Exponate dieses Museums sind wahre Raritäten und wurden oft erst durch mühevolle Kleinarbeit von den Museumsbetreibern ergattert.
Jedes Jahr finden auch Schwerpunktausstellungen zu diesem Themengebiet statt.
SAMMLUNGSGESCHICHTE:
Um 1900 war es zur Gründung des Vereins der "Österreich-Schlesier" in WIEN gekommen, welcher sich zur Erhaltung schlesischen Kulzurgutes zum Ziel gesetzt hatte. Das "Erste österreichisch-schlesische Heimatmuseum in WIEN" konnte von 1957 bis 1968 in einer Privatwohnung besichtigt werden.
Nach dem Anwachsen der Bestände und der Gründung des "Verein des mährisch-schlesischen Heimatmuseums", übersiedelte das Museum 1973 nach KLOSTERNEUBURG, wo es am 23. 11. 1975 offiziel eröffnet wurde.

Zuckmantler Festschrift 2000
Stadt JOHANNESTHAL
Das Denkmal am Stadtplatz ist renovierungsbedürftig!
Das Kriegerdenkmal in KROTENDORF
Errichtet 1924.

In Vorbereitung
Der EISLAUFPLATZ in JÄGERNDORF
In Vorbereitung
Die E-.S.-Engelsberg- Gedenkstätte am Altvater
In Vorbereitung
Das KLÖSTERLE am Burgberg
In Vorbereitung
Holzkirche von Gabel im Altvatergebirge
in Vorbereitung
Museum Zuckmantel
In Vorbereitung

Die Stadt ZUCKMANTEL gehörte von 1377 bis 1440 zum Herzogtum Jägerndorf.
Das Stadtwappen von Jägerndorf in NÜRNBERG
In Vorbereitung
KAWARN Schule
1931 Klasse 1 bis 8 mit Lehrer GALLE
KAWARN
Schulhaus 1946
Das Schulkreuz von KAWARN
Jetzt in ANSBACH in den Jägerndorfer Heimatstuben
Sudetenland Liederalbum
HUGO das Delegationskind
Als BENESCH meine Familie zerstörte ...

Eine autobiographische Dokumentation über Flucht, Vertreibung und Tod einer Familie.
Stockschild Schellenburg
Der Marmorgrenzstein (Dreiherrenstein / Vierherrensterin) am Altvater
In Vorbereitung
Altvater Gessler
Siegfried GESSLER
JAUERNIG; Schloß Johannesberg
In Vorbereitung
Die Madonna ist wieder in Jägerndorf
Die Ortsgedenktafeln im neuen Altvaterturm
Mährisch-Pilgersdorf
Das ARBEITERHEIM in Jägerndorf
Erbaut 1903

In Vorbereitung
Das Peter-ROSEGGER - Denkmal auf dem Hanselberg bei Weißkirch
Errichtet vor 1914.

In Vorbereitung
Ansbach - Wegweiser nach Jägerndorf
Leopold BAUER, Architekt, Professor und Oberbaurat
Geboren in Jägerndorf am 1. September 1872 als Sproß eines alten Geschlechts gewerbefleißiger Menschen.

Die Werke Leopold BAUERS:
1900 Villa Larisch in Jägerndorf und ein Projekt für das Museum der Stadt Wien am Karlsplatz,
1901 Villa Reissig in Brünn,
1902 Villa Kurz in Jägerndorf,
1905 Schützenhaus in Jägerndorf und Schloß Zlin in Mähren,
1906 Schloß Kneschnitz im Böhmerwald,
1907 Kirche in Bielitz,
1908 Villa in Grinzing,
1909 Villa Hecht in Brünn,
1910 Villa Rohrer in Brünn-Jundorf die Gewerbekammer in Troppau und das Prießnitz-Sanatorium in Gräfenberg-Freiwaldau,
1915-1919 Österr. Nationalbank in Wien,
1916 Österr. - Ungar Bank in Wien,
1917 Fabrikbauten der Firma Ginzkey,
1920 Fabrikbauten der Firma Solo A.-G. in Szeged und ein Projekt für den Neubau der Techn. Hochschule in Wien,
1924 Villa Frankfurter in Wien,
1927 Villa Schweiger in Wien,
1928 Volkswohnhaus und Villa Joly in Wien,
1929 Schloß Stemplowetz bei Troppau und das Warenhaus Breda&Weinstein in Troppau und eine Große Spitalanlage in Agram,
1931 Warenhaus in Krakau,
1932 Neue Turnhalle in Jägerndorf, ein Projekt für ein Warenhaus in Graz und die Neue Kriegergedächtniskirche jetzt Hedwigskirche in Troppau
und neben vielen anderen auch das Projekt der Kathedrale in Belgrad.

Leopold Bauer war bereit, noch viele neue schöne Bauten zu realisieren, leider kam er nicht mehr dazu, da er am 7. Okktober 1938 in Wien starb.
Quelle: Landeszeitung, Auszug

Das Denkmal für Leopold BAUER in Jägerndorf / Krnov
Im Jahr 2000 wurde neben dem Rathaus ein Denkmal mit Bauers Büste enthüllt.

Das Geburtshaus war das damalige Gasthaus "Zum weißen Rössel" in der Göbelgasse, die früher einmal nach dem Gasthaus "Rösselgasse" hieß, blieb aber leider nicht erhalten.
Das Staatliches Kreis-ARCHIV bisher in Freudenthal (Bruntal)
Befindet sich jetzt in der ehem. Larisch-Fabrik in der Larischgasse.
Klöppelsack
Bert RUDOLF
Ein Leben für die Musik

In Vorbereitung !
Das Brunnenhäuschen (Brunnenstube) auf der Brünnelheide
In Vorbereitung
Die Brünnelheide heute
Stadtwappen von Jägerndorf
Dises Stadtwappen findet man noch heute über der Eingangstür des 1904 erbauten Rathauses in der Kreissstadt Jägerndorf.
Kreisstadt JÄGERNDORF - vor 1945
Alphabetisches Verzeichnis der Strassen, Gassen und Plätze. (mit Ortsteilangabe: Krotendorf = Kr.; Weißkirch = W.; Türmitzer Viertel = Tü.; Marienfeld = Burgberg mit Petersgrund = Bu.; Troppauer Vorstadt = Tv.; Leobschützer Vorstadt = Lv.; Mösnig = Mö.; Güntersdorf = G.)
Alte Mösnigstr.; Alte Peterwitzerstr.; Am Hasenberg (Tü); Anzengrubergasse; Arwaygasse; Aspernstr.; Aue Gasse (W); Baderspielgasse; Badhausgasse; Bahnhofstr.; Bartelsdorferstr.; Bäckengasse; Beethovenplatz; Bennischerstr.;
Meine Wiege stand im Ost-Sudetenland
Ich will Frieden ... "... weil der Verlust meines Vaters mein Lebensdefizit ist!"
Max Schwalke, Jahrgang 1938, wurde 1946 mit 8 Jahren auf Grund der BENES-Dekrete aus seiner Heimat vertrieben und konnte erst 2004 sein Wissen an Erinnerungen und Erlebnissen sowie Erfahrungen als Erkenntnisse weitervermitteln.
Aus meinem Heimatort RÖWERSDORF im Ost-Sudetenland könnten Hunderte, aus meiner Kreisstadt Jägerndorf könnten Tausende, aus meinem Volksstamm der Sudetendeutschen könnten Millionen Gleiches oder Ähnliches berichten; ich ermuntere Jeden dazu!
Man kann es direkt beim Herausgeber bestellen unter Telefon / FAX: 08422 / 987 796

Daß es bei der Eingliederung der Heimatvetriebenen - meistens fälschlicherweise nur als FLÜCHTLINGE bezeichnet - oft zu großen Problemen von Seiten der einheimischen Bevölkerung kam zeigt das nachfolgede Gedicht / Gebet, welches von Studenten in der Nähe von Eichstätt gefunden wurde:
"Herrgott im Himmel, sieh unsere Not.
Wir Bauern haben kein Fett und kein Brot.
FLÜCHLINGE fressen sich dick und fett
und stehlen uns das letzte Bett.
Wir hungern und leiden große Pein,
Herrgott im Himmel, schick das faule GESINDEL wieder heim.
Schick sie zurück in die TSCHECHEI,
Herrgott im Himmel, mach uns wieder frei.
Sie haben keinen Glauben und keinen Namen,
Die Dreimal VERFLUCHTEN, Amen."


LEHESTEN / Thüringer Wald

"Die Beseitigung des Ungeziefers"

Zwangsaussiedlungen in den thüringischen Landkreisen Saalfeld, Schleiz und Lobenstein in den Jahren 1952 und 1961

Analysen und Dokumente zusammengestellt von Manfred WAGNER

In INTERNET zu finden mittels Google unter: "Loquitzquelle" bzw. "Beseitigung des Ungeziefers"
Der WEBER - Brunnen in MARKTSTEINACH
Errichtet 1999


Bruno WEBER, Wildenstall 1, 97453 MARKTSTEINACH; Telefon: 09727-334; FAX: 09727-5489; Email: info@natursaefte-weber.de
Wiederaufgefundenes KUDLICH - DENKMAL
Aus dem JHB vom März 2004, Seite 82:
Bei seinen vielen Heimatfahrten in den letzten Jahren entdeckte Franz SCHWARZER in Ober-Paulowitz einen längst vergessenen Gedenkstein von Hans KUDLICH.
Dieser schlummerte über 50 Jahre hinter Sträuchern und Büschen total unsichtbar gemacht dahin. Nur so entkam er der 1. Wutwelle, welche sich gegen alle deutschen Denkmäler richtete.
Franz SCHWARZER hat durch die Reinigung des Steines und Rodung der Sträucher das Denkmal wieder in einen würdigen Zustand versetzt. Dafür verdient er höchste Anerkennung.
Es wird ein Anliegen des Vereins "Freunde des Bauernbefreiers HANS KUDLICH" sein, das Dekmal wieder in einen ansehnlichen Zustand zu versetzten.
Im übrigen besitzt Franz SCHWARZER auf seinem PC mehrere Tausend Kopien von Ansichtskarten aus unserer schönen, alten Heimat.
Es ist erstaunlich, dass fasst alle Reisegruppen den Besuch der KUDLICH-Warte in LOBENSTEIN in ihr Programm aufgenommen haben.


Das MARIA HILF Buch
Im Dezember 2005 erschienen ist ein Bildband von MARIA HILF bei ZUCKMANTEL im Format DIN A 4 mit ca. 300 farbigen Bildern auf 146 Seiten.
Herausgegeben wurde es vom Geistlichen Rat Adolf SCHRENK, Pfarrer und Vertriebenenseelsorger der Erzdiösese Bamberg.
(Er ist 1931 in Ober-Lindewiese geboren)

"Bilder der bewegten Geschichte einer Wallfahrtsstätte.
MARIA HILF am Rande des Altvatergebirges bei Zuckmantel (Österr.-Schlesien) im Ostsudetenland, jetzt Tschechien."
Das Buch informiert sehr ausführlich in Wort und Bild von der Entstehung der Wallfahrtsstätte bis zur Zerstörung im Jahre 1973 sowie dem Wiederaufbau und der Einweihung der Kirche im Jahre 1995.

Da Herr Pfarrer SCHRENK schon seit längerer Zeit in einem Seniorenheim in der Nähe von Ingolstadt lebt, so kann man unter der bisher bekannten Telefon-Nummer in Weilersbach niemand erreichen um diesen schönen Bildband zu erwerben.
Es sind aber noch genug vorhanden und bestellen kann man es unter der Telefon-Nummer: 09191-96261 bei Frau STAEHR in Weilersbach.
Frau STAEHR betreut auch die Maria-Hilf-Kapelle in Weilersbach (eine verkleinerte Nachbildung des Kirchleins am Heidebrünnl / Brünnlheide, erbaut durch Pfarrer Schrenk).

Zum Neuaufbau der Wallfahrtsstätte haben in selbstloser Weise Pfarrer SCHRENK 400.000 DM und Pfarrer BRAUNER 280.000 DM in Deutschland gesammelt. Ausserdem wurden von den 4 neuen Glocken 3 Stück davon auch dazu gespendet!

Im Jahre 2005 haben ca. 50.000 Menschen die "Neue Maria Hilf - Wallfahrstätte" bei Zuckmantel besucht!
Weitere Informationen dazu - in deutscher Sprache - findet man im INTERNET unter: www.hyperlink.cz/Main_ge.htm



IKEA
Die Großmutter des Firmengründers der Firma IKEA war eine SUDETENDEUTSCHE.
Sein Großvater war Deutscher. Er ist verwandt mit PAUL von HINDENBURG.

Ingmar KAMPRAD, geboren am 30. März 1926 in Schweden, gründete im Alter von 17 Jahren das heute welzweit bekannte Unternehmen IKEA.
Der Firmaenname enstand aus den Anfangsbuchstaben seines Namens und des Wohnortes: Ingmar, Kamprad, Elmtaryd Agunnaryd
Aufgrund seiner Herkunft aus der Region SMÄLAND gezeichnet sich KAMPRAD selbst als Geizhals und Schnäppchenjäger.
In Verbindung mit seiem exzellenten Geschäftssinn brachte er es zum reichsten Mann Schwedens und ist der reichste in der Schweiz lebende.
Ingmar KAMPRAD hat 3 Söhne, die auch in der Firma arbeiten und einmal das Familienimperium weiterführen sollen.

Apotheke zum weissen Engel
Seit 1450 gab es die Apotheke in Jägerndorf am Rathausplatz Nr. 30.

Nachfolger von Dr. Cornvall SPATZIER waren seit 1902 der Apotheker Otto PUTZE und später seine Witwe Marie bis 1945.

Dr. Cornvall SPATZIER verstarb 1903 in der Nähe von WALLSTEN bei einer Wanderung.

An der Stelle wurde ein Gedenkkreuz aufgestellt.

Die Inschrift darauf lautete:
Zur bleibenden Erinnerung an den am 21. MAI 1903 an dieser Stelle plötzlich vom Tode ereilten Herrn Dr. Conwall SPATZIER, Apotheker und Gemeinderat von Jägerndorf.
Ehre seinem Andenken.
Gewidmet von seinen tieftrauernden Schwestern
Apotheke zum Guten Hirten
Mag. Pharm. Karl DORDA sen., Arwaygasse 1 (Ecke Hauptstrasse)
Heute ist dort ein Farbengeschäft zu finden.

In ASPERG (bei Stuttgart) gibt es die Apotheke DORDA unter der Leitung des Apothekers Mag. pharm. Gero DORDA wieder.
Apotheke Dr. DORDA in ASPERG
In ASPERG bei Ludwigsburg, Bahnhofstr. 89
Eine weitere HEIDEBRÜNNEL- Kapelle entstandt in KAISHEIM bei Donauwörth
Jetzt ganz neu auch mit der BRUNNENSTUBE (Quellenhäuschen)
Wer auf der B2 von WEISSENBURG nach DONAUWÖRTH unterwegs ist, erblickt kurz vor der Ausfahrt nach KAISHEIM rechts das "vergoldete" Zwiebeltürmchen eines neu erbauten Kirchleins - als Erinnerungsstätte an die alte Heimat, das ALTVATERGEBIRGE.
Herr Ernst SEIFERT, 1930 in WINKELSDORF im Tesstal, Kreis Mährisch-Schönberg (Ostsudetenland) geboren, hat seiner Mutter gelobt, die durch Blitzschlag am 30. Mai 1946 abgebrannte Kapelle neu zu errichten.
Nach der Vertreibung aus der angestammten Heimat kam er nach Kaisheim.
Der gelernte Tischler hat nun im Ruhestand sein Versprechen eingelöst und aus eigenen Mitteln,
aus Eichenholz, diese Kapelle zu errichten, wie sie einst im ALTVATERGEBIRGE - auf der BRÜNNEL HEIDE - stand.
Der Neubau in traumhafter Lage bietet etwa 45 Personen Platz und wurde am 20.Mai 2004 (Fest Christi Himmelfahrt) eingeweiht
Kontakt: Ernst SEIFERT (Senior), Gewerbegebiet 3, 86687 KAISHEIM; Tel.: 09099 / 91008
Öffnungszeiten der HEIDEBRÜNNL Kapelle, jeweils an Sonn- und Feiertagen von 14 bis 17 Uhr
Wer die neue Heidebrünnel-Kapelle außerhalb dieser Zeit besuchen möchte, wird um rechtzeitige Anmeldung gebeten bei der Marktgemeinde KAISHEIM über Telefon: 09099-966017 oder über FAX: 09099-966030

Am Sonntag, 13. August 2006 fand eine Marienandacht in der Kapelle statt.
Im Anschluss an die Andacht erfolgt die Segnung der vom Stifter des Heidebrünnels und Ehrenbürger der Marktgemeinde von Kaisheim, Ernst Seifert, erbauten neuen Brunnenstube.
Schon beim ehemaligen Heidebrünnel im Altvatergebirge gab es die Brunnenstube. Sie ist noch erhalten, aber sehr renovierungsbedürftig
Ernst Seifert hat diese nun in der Waldparkanlge beim Heidebrünnl auch errichtet.
Das Heidebrünnl ist ein beeindruckendes Kleinod auf der Jura Höhe zwischen Kaisheim und Gunzenheim und erfreut sich einer großen Besucherschar.


ALTVATERTURM auf dem Wetzstein bei LEHESTEN
KAADEN / Sudetenland 4. März 1919
Villa in der Bennischer Strasse in Jägerndorf
Neben der Kunstmühle der Familie MÜCKUSCH, besser bekannt unter dem Namen des Vorbesitzers KANDLER (Kandler - Mühle)
Jägerndorf
Die nebenstehende alte Postkarte zeigt, dass die evangelische Kirche am 21. JUNI 1903 um 10 Uhr eingeweiht wurde.

Eine Fotoausstellung im Rahmen der "Deutsch - evangelischen Kirchenkultur im Kreis Jägerndorf" wurde am Montag, dem 10. September 2007 in der Kirche eröffnet durch Diakon Horst KALLER eröffnet.

Es wurden alte und neue Fotos von Evangelischen Kirchen und Friedhöfen im Landkreis Jägerndorf gezeigt.

Larisch Villa in Mösnig
Erbaut vom Jägerndorfer Architeken Leopold BAUER.
Heute Wohnsitz der "Grauen Schwestern"
AUFRUF an alle Ortsbetreuer, Kreisräte und Bewohner des Kreises JÄGERNDORF in Sudetenschlesien !
Von den nachfolgenden 10 ORTEN im Kreis JÄGERNDORF fehlen noch Unterlagen im J - Heimatarchiv in der Patenstadt ANSBACH:
ARNSDORF bei Hennersdorf (293 Einw.);
GLEMKAU bei Hotzenplotz (459 Einw.);
LANGWASSER (Alt-, und Neu-) bei Heinzendorf (125 Einw.);
MÄHRISCH - PILGERSDORF bei Peischdorf (304 Einw.);
NEUDÖRFEL bei Hotzenplotz (163 Einw.);
NEUWALD bei Roßwald (163 Einw.);
RAUSEN (359 Einw.);
SEITENDORF bei Pittarn (153 Einw.);
WAISSAK (302 Einw.);
WEINE bei Roßwald (145 Einw.)

Ich kann mir nicht vorstellen, daß aus diesen oder Nachbarorten kein Bewohner mehr lebt bzw. nichts mehr von URKUNDEN, DOKUMENTEN, FOTOS, ANSICHTSKARTEN oder ähnlichen Dingen vorhanden ist bzw. gerettet werden konnte.
Es müssen ja nicht die ORIGINALE sein, auch Kopien würden schon genügen um die noch offenen Lücken zu schließen, denn bei manchen Schriftstücken kann man sich vielleicht nicht bzw. noch nicht trennen, weil es eben doch Erinnerungen sind.
Sehr schade ist es aber, wenn diese vorhandenen, archivwürdigen Dokumente verloren gehen würden und der Nachwelt nicht erhalten bleiben.
Die Nachfrage der jetzt nachfolgenden Generationen zeigt dies immer mehr !

Einsendungen bitte an: Jägerndorfer Heimatarchiv im Stadtarchiv ANSBACH, Karlsplatz 7, D - 91522 ANSBACH.
Oder telefonisch Abfrage vorher beim: Betreuer der Jägerndorfer-Heimatstuben in der Patenstadt ANSBACH,
Hans SCHMALZ, Telefon mit AB: 0911 / 466 317; email: info@jaegerndorf-sudetenland.de


SCHLESIEN
FREUDENTHAL
Unser Nachbarkreis FREUDENTHAL ist auch im INTERNET zu finden unter:
www.heimatkreis-freudenthal.de
Außer der sehr guten Aufmachung kann man dort auch eine Übersicht der ORTSBETREUER und die Öffnungszeiten des "Freudenthaler Heimatmuseums" im Hermansbau in MEMMINGEN finden!

Der Kreisrat des Heimatkreises Freudenthal / Altvater e.V. hat auf seiner Kreisratssitzung am 20.10.2007 beschlossen eine Stiftung bei der Stadt Memmingen zu Gunsten des "Heimatmuseums Freudenthal" zu gründen.
Zweck ist der langfristige Erhalt des weithin bekannten Heimatmuseums.




Das Deutschordensschloß in ELLINGEN bei Weißenburg / Bayern
Nach Angabe auf einer dortigen Wandkarte war JÄGERNDORF - in Sudetenschlesien - auch ein Stützpunkt des DEUTSCHEN - RITTERORDENS.
Das Kulturzentrum OSTPREUSSEN leistet im Westflügel des barocken DEUTSCHORDENSSCHLOSSES in Ellingen einen wirkungsvollen Beitrag zur Bewahrung und Pflege des ostpreußischen Kulturerbes.
In Jägerndorf war der "Deutsche RITTERORDEN" ab 1281 bis 1524 stationiert. (243 Jahre)


HEIMATORTSKARTEI für SUDETENDEUTSCHE (HOK)
Seit dem 1.1.2001 wurden die Unterlagen der Heimatortskartei für Sudetendeutsche an die Zentralstelle des HOK in PASSAU übergeben.
ANSCHRIFT: Kirchlicher Suchdienst HOK, (Gebiet: Sudetenland) Ostuzzistr.4, D - 94032 PASSAU;
Telefon: 0851/951669-0; FAX: 0851/72776; Email: Suchdienst.Passau@t-online.de

NOTIZ: Diese Kartei der Vertriebenen ist nach den ehemaligen Wohnorten der Personen (Stand: 1.Sept.1939) sortiert und enhält heutige Anschriften. Diese werden jedoch nur mit Zustimmung der gesuchten Personen bekanntgegeben (Datenschutz)

NEU !
Kirchlicher Suchdienst
Suchdienst der kirchlichen Wohlfartsverbände - amtlich anerkannte Auskunftstelle;
Im Internet jetzt unter: www.kirchlicher-suchdienst.de


HILFE bei der SUCHE nach VORFAHREN aus dem SUDETENLAND
Dies ist als Einstiegshilfe bei der Forschung nach Vorfahren aus dem SUDETENLAND (ehemals deutsch besiedelte Gebiete in BÖHMEN, MÄHREN und Österreichisch-SCHLESIEN gedacht.
Mehr dazu im Internet unter: www.genealogienetz.de/reg/SUD/sudet.html

Auskünfte auch bei: Vereinigung Sudetendeutscher Familienforscher e.V. (VSFF), Stadt Regensburg, Amt für Archiv und Denkmalpflege, VSFF-SGA, Postfach 110643, D - 93019 REGENSBURG
(dort nähere Informationnen über VSFF)
Ein neuer Service im INTERNET ! Suchmeldungen jetzt auch möglich unter: www.sudeten.de

Jägerndorfer-Heimattage 1993 in MEMMINGEN
Heimatvertriebene aus Jägerndorf übergaben eine Stiftung an die Stadt Memmingen mit 20000 Mark als Grundstock.

Gleichsam am Arm hält Oberbürgermeister Dr. Ivo HOLZINGER den langjährigen Betreuer des Jägerndorfer Heimatkreises Josef Beyer, fest, der sein Amt beim Bundestreffen der Jägerndorfer in der Stadthalle zur Verfügung stellte. Links Stadtrat Erich Häring, Rainer Thiel vom Freudenthaler Heimatkreis, Ehrenbürger Eugen Oppitz, Franz Strohalm von der Vereinigung der Deutschen in Jägerndorf und Kurt Schmidt, der als Heimatkreisbetreuer für Jägerndorf vorgestellt wurde.

Daß mit Eugen OPPITZ ein Jägerndorfer Ehrenbürger von Memmingen ist, bezeugt die Aufgeschlossenheit der Stadt.
OPPITZ war 43 Jahre Stadtrat.
OB Dr. HOLZINGER fügte in seiner Begrüßungsrede ein weiteres Beispiel der Verbundenheit von Alt- und Neubürgern an.
1966 war ein aus Jägerndorf Vertriebener, Rudolf MACHNING mit überwältigender Mehrheit zum Memminger Oberbügermeister gewählt worde.


Aufruf - Dr. Krause Stftung
Ansbach - 1. Bürgermeister
Thomas DEFFNER (CSU)
Orangerie Ansbach


Das GABEL-Kreuz
Pohrlitz - Gedenkstein
Zum Gedenken an die hier ca. 840 beigesetzten Gebeine der beim BRÜNNER TODESMARSCH umgekommenen Deutschen Bewohner.
Hochwasserschutz der Schwarzen OPPA
Klaus-Dieter BREITSCHWERT
Stadtrat in Ansbach seit 1972.
1978 bis 1990 und 1996 bis 2008 Bürgermeister von Ansbach.
Mitglied des Landtags seit 1992.

Vorsitzender des CSU-Kreisverbandes Ansbach-Stdt.
Stellv. Bezirksvorsitzender der CSU Mittelfranken.
Stellv. Landesvorsitzender der Mittelstands Union der CSU.

Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie.

Vorsitzender des Parlamentskreises "Mittelstand" der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag.
Dr. ZUMACH, Alt-Oberbürgermeister der Stadt Ansbach
Dr. Ernst-Günther ZUMACH (CSU)
war von 1971 bis 1990 der Oberbürgermeister der Stadt Ansbach.

Ihm wurde in Würdigung seiner Verdienste für die Stadt die Ehrenbürgerschaft der Stadt Ansbach verliehen.
Der 3. Vorstand des FREUNDESKREISES
Walter Titze, Diplom-Betriebswirt FH, geboren am 20. Februar 1942 in Jägerndorf / Altvater;
Geschäftsführender Gesellschafter seit 1972 mit Büro´s in Bamberg, Gera, Jena, Saalfeld und Prag.
Hauptsitz: Creidlitzer Strasse 28, 96450 COBURG; Telefon: 09561-8739-0; Telefax: 09561-8739-90
Email: info@coburg-creditreform.de

Im INTERNET zu finden unter: www.creditreform-coburg.de

Sudetendeutsche aus aller Welt wenden sich an ihn!

Wirtschaftsauskünfte
Inkasso weltweit
Factoring in- und Ausland

Er ist auch der VORSITZENDE der "Dr.Ing. Herbert KRAUSE - Jägerndorf / Österr. Schlesien - Stiftung
Ansbacher Weihnachtsmarkt 2008
Auf dem Martin-Luther-Platz mitten im Herzen von ANSBACH findet auch dieses Jahr wieder der tradionelle Weihnachtsmarkt
von Freitag, dem 28. November bis zum Dienstag, den 23. Dezember 2008 statt.
ANSBACH Klöppelausstellung Dezember 2009
EINLADUNG
Die "original" HOTZENPLOTZER-Klöpplerinnen sind wieder in den Jägerndorfer-Heimatstuben mit ihrer KLÖPPELAUSSTELLUNG anzutreffen.

Am Samstag, den 12. Dezember und am Sonntag, den 13. Dezember 2009 sind die Jägerndorfer-Heimatstuben geöffnet.
von jeweils 11 bis 17 Uhr und dabei kann man den original Hotzenplotzer-Spitzenklöpplerinnen bei ihrer kunstvollen Arbeit zusehen.


Der Eintritt ist kostenlos, aber Spenden werden gern angenommen!

Taschner Relief BERLIN
Gerhard Taschner (1922 - 1976)
in der Hochschule der Künste Berlin, gestiftet von Dr. Heinz BLASCHKE, München;
gefertigt von dem Künstler . Krottenthaler, Odelshausen
Jägerndorfer Tage 2008 in der Patenstadt ANSBACH
Bei der Eröffnung der Jägerndorfer-Tage in der Orangerie erfolgte die Begrüßung durch die neue Oberbürgermeisterin Frau SEIDEL.

Dr. Ernst-Günther ZUMACH, unser langjähriges Vereinsmitglied, Alt-Oberbürgermeister und Ehrenbürger der Stadt Ansbach war wie immer anwesend.

Auch der neugewählte 1. Bürgermeister der Stadt Ansbach Herr Thomas DEFFNER kam zu einen Antrittsbesuch.

Nachdem im Jahre 2004 das "Goldene Jubiläum der Patenschaft" gefeiert wurde, konnte nun auch die gerade fertiggestellte Gedenktafel dafür vorgestellt werden.

Der Text darauf lautet:
Patenschaft Ansbach - Jägerndorf
Von 1523 bis 1603 waren die Markgrafen von Brandenburg - Ansbach auch die Herzöge des schlesischen Herzogtums Jägerndorf.
Eingedenk dessen übernahm die Stadt Ansbach 1954 die Patenschaft für die aus ihrer Heimat vertriebenen Deutschen
von Stadt und Kreis Jägerndorf.
Dr.Ing. Herbert Krause Jägerndorf / Österr. Schlesien Stiftung.



Sudetenfibel
von Reinhold HUTTARSCH
Ansbach - Jägerndorfer Strasse
Dr. Heinz BLASCHKE ein Mäzen und Musikfreund
Dr. Heinz BLASCHKE ein Förderer der sudetendeutschen Kultur stammt aus JÄGERNDORF in der Heimatlandschaft ALTVATER.
Im November 2005, fast genau 60 Jahre nach seinen Weihnachtserlebnissen in polnischer Kriegsgefangenschaft, schenkte der Mäzen und Musikfreund Dr. Heinz BLASCHKE dem Sudetendeutschen Haus in München ein Bronzerelief mit seinem Jägerndorfer Landsmann, dem Violinvirtuosen Gerhard TASCHNER.
TASCHNER-Gedenktafel im Stadttheater in Jägerndorf
Bereits seit 1998 gibt es sie dort:
Die "Taschner-Gesellschaft" bat den Heimatkreisbetreuer Kurt Schmidt, zusammen mit Franz Strohalm vom Schlesisch-Deutschen Verband in Jägerndorf, sich für die Anbringung einer Gedenktafel für Gerhard Taschner (1922-1976) einzusetzen. Dadurch sollte an den berühmten deutschen Geigenvirtuosen, der aus Jägerndorf stammt, erinnert werden.
Herr Schmidt nahm daraufhin Kontakt zur Stadtverwaltung von Jägerndorf auf. Bürgermeister Marek gab seine Zustimmung zum geplanten Vorhaben und sicherte die Unterstützung der Stadt zu. Damit konnte der Plan umgesetzt werden.

Die Finanzierung der Bronzeplatte mit dem Abbild des geehrten Künstlers übernahm zu 100% Herr Dr. Heinz Blaschke, ein Heimatvertriebener aus Jägerndorf. Der Auftrag wurde an einen ortsansässigen Künstler vergeben.

Am 30. August 1998 wurde die Gedenkplatte in einer feierlichen Zeremonie in der Eimgangshalle des Stadttheaters von Jägerndorf enthüllt. Gleichzeitig fanden aus diesem Anlas zwei Konzerte statt, in den einige Werke Taschners gespielt wurden.
Die Ausführenden waren deutsche und tschechische Künstler. Sie traten im Rahmen der jährlich stattfinden Deutschen-Woche in Jägerndorf auf.
Die Organisation dieser Vertanstaltung übernahmen der Schlesisch-Deutsche Verband und die Stadtverwaltung von Jägerndorf gemeinsam.